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Human Resources Hackathon an der THWS: Mit künstlicher Intelligenz zu besseren Prozessen

29.10.202509:40 UhrIT, New Media & Software
Bild: Human Resources Hackathon an der THWS: Mit künstlicher Intelligenz zu besseren Prozessen

(openPR) Wie kann man mit künstlicher Intelligenz (KI) das Personalwesen optimieren, dort Probleme lösen oder die Personalentwicklung voranbringen? Dieser Frage sind mehr als 60 Teilnehmende beim zweiten THWS-Hackathon mit dem Thema Human Resources (HR) am Center für Künstliche Intelligenz (CAIRO) der THWS nachgegangen. Das ganztägige Event unter der Leitung von Prof. Dr. Ivan Yamshchikov brachte kreative Köpfe zusammen, um KI-gestützte Lösungen für vier verschiedene Herausforderungen im Personalwesen zu entwickeln. Die praxisnahen Aufgabenstellungen wurden von Unternehmen und der öffentlichen Verwaltung eingereicht – auch die THWS gehörte an diesem Tag zu den Auftraggebern.

Die BMW AG als Hauptpartner forderte die Teams zur Entwicklung einer KI-Lösung heraus, die den Prozess „Aus Fehlern lernen“ verbessern sollte. Entwicklungsteams sollten damit schneller und besser über Fehler bei der Qualitätsprüfung informiert werden. Die Jopp Holding GmbH suchte nach Werkzeugen für das „KI-Konfliktmanagement“, um Mitarbeitende direkt in Konfliktsituationen am Arbeitsplatz zu unterstützen. Das Universitätsklinikum Würzburg stellte die Aufgabe einer „Intelligenten Abwesenheitsanalyse“, die mittels KI-Mustererkennung das Risiko für lange Ausfallzeiten abschätzen kann – streng ohne medizinische oder andere vertrauliche Daten. Die Aufgabenstellung der THWS-Personalabteilung zielte auf einen dialogbasierten Assistenten ab, der Bewerbende durch Antragsformulare führt, um Fehler, Unklarheiten und damit Verzögerungen im Verwaltungsprozess zu vermeiden.

Keynotes zu KI im HR-Management

Parallel zur intensiven Projektarbeit der Hackerinnen und Hacker konnten Besucher inspirierende Keynotes und Impulsvorträge verfolgen. Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis boten umfassende Einblicke zu grundlegenden Fragen, Folgen und rechtlichen Rahmenbedingungen von KI im Personalwesen. Prof. Dr. Sabrina Schork (TH Aschaffenburg) zeigte, wie KI bei der Identifikation der eigenen Talente helfen kann, Prof. Dr. Steffen Hillebrecht (THWS) und Ellen Braun (Work&feelgood INSTITUT für Workstyle) stellten Wege vor, die KI-Kompetenz von Mitarbeitenden zu fördern. Simon Klingenmaier vom HR-Netzwerk Mainfranken informierte über aktuelle Anwendungsfelder für KI und Jakob Friedrich Krüger (KLIEMT.Arbeitsrecht) arbeitete die rechtlichen Leitplanken für den KI-Einsatz in Bewerbungsverfahren heraus.

Studierende gestalten Wandel aktiv mit

„Hackathons zeigen, was möglich ist, wenn Kreativität auf gesellschaftliche Herausforderungen trifft“, resümierte Prof. Dr. Sabrina Schork. „Studierende entwickeln hier nicht nur Prototypen – sie werden zu verantwortungsvollen Innovatorinnen und Innovatoren, die echten Impact schaffen.“ CAIRO-Leiter Prof. Dr. Ivan Yamshchikov zeigte sich mit dem Ergebnis des Hackathons sehr zufrieden: „Der Hackathon hat eindrücklich gezeigt, dass künstliche Intelligenz gerade im Personalbereich enormes Potenzial besitzt. Es geht darum, Routineaufgaben zu automatisieren, präzisere Entscheidungen zu ermöglichen und so HR-Prozesse fundamental zu verbessern. Wir sehen heute, wie viele Studierende mit ihren innovativen Lösungen diesen Wandel aktiv mitgestalten.“

Über die THWS
Die Technische Hochschule Würzburg-Schweinfurt (THWS) zählt zu den größten Hochschulen für angewandte Wissenschaften in Bayern und steht seit ihrer Gründung im Jahr 1971 für hervorragende Lehre und angewandte Forschung. Mit rund 9.100 Studierenden, einem breit gefächerten Angebot von mehr als 60 Studiengängen sowie zwei Promotionszentren deckt die THWS ein weites Spektrum ab, das von Technik über Wirtschafts- und Sozialwissenschaften sowie Sprache bis hin zu Gestaltung reicht. Die THWS ist nicht nur regional in Franken und Bayern verwurzelt, sondern auch stark international ausgerichtet, was sich in zahlreichen Kooperationen und Austauschprogrammen weltweit und nicht zuletzt in einem vielseitigen englischsprachigen Studienangebot widerspiegelt.

wissenschaftliche Ansprechpartner:
Prof. Dr. Ivan Yamshchikov
E-Mail

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