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Lithium aus dem Erzgebirge?

22.10.202510:48 UhrLogistik & Transport

(openPR) Lithium gilt als Schlüsselrohstoff der Energiewende. Ohne Lithium-Ionen-Batterien funktionieren weder Elektroautos, noch Speicher für Strom aus erneuerbaren Quellen. Doch bisher stammen die Rohstoffe für deutsche Akkus überwiegend aus Chile, Australien und China – mit bekannten ökologischen und sozialen Problemen. Könnte Lithium künftig auch in Deutschland gewonnen werden – nachhaltig, regional und unabhängig von geopolitischen Spannungen? Diese Frage steht im Mittelpunkt der dritten Online-Veranstaltung von „Offen für Argumente“ (OfA) am 3. November 2025 von 16 bis 18 Uhr. Diskutiert wird die These: „In Zinnwald (Erzgebirge) könnte der für die Energiewende unentbehrliche Rohstoff Lithium unter höchsten umwelt- und sozialverträglichen Standards gewonnen werden!“ Verteidigt wird diese These von Marko Uhlig, Geschäftsführer der Zinnwald Lithium GmbH, die im Erzgebirge eines der größten Lithium-Vorkommen Europas erschließen will. Das Unternehmen plant, jährlich genug Lithium für die Akkus von rund 800.000 Elektroautos zu produzieren – direkt vor der Haustür.

Diskutieren statt nur kommentieren

Das im „Wissenschaftsjahr 2025 – Zukunftsenergie“ vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt an der Technischen Universität Chemnitz geförderte Projekt „Offen für Argumente“ will eine neue digitale Gesprächskultur fördern. Das Online-Debattenformat lädt dazu ein, sich argumentativ mit unterschiedlichen Standpunkten auseinanderzusetzen – und sich im besten Fall auch überzeugen zu lassen. „Im Netz ist es normal geworden, sofort eine starke Meinung zu haben oder abzulehnen“, sagt Juniorprof. Dr. Andreas Bischof, Leiter der Juniorprofessur Soziologie mit Schwerpunkt Technik an der TU Chemnitz und Projektleiter von OfA. „Unser Format lädt dazu ein, überhaupt mal an den Argumenten zu arbeiten – und herauszufinden, wo wirklicher Dissens besteht und wo Annäherung möglich ist.“ Über eine eigens entwickelte Online-Plattform treten Teilnehmende zeitlich flexibel in den Austausch. Das semi-asynchrone Format ermöglicht es, sich auch ohne Präsenztermin fundiert einzubringen.

Energiewende im Fokus

OfA ist Teil des „Wissenschaftsjahres 2025 – Zukunftsenergie“, einer Initiative des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) sowie Wissenschaft im Dialog (WiD). Die TU Chemnitz setzt das Projekt um und beleuchtet darin zentrale Themen der Energiewende aus wissenschaftlicher und gesellschaftlicher Perspektive. Bereits diskutiert wurden Wasserstoff und Solarenergie, jetzt steht mit der Lithiumförderung in Zinnwald ein hochaktuelles Thema aus der Region im Mittelpunkt. Im Dezember 2025 folgt die Abschlussveranstaltung, bei der die Ergebnisse aller vier Diskussionsrunden vorgestellt werden.

Mitmachen ausdrücklich erwünscht

OfA lebt von der Beteiligung vieler Stimmen – Studierender, Fachleute, Bürgerinnen und Bürger sowie Interessierter aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Anmeldungen sind ab sofort möglich unter www.offen-fuer-argumente.de.

Hintergrund: „Wissenschaftsjahr 2025 – Zukunftsenergie“

Das bundesweite Wissenschaftsjahr widmet sich 2025 dem Thema Zukunftsenergie. Wie kann ein Energiemix aussehen, der sauber, verlässlich, bezahlbar und ressourcenschonend ist? Welche Technologien wurden bereits entwickelt und woran wird aktuell geforscht? Welche neuen Energiepartnerschaften braucht unser Land? Wie wird die Energieversorgung der Zukunft aussehen – und welche Auswirkungen hat sie auf die Gesellschaft? Die Bedeutung der Forschung für die Erreichung einer klimaneutralen Energieversorgung in Wirtschaft und Gesellschaft steht im Mittelpunkt des Wissenschaftsjahres 2025. Energieforschung ist eine fachübergreifende, vielschichtige, kapitalintensive und strategische Aufgabe. Der Klimawandel, begrenzte Ressourcen und ein zugleich weltweit steigender Energiebedarf stellen Regierungen, Industrie und auch Bürgerinnen und Bürger vor neue Herausforderungen, die die Forschung adressiert. Das „Wissenschaftsjahr 2025 – Zukunftsenergie“ lädt mit vielfältigen Angeboten dazu ein, Einblicke in Lösungsstrategien aus der Energieforschung zu gewinnen, die neuesten Innovationen und Erkenntnisse kennenzulernen und in den Austausch mit Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu kommen.

wissenschaftliche Ansprechpartner:
Sarah Hofmann, E-Mail E-Mail, Telefon 0173 6223013

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