(openPR) Warum wir eine neue Haltung in der Ausbildung brauchen
Es war ein Aufreger mit Ansage: Vor wenigen Tagen hat der Bundestag die erst 2024 eingeführte Möglichkeit zur beschleunigten Einbürgerung nach nur drei Jahren wieder abgeschafft. Begründung: Der Aufwand stehe in keinem Verhältnis zum Nutzen. Gerade einmal 195 Menschen hatten, laut Tagesschau im gesamten Jahr 2024 von dieser Regelung Gebrauch gemacht – bei insgesamt 292.000 Einbürgerungen.
Diese Entwicklung offenbart mehr als nur ein politisches Missverständnis. Sie zeigt den strukturellen Unwillen, Chancen nicht nur zu benennen, sondern auch konsequent zu ermöglichen – besonders dann, wenn es unbequem wird. Und genau hier schlägt die Stunde eines anderen, dringend notwendigen Verständnisses von Führung: Commitment statt Kontrolle. Verantwortung statt Verwahrung. Perspektive statt Planlosigkeit.
Was wäre, wenn wir genau diesen Anspruch – Chancen ernst zu nehmen – in den Mittelpunkt unserer Ausbildung stellen würden? Statt Azubis nach Schema F zu „integrieren“, könnten wir ihnen zutrauen, sich selbst mit einzubringen. Statt sie zu verwalten, könnten wir sie begleiten. Genau darum geht es im Vortrag zu den Themen Azubi, Motivation und Fachkräftemangel: Azubis. Chancen geben. Durch Commitment von Keynote Speakerin Sandra Weckert.
Chancen, die nicht gegeben werden, können auch nicht ergriffen werden. Das gilt für Einwanderer ebenso wie für Jugendliche, die nach der Schule in einen Beruf starten. Wir sprechen viel über den Fachkräftemangel, gleichzeitig reden wir zu wenig darüber, was junge Menschen heute eigentlich wirklich motiviert. Die Antwort ist klar: Verantwortung, Zugehörigkeit und Entwicklungsmöglichkeiten.
Was Azubis brauchen, ist kein Kicker im Pausenraum oder ein Obstkorb – es ist ein echter Platz im Team. Und das beginnt nicht mit der Unterschrift unter einem Ausbildungsvertrag, sondern mit der Haltung des Unternehmens: Wer Chancen geben will, muss Vertrauen geben.
Im Zentrum des Vortrags der mitreißenden Rednerin steht ein ganzheitlicher Blick auf junge Menschen – ihre Werte, ihre Wünsche, ihre Potenziale. Der Ansatz basiert auf ihrem bundesweit bekannten Projekt für die Motivation junger Menschen 48 Könige und gelebter Praxis in Schule, Musik und Beruf und zeigt, dass Diversität kein Problem, sondern eine Antwort ist. Eine Antwort auf das, was der Arbeitsmarkt dringend braucht: Verlässlichkeit, kreative Energie und Respekt für individuelle Biografien.
Unternehmen, die das Begreifen, setzen ein starkes Zeichen – nach innen und außen. Sie machen sich nicht abhängig von kurzfristigen Maßnahmen, sondern investieren langfristig in Bindung, Motivation und Identifikation. Genau das leistet der Vortrag, der bereits in der Ausbildung Wirkung entfaltet und weit darüber hinaus Strahlkraft entwickelt.













