(openPR) Digitale Resilienz in der Sackgasse – Warum DORA die Dienstleistersteuerung in der sfO neu erfinden muss?
Die Finanzbranche steht unter Druck. Mit der EU-Verordnung DORA (Digital Operational Resilience Act) wird nicht nur ein neues Kapitel regulatorischer Anforderungen aufgeschlagen – es wird ein Fundament erschüttert, das bislang als stabil galt: die Dienstleistersteuerung. Was früher mit Vertragsmanagement und punktuellen Risikoanalysen auskam, muss heute einem ganzheitlichen, revisionssicheren und digital resilienten Modell weichen. Doch die Umsetzung stockt. Viele Institute stehen vor einem Berg aus Unklarheiten, widersprüchlichen Interpretationen und operativen Hürden.
Besonders die schriftlich fixierte Ordnung (sfO) wird zum Prüfstein. Wie lassen sich DORA-Vorgaben dort verankern, ohne die Steuerung zu überfrachten oder in Formalismen zu ersticken? Die Realität zeigt: Die Identifikation von (kritischen) IKT-Dienstleistungen sowie kritischer und wichtiger Funktionen ist oft lückenhaft, die Abgrenzung zu nicht-kritischen IKT-Services und zu Auslagerungen nach MaRisk unscharf. Die Steuerung über mehrere Verteidigungslinien hinweg – von der operativen Ebene bis zur Compliance und Revision – bleibt in vielen Häusern fragmentiert. Die Folge: unklare Verantwortlichkeiten, ineffiziente Kontrollprozesse und ein erhöhtes Risiko bei der Prüfung durch Aufsichtsbehörden.
Hinzu kommt die Herausforderung, externe Dienstleister wie Cloud-Anbieter oder Softwarefirmen in die eigene Resilienzstrategie einzubinden. Viele Institute wissen nicht, wie sie deren Risiken bewerten, deren Substituierbarkeit einschätzen oder deren Einfluss auf die Geschäftsprozesse transparent machen sollen. Diskussionen in Fachforen und Branchenmedien zeigen: Die Unsicherheit ist groß, die Lösungsansätze rar.
Genau hier setzt das KOSTENFREIE Online-Seminar „Operationalisierung der DORA-Anforderungen in der sfO der Dienstleistersteuerung“ am 26.09.2025 an. Es bietet nicht nur einen fundierten Überblick über die regulatorischen Anforderungen, sondern zeigt anhand konkreter Praxisbeispiele, wie Institute die Herausforderungen meistern können. Die Teilnehmenden erhalten Impulse zur Risikobewertung, zur Etablierung wirksamer Kontrollprozesse und zur Gestaltung einer sfO, die nicht nur formal genügt, sondern auch operativ trägt. Besonders wertvoll: die Diskussion typischer Stolpersteine und die Gegenüberstellung verschiedener Steuerungsmodelle.
Wer sich heute nicht mit der DORA-Umsetzung beschäftigt, riskiert morgen nicht nur aufsichtsrechtliche Konsequenzen, sondern auch Reputationsschäden und operative Ausfälle. Das Seminar bietet die Gelegenheit, sich gezielt vorzubereiten, offene Fragen zu diskutieren und bestenfalls zu klären und konkrete Umsetzungstipps zu erhalten. Die Teilnahme ist gebührenfrei und findet am 26.09.2025 von 10:00 bis 12:00 Uhr online statt.
Weitere Informationen und Anmeldung unter: https://www.akademie-heidelberg.de/termin/operationalisierung-der-dora-anforderungen-der-sfo-der-dienstleistersteuerung













