(openPR) Neustadt in Sachsen – Während die Politik seit Jahren über Bildung, Inklusion und Teilhabe diskutiert, erleben viele Kinder nach wie vor Ausgrenzung, fehlende Förderung und Stigmatisierung. Doch in Neustadt in Sachsen setzt ein Projekt genau hier ein starkes Zeichen: Kinder, die sonst oft übersehen oder aussortiert werden, haben ein eigenes Buch geschrieben und gestaltet.
Initiatorin Nicole Panek mit ihrem Team – unterstützt von Stefanie Alsen (Oberlausitzer Verlag Pataka) – hat mit den Kindern das scheinbar Unmögliche möglich gemacht. „Viele dieser Kinder hörten wir am Anfang sagen: ‚Ich kann das nicht. Ich habe keine Ideen. Ich will nicht!‘“, erzählt Panek. „Doch dann geschah etwas, das man fast als kleines Wunder bezeichnen kann: Die Kinder fanden Vertrauen in sich selbst, entwickelten Fantasie, Mut – und schrieben Geschichten, die Herzen berühren.“
Mit dabei sind 16 junge Autorinnen und Autoren, darunter auch die jüngste mit gerade einmal vier Jahren. Jedes Kind hat seine eigene Handschrift eingebracht – in Texten, Bildern und Gedanken, die ohne dieses Projekt niemals sichtbar geworden wären.
Besonders stolz ist das Team, dass Bildungsrevoluzzer Ricardo Leppe das Vorwort beisteuerte: „Er hat sofort erkannt, wie wichtig es ist, Kindern eine echte Stimme zurückzugeben“, sagt Panek.
Am 6. September wird das Werk im Rahmen der 5-Jahres-Feier des Projekts (14–20 Uhr) feierlich veröffentlicht. Und nicht nur das: Einige der jungen Autorinnen und Autoren werden vor Ort sein, um ihre Bücher zu signieren – eine einmalige Gelegenheit, direkt mit den Kindern ins Gespräch zu kommen, die dieses besondere Projekt möglich gemacht haben.
„Dieses Buch ist ein Gegengewicht zu all den Defizit-Diskussionen“, fasst Panek zusammen. „Es zeigt, was Kinder können – wenn man sie lässt. Während andernorts Probleme verwaltet werden, schaffen wir hier Zukunft, Kreativität und echte Inklusion.“












