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Frequentis startet bei Blaulichtorganisationen durch

(openPR)

Mit Kursgewinnen von mehr als 100 Prozent seit Jahresanfang zählt die Frequentis-Aktie in diesem Jahr nicht nur zu den Topperformern an der Wiener Börse, sondern auch zu den Highlights unter den europäischen Nebenwerten. Die Euphorie der Börsianer ausgelöst hat der Spezialist für sicherheitskritische Kommunikationslösungen aber nicht mit einem plötzlichen Gewinnsprung. Vielmehr gilt Frequentis im Zuge der geopolitischen Umwälzungen und steigenden Bedrohungen der öffentlichen Sicherheit als einer der großen Profiteure der milliardenschweren Investitionen in die sicherheitskritische Infrastruktur.



Nischenplayer bei sicherheitskritischen Kommunikationslösungen

Frequentis ist weltweit führend im Bereich der Kommunikationssysteme für sicherheitskritische Leitzentralen, angefangen bei der Polizei und Feuerwehr über die Rettungsdienste bis zur Flugsicherung. Für Investoren ist Frequentis eines der wenigen Pure Plays in diesem Sektor. Bei den meisten direkten Wettbewerbern handelt es sich um internationale Konzerne, bei denen die sicherheitskritischen Kommunikationssysteme nicht zum Kerngeschäft zählen.

Damit die Blaulichtorganisationen ihre wachsenden Anforderungen zeitnah und effizient wahrnehmen, müssen die Kommunikationssysteme digitalisiert werden. Für Frequentis hat sich hier die Multimedia-Plattform LifeX zum Schlüsselprodukt entwickelt, um weltweit Aufträge von staatlichen Behörden an Land zu ziehen. Ein globales Alleinstellungsmerkmal von LifeX ist es, dass sich damit Sprach-, Video- und Datenkommunikation auf Basis offener Kommunikationsstandards harmonisieren lassen. Nach den Hardware-Beschaffungen geht es um die Integration der Sprach- und Datenströme in den Einsatz-Leitzentralen - und genau hier kommen wir ins Spiel, erläutert Vorstandsvorsitzender Norbert Haslacher die Hauptaufgabe. Die von Frequentis entwickelte Software ist so konzipiert, dass sämtliche Mitarbeiter in den Behörden von den kleinsten Leitstellen bis hin zu den größten landesweiten Systemen ihre Funktionen ausüben können.

Auftragsserie für LifeX

In den strategischen Plänen von Frequentis soll diese Produktgruppe in den nächsten Jahren überdurchschnittlich zum Umsatz- und Gewinnwachstum beitragen. Im Mai meldete das Unternehmen einen Vertragsabschluss mit dem Nationalen Zusammenschluss der Feuerwehr-Notrufzentralen in Norwegen. Das Abkommen beinhaltet, dass Frequentis für die insgesamt 110 Feuerwehr-Notrufzentralen des Landes bis Ende 2026 eine neue Kommunikationsplattform installiert. LifeX ist ein zentralisiertes und softwarebasiertes System, das Anrufe, Funk, Video und digitale Nachrichten in einem integrierten System abwickelt.

Im April 2025 hat Frequentis vermeldet, dass es den Zuschlag erhielt, um als Generalunternehmer die Landespolizei Thüringen mit einem integrierten digitalen Einsatz- und Leitstellensystem auszustatten. Für Frequentis ist der Thüringen-Deal eine weitere Etappe im Zuge der Marktdurchdringung bei den deutschen Behörden. Mehr als die Hälfte aller Bundesländer haben für die Digitalisierung der Kommunikationssysteme ihrer Polizeiorganisationen bereits Frequentis als Vertragspartner beauftragt.

Zwei Monate zuvor, im Februar 2025, hat Frequentis mit einem Auftrag aus Malaysia mit der LifeX-Software einen wichtigen Schritt im rasant wachsenden südostasiatischen Markt geschafft. Damit wird die LifeX-Lösung für die Betreuung der Notrufe in den drei landesweit wichtigsten Zentralen und bei den Blaulichtorganisationen zum Einsatz kommen. Über die Plattform werden die Notrufe für Polizei, Feuerwehr, Zivilschutz und Schifffahrtbehörden abgewickelt.

Produktfokus Software

Im Produktportfolio von Frequentis ist die LifeX-Plattform eines der technologischen Meisterstücke, mit den das Unternehmen den Wandel zu einer softwarebasierten Produktbasis vorantreiben will. Der aktuelle Umsatzanteil der Softwareprodukte liegt bei 20 Prozent, weitere 30 Prozent steuert die Wartung bei.

Frequentis erzielte im Geschäftsjahr 2024 einen Konzernumsatz von 480,3 Millionen Euro und ein EBIT von 32,1 Millionen Euro. Mit 30 Prozent Umsatzanteil ist die Sparte Public Safety & Transport bei Frequentis der kleinere der beiden Geschäftsbereiche. Für 2025 hat sich das Unternehmen ein Umsatzplus von zehn Prozent und eine EBIT-Marge von 6,5 bis 7 Prozent zum Ziel gesetzt. Mit einer Eigenkapitalquote von 44,3 Prozent und 81,8 Millionen Euro Nettoguthaben ist Frequentis finanziell sehr gut aufgestellt, um in die eigene Forschung und Entwicklung zu investieren.

Auszeichnung auf Branchen-Leitmesse

Die am 23. Juni erhaltene Auszeichnung ist ein weiteres Qualitätssiegel für die technologischen Standards, die Frequentis mit seinen Produktlösungen bei den Mission Critical Services setzen will. Auf der Critical Communications World 2025 in Brüssel wurde die MissionX Android SDK-Lösung von Frequentis bei den International Critical Communications Awards 2025 als Best MCX Product or Solution of the Year prämiert.

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Frequentis AG
ISIN: ATFREQUENT09
www.frequentis.com
Land: Österreich

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