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Autonome Agenten werden das Transportmanagement revolutionieren

15.07.202512:13 UhrIT, New Media & Software
Bild: Autonome Agenten werden das Transportmanagement revolutionieren
Manhattan TMS Studie 2025 (© Manhattan Associates)
Manhattan TMS Studie 2025 (© Manhattan Associates)

(openPR) Eine globale Studie von Manhattan Associates zeigt, dass Integrationsschwierigkeiten und Datenqualität nach wie vor erhebliche Hürden für Unternehmen darstellen, die KI im Transportmanagement einsetzen wollen

Düsseldorf – 15. Juli 2025 – Manhattan Associates Inc. (NASDAQ: MANH), das weltweit führende Unternehmen im Bereich Lieferkettenhandel, gab heute die Ergebnisse der jüngsten Zusammenarbeit mit dem internationalen Forschungsunternehmen Vanson Bourne bekannt. Im Rahmen der weltweiten Studie wurden 1.450 Entscheidungsträger* aus Unternehmen der Fertigungsindustrie, des Einzel- und Großhandels, der Konsumgüterindustrie, des Lebensmittelsektors sowie der Lebensmittel- und Getränkeindustrie in Nordamerika, Lateinamerika, Europa und Australien befragt

„Die Transportlogistik ist das Rückgrat der Lieferketten und unerlässlich, um sicherzustellen, dass die Waren pünktlich geliefert werden, um die Erwartungen der Kunden zu erfüllen“, sagt Bryant Smith, Director, Transportation Management Systems (TMS) bei Manhattan Associates. „Transporte zu managen wird jedoch immer komplexer, weil die Anforderungen steigen. Dabei geht es um kürzere Lieferzeiten, Kapazitäts- und Kosteneffizienz, strengere Nachhaltigkeitsvorschriften und die zunehmende Notwendigkeit einer End-to-End-Transparenz über alle Abläufe hinweg.“

Fragmentierte Systeme: Betriebliche Transparenz und Effizienz bleiben eine Herausforderung

Der wahre Wert von Transparenz geht über den einfachen Zugriff auf Betriebsdaten hinaus: Er liegt in der Fähigkeit, Probleme, die durch diese Informationen aufgezeigt werden, anzugehen und Verbesserungen schneller und effizienter umzusetzen. 60 Prozent der Unternehmen geben an, dass die Verbesserung der Transparenz auch abseits von Störungen zu einer höheren Kundenzufriedenheit durch genauere und frühere Updates führt, während 50 Prozent der Unternehmen die Senkung der Transportkosten als Hauptvorteil einer erhöhten betrieblichen Transparenz nennen.

Die KI-Revolution: Aufregung, aber auch Herausforderungen bei der Bereitschaft

61 Prozent der Unternehmen rechnen in den nächsten fünf Jahren mit einer vollständig autonomen, agentenbasierten KI, die in der Lage ist, eigenständig zu handeln, um bestimmte Ziele zu erreichen. Allerdings haben nur 37 Prozent der Unternehmen KI und maschinelles Lernen bereits tief in ihr TMS integriert.

Obwohl fünf Jahre im Bereich KI eine kleine Ewigkeit sind, klaffen Erwartungen und aktuelle Nutzung bemerkenswert weit auseinander, denn die Einführung gestaltet sich selten einfach: Fast die Hälfte (48 Prozent) der Befragten gaben an, dass sie sich bereits sehr gut auf autonome Agenten im Jahr 2030 vorbereitet fühlen. Trotzdem berichteten praktisch alle Unternehmen (99 Prozent), dass sie mit Hürden konfrontiert sind oder diese erwarten. Dazu gehören der Fachkräftemangel (49 Prozent), Integrationsschwierigkeiten (44 Prozent) und Probleme mit der Datenqualität und -verfügbarkeit (44 Prozent).

Viele Unternehmen sind in einer guten Ausgangsposition, um von den Kosten-, Effizienz- und Skalierbarkeitsvorteilen autonomer Agenten zu profitieren. Auf der anderen Seite sollten sie ihre KI-Strategien überdenken, da sie sonst Gefahr laufen, erhebliche (und möglicherweise unwiederbringliche) Marktanteile an Konkurrenten zu verlieren.

Nachhaltigkeitsvorschriften: Priorität und Schmerzpunkt zugleich

Die Forderung nach einem nachhaltigeren Transportwesen ist weit verbreitet. 69 Prozent der Unternehmen geben an, dass Nachhaltigkeit entweder ein globales Ziel ist oder ein Bereich mit erheblichem Handlungsdruck, wobei 62 Prozent bereits die Berichterstattung nach der Corporate Sustainability Reporting Directive einführen. Die Einhaltung komplexer und sich ändernder Vorschriften ist nach wie vor eine weltweite Herausforderung. Dabei werden Nachhaltigkeitsvorschriften am häufigsten als ein Hindernis genannt, das sich in den nächsten fünf Jahren auf die Unternehmensleistung auswirken wird. Ein modernes TMS kann dabei helfen, die Datentransparenz und -funktionalität bereitzustellen, die für die Messung des Fortschritts und den Nachweis der Einhaltung der Vorschriften erforderlich sind. Dadurch lässt sich sicherstellen, dass die Nachhaltigkeit weiterhin im Mittelpunkt des unternehmerischen Denkens steht.

Bryant Smith fasst zusammen: „Die Studie zeigt deutlich, dass viele Unternehmen noch nicht darauf vorbereitet sind, die Herausforderungen zu meistern, die sich aus den wachsenden Nachhaltigkeitsanforderungen, den Erwartungen in Bezug auf künstliche Intelligenz und dem Bedarf nach mehr sichtbaren, nützlichen Daten ergeben. Bis 2030 werden sich diese Anforderungen weiter verschärfen und den Druck auf die Unternehmen erhöhen, den Transportbetrieb auf intelligentere und intuitivere Weise zu gestalten.“

„87 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass die Herausforderungen in Bereichen wie Betriebstransparenz, KI-Einführung und Einhaltung von Nachhaltigkeitsbestimmungen zunehmen werden, so dass ihre derzeitigen Transportmanagementsysteme nicht mehr Schritt halten können. Wenn sie jetzt nicht handeln, setzen sie sich steigenden Kosten, Fragen zur langfristigen Effizienz und dem Risiko aus, ihre Kundenversprechen nicht zu erfüllen“, sagt Bryant Smith.

Weitere Daten:

  • 48 Prozent der Unternehmen verlieren mehr als 10 Prozent ihres Transportbudgets durch Fehler und Unterbrechungen.
  • 78 Prozent sehen im Transportmanagement eine strategische Notwendigkeit für den Erfolg. Bis 2030 wird diese Zahl auf 86 Prozent steigen.
  • 61 Prozent gehen davon aus, dass innerhalb der nächsten fünf Jahre vollständig autonome agentische KI im TMS zum Einsatz kommt – also Systeme, die selbstständig definierte Ziele erreichen und nur noch geringe menschliche Überwachung erfordern. 50 Prozent berichten von Herausforderungen bei der proaktiven Umleitung von Sendungen, während 49 Prozent mit der optimalen Personalplanung an der Rampe und im Lager zu kämpfen haben.
  • 82 Prozent sind davon überzeugt, dass Fortschritte bei der Planung, Vorhersage und Modellierung die Frachtkosten in den nächsten fünf Jahren um mindestens 5 Prozent senken werden.
  • Unternehmen tun sich immer noch schwer damit, Nachhaltigkeit zu operationalisieren: Nur 34 Prozent geben an, dass sie Nachhaltigkeit bei der Betriebsplanung berücksichtigen, 30 Prozent bei Beschaffungsentscheidungen, und nur 31 Prozent bieten kohlenstofffreundliche Kraftstofflösungen an.
  • Während die Mehrheit ihr TMS in die Vertriebs- und Betriebsplanungssysteme integriert hat (60 Prozent) und prädiktive Analysen oder künstliche Intelligenz (56 Prozent) einsetzt, nutzen weitaus weniger Unternehmen wichtige Funktionen wie historische Trendanalysen (38 Prozent), automatisierte Buchungen und Ausschreibungen (36 Prozent) oder Echtzeit-Nachfrageerfassung (35 Prozent).

*Methodik: Vanson Bourne befragte 1.450 Entscheidungsträger aus den Bereichen Transport, Logistik, Lieferkette, IT oder Finanzen, die für das Transportmanagement in ihrem Unternehmen verantwortlich sind oder sich damit auskennen. Die Befragten müssen in den Bereichen Fertigung, Einzelhandel, Großhandel, Konsumgüter, Lebensmittel sowie Nahrungsmittel und Getränke tätig sein. An der Umfrage nahmen Unternehmen aus Nordamerika, Lateinamerika, Europa und Australien teil. Alle Befragten stammten aus Unternehmen mit einem weltweiten Jahresumsatz von mindestens 750 Millionen US-Dollar.

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