openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Armierungsmörtel aus Pflanzenkohle

10.04.202510:13 UhrIndustrie, Bau & Immobilien
Bild: Armierungsmörtel aus Pflanzenkohle

(openPR) Maxit erweitert Pflanzenkohle-Produktreihe um Armierungsmörtel "maxit multi 300 C"

Für mehr Klimaschutz am Bau: Der Armierungsmörtel "maxit multi 300 C" erweitert ab sofort die auf Pflanzenkohle basierende Produktreihe des Herstellers Maxit (Azendorf). In seiner Ursprungsversion kam der faserverstärkte Mörtel bereits erfolgreich als dickschichtiger, mineralischer Kleber und Armierungsmörtel sowie als Schlussbeschichtung für WDV-Systeme aus Polystyrol oder Mineralwolle zum Einsatz. Nun wird ihm zusätzlich noch energiearm hergestellte Pflanzenkohle als Zuschlagstoff beigemischt. So ist der "maxit multi 300 C" in der Lage, dauerhaft CO2 zu speichern. Erstmals der Fachwelt präsentiert wurde er im Januar auf der Leitmesse BAU 2025 in München.



Er sorgt seit Jahren erfolgreich für Sicherheit und Stabilität bei der Anbringung von WDVS-Platten aus Polystyrol oder Mineralwolle: der leistungsstarke Armierungsmörtel "maxit multi 300". Nun wurde sein Name um den Buchstaben "C" ergänzt, was bei Hersteller Maxit nur eines bedeutet: Dieses Bauprodukt enthält Pflanzenkohle als Zuschlagstoff und ist somit CO2-optimiert. Der "maxit multi 300 C" ist damit bundesweit der Erste seiner Art.

Pflanzenkohle vielfältig im Einsatz

Pflanzenkohle ist ein hochporöses, aus pflanzlichen Reststoffen hergestelltes Material, das in der industriellen Praxis vielfältige Anwendungen findet - etwa als Bodenverbesserer in der Landwirtschaft, als Reduktionsmittel in der Metallurgie oder auch als Halbleiter in der Elektronik. Ihren Nutzen für die Herstellung klimaschonender Baustoffe hat die Maxit-Gruppe schon vor Längerem erkannt. Denn Pflanzenkohle fungiert nicht nur als Feuchtigkeitspuffer: Sie ermöglicht auch die Umwandlung von Gebäuden zu Kohlenstoffsenken. Mit jedem Kilogramm Pflanzenkohle in einer Gebäudehülle bleibt das Äquivalent von einem Kilogramm CO2 langfristig der Atmosphäre entzogen, da der eingelagerte Kohlenstoff ursprünglich von Pflanzen aus der Atmosphäre aufgenommen wurde, mikrobiell aber nur im Laufe von Jahrtausenden abgebaut werden kann. Hergestellt wird Pflanzenkohle durch Erhitzung von Biomasse, wie Waldholzabfall oder Strauchschnitt, auf 400 bis 800 Grad unter Ausschluss von Sauerstoff. Dies geschieht mittels Pyrolyseverfahren in einem kontrollierten technischen Prozess, der ohne Zufuhr externer Energie abläuft.

"Wir nutzen Pflanzenkohle zur CO2-Optimierung unserer Bauprodukte. Den Anfang machte letztes Jahr der spannungsarme Kalk-Zement-Putz ‚maxit ip 18 ML C', der speziell für wärmedämmende Mauerwerke aus porosierten Ziegeln konzipiert wurde. Mit dem faserverstärkten Armierungsmörtel ‚maxit multi 300 C' setzen wir dies nun fort", erklärt Johannes Eberlein, Leiter Produktmanagement bei Maxit. Beiden Produkten wird Pflanzenkohle als Zuschlagstoff beigemischt. Die bauphysikalischen Eigenschaften als auch die Verarbeitungsqualität bleiben dabei unverändert.

Feinkörnig und klimafreundlich

"maxit multi 300 C" ist konzipiert als dickschichtiger, wasserabweisender Kleber und Armierungsmörtel für WDV-Systeme aus Polystyrol oder Mineralwolle. Er ist feinkörnig, leicht zu verarbeiten und gilt als nicht brennbar (A1). Seine Rezeptur basiert überwiegend auf Zement, Weißkalkhydrat, klassierten mineralischen Zuschlägen, Fasern sowie neuerdings auch Pflanzenkohle als Zuschlagstoff. Für seine Anwendung als Kleber von WDVS-Platten fehlt zwar noch die Zulassung: Als Armierungsmörtel mit Gewebeeinlage auf Unterputzen über kritischen Untergründen kann der "maxit multi 300 C" jedoch schon jetzt verwendet werden - genauso wie zur Überarbeitung von Altputzen und gerissenen Putzfassaden. Er verfügt insgesamt über eine besonders hohe Klebekraft, ist sockelgeeignet und filzbar. "Mit seiner CO2-optimierten Zusammensetzung ist er umweltbewussten Planern und Bauherren eine wertvolle Hilfe bei der Erlangung nationaler und internationaler Umweltzertifikate", ergänzt Johannes Eberlein. Für Verarbeiter ändere sich hingegen nichts.

Erstmals dem Fachpublikum präsentiert wurde der "maxit multi 300 C" im Januar auf der Leitmesse BAU 2025 in München, wo seine Stärken am Maxit-Stand demonstriert wurden. Nähere Informationen zum neuen, klimaoptimierten Armierungsmörtel "maxit multi 300 C" erhalten Planer, Verarbeiter und Bauherren direkt beim Hersteller Maxit - bestellbar per Telefon (09220-180) oder E-Mail (E-Mail).

Hinweis für Redaktion: Dieser Text sowie printfähiges Bildmaterial sind auch abrufbar unter dako pr



Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

Pressekontakt

  • dako pr corporate communications
    Manforter Straße 133
    51373 Leverkusen

News-ID: 1281437
 255

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Armierungsmörtel aus Pflanzenkohle“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Franken Maxit Mauermörtel GmbH & Co.

Bild: Putzsystem für alle FälleBild: Putzsystem für alle Fälle
Putzsystem für alle Fälle
Damenstift in Wasungen: Historische Fassade denkmalgerecht mit Maxit-Putzlösungen saniert Ursprünglich errichtet für verarmte Adelsfrauen: Das ehemalige Damenstift im Zentrum von Wasungen prägt seit fünf Jahrhunderten das Bild der thüringischen Ortschaft. Im Laufe der Zeit hat das historische Natursteingebäude jedoch witterungsbedingt großflächige Schäden erlitten. Eine Fassadensanierung war notwendig, ohne dabei den Charakter des Baudenkmals zu verändern. Dabei musste das Sichtfachwerk neu verputzt, die stark geschädigten Natursteine erset…
Bild: Nachhaltige InnendämmungBild: Nachhaltige Innendämmung
Nachhaltige Innendämmung
Für den Einsatz im Innenbereich: Maxit-Gruppe bringt schadstofffreie Dämmplatte aus Stroh auf den Markt Zur neuen Bausaison erweitert die Maxit-Gruppe (Azendorf) ihr Sortiment an umweltoptimierten Bauprodukten um eine neue Lösung: das "maxit Strohpanel" für die Innendämmung von Gebäuden. Die flexiblen Strohfaserplatten lassen sich sowohl auf Holzständerkonstruktionen als auch auf massiven Wänden verarbeiten. Abschließend werden sie verputzt, so dass ihr Einsatz immer in einem geschlossenen Putzsystem erfolgt. Ökologisch und bautechnisch über…

Das könnte Sie auch interessieren:

Bild: Mit Vollgas unterwegs in Sachen KlimaschutzBild: Mit Vollgas unterwegs in Sachen Klimaschutz
Mit Vollgas unterwegs in Sachen Klimaschutz
… Kalk-Zement-Putz. Zur Messe stellte die Maxit-Gruppe jetzt weitere umweltoptimierte Bauprodukte der Zukunft mit Pflanzenkohle als Zuschlagstoff vor, wie etwa den leistungsstarken Kleber und Armierungsmörtel "maxit multi 300 C". Dieser ist faserverstärkt, nicht brennbar und mit einer hohen Klebekraft versehen. Maxit rechnet mit seiner bauaufsichtlichen Zulassung im …
Bild: Unkraut wird zum Klimaretter; Deutsche Organisation errichtet erste Wasserhyazinthen-Kohle Produktion der WeltBild: Unkraut wird zum Klimaretter; Deutsche Organisation errichtet erste Wasserhyazinthen-Kohle Produktion der Welt
Unkraut wird zum Klimaretter; Deutsche Organisation errichtet erste Wasserhyazinthen-Kohle Produktion der Welt
In Lagos, Nigeria läuft seit drei Monaten die erste Wasserhyazinthen Pflanzenkohle Produktion der Welt. Der lokale Jungunternehmer Peter Bassey, stellt aus dem Unkraut einen wertvollen Bodenverbesserer her. Dadurch werden täglich 21 Tonnen CO2 eingespart und gebunden. Das Unternehmen verbindet Klimaschutz mit der Schaffung von Arbeitsplätzen. Das Modell …
Forscher untersuchen Pflanzenkohle als Basis für umweltfreundlichen Langzeitdünger
Forscher untersuchen Pflanzenkohle als Basis für umweltfreundlichen Langzeitdünger
… Auswirkungen auf unsere Umwelt. Dabei entstehen Treibhausgase wie zum Beispiel Lachgas, und das Grundwasser wird durch Nitrat belastet. Als umweltfreundliche Alternative wird diskutiert, Pflanzenkohle als Nährstoffträger in den Boden einzubringen. Allerdings lässt sie sich bisher nicht in großem Maßstab ökonomisch sinnvoll einsetzen, weil wenig darüber bekannt …
Forscher untersuchen Pflanzenkohle als Basis für umweltfreundlichen Langzeitdünger
Forscher untersuchen Pflanzenkohle als Basis für umweltfreundlichen Langzeitdünger
… aus Forscherinnen und Forschern der Universität Tübingen, der Hochschule Geisenheim und weiteren internationalen Partnern klären den Mechanismus der Nitratspeicherung in Pflanzenkohle bei der Kompostierung auf --- Der übermäßige Einsatz von mineralischen Stickstoffdüngern oder Gülle in der Landwirtschaft hat schwerwiegende Auswirkungen auf unsere Umwelt. …
Carbonity Pflanzenkohle-Projekt erhält  Zertifizierung durch Puro.earth
Carbonity Pflanzenkohle-Projekt erhält Zertifizierung durch Puro.earth
… ersten Carbon Removal-Zertifikate im Rahmen der Abnahmevereinbarung mit Microsoft24. September 2025 – Nur wenige Wochen nach dem offiziellen Startschuss für die Pflanzenkohleproduktion am Standort in Port Cartier, Kanada, hat das Carbonity-Projekt einen weiteren wichtigen Meilenstein erreicht: Mit dem erfolgreichen Abschluss des Zertifizierungsprozesses …
Bild: Globale Probleme lokal lösen – mit Pyrolyse und PflanzenkohleBild: Globale Probleme lokal lösen – mit Pyrolyse und Pflanzenkohle
Globale Probleme lokal lösen – mit Pyrolyse und Pflanzenkohle
Kaufbeuren - Das Allgäuer Unternehmen gara energy systems hat eine revolutionäre Lösung der Klimafrage entwickelt. Mit Pyrolyse und Pflanzenkohle werden Boden, Wasser und Luft verbessert und weltweit Klimagase reduziert. Eine Technologie, die Boden, Wasser und Luft verbessert. Die imstande ist, regional und weltweit Klimagase zu reduzieren und zu binden. …
Multipor ist frei von Schadstoffen
Multipor ist frei von Schadstoffen
… Unwohlsein, Kopfschmerzen oder Müdigkeit auslösen. Die Untersuchung ergab: Multipor enthält keinerlei VOC. Sowohl die Multipor Mineraldämmplatte als auch der Multipor Leicht- und Armierungsmörtel haben den A+ Standard erreicht. Daher erhält das aus ökologischen Rohstoffen bestehende Produkt das ECO Institut Label. Multipor ist schadstofffrei und weist …
Bild: Internationales German Biochar Forum 2024: Die Rolle von Biochar als Teil nachhaltiger UnternehmensstrategienBild: Internationales German Biochar Forum 2024: Die Rolle von Biochar als Teil nachhaltiger Unternehmensstrategien
Internationales German Biochar Forum 2024: Die Rolle von Biochar als Teil nachhaltiger Unternehmensstrategien
… Wissenschaft, Industrie und Politik zu versammeln und sich zum Thema "How to apply biochar in sustainability management and accounting" auszutauschen.Biochar, auch als Pflanzenkohle bekannt, steht im Mittelpunkt der Diskussionen. Benedikt Zimmermann, 1. Vorstand des German Biochar e.V., unterstreicht die Bedeutung dieser Technologie: „Dank Pflanzenkohle …
Bild: Prodana erwirbt für jeden verkauften Kon-Tiki Pyrolyseofen ein CO2 ZertifikatBild: Prodana erwirbt für jeden verkauften Kon-Tiki Pyrolyseofen ein CO2 Zertifikat
Prodana erwirbt für jeden verkauften Kon-Tiki Pyrolyseofen ein CO2 Zertifikat
Neumarkt (Oberpf.), den 30.01.2020. Mit einem Kon-Tiki Ofen lässt sich hochwertige Pflanzenkohle mittels Pyrolyseverfahren im eigenen Garten herstellen. Gut für den Stoffkreislauf, wunderbar für die Pflanzen. Produktion und Versand des Kon-Tiki Ofen verbrauchen allerdings natürliche Ressourcen. Zum Ausgleich erwirbt Prodana für jeden verkauften Kon-Tiki …
Bild:  Ein Monat bis zum German Biochar Forum 2024 – Networking,  Barcamps und Innovation im FokusBild:  Ein Monat bis zum German Biochar Forum 2024 – Networking,  Barcamps und Innovation im Fokus
Ein Monat bis zum German Biochar Forum 2024 – Networking, Barcamps und Innovation im Fokus
… einem Monat, am 18. und 19. November 2024, öffnet das German Biochar Forum wieder seine Türen. Die führende Veranstaltung im deutschsprachigen Raum rund um Pflanzenkohle bringt Experten aus Wissenschaft, Industrie und Politik zusammen. Unter dem diesjährigen Leitthema „How to Apply Biochar in Sustainability Management and Accounting“ liegt der Fokus …
Sie lesen gerade: Armierungsmörtel aus Pflanzenkohle