openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Wirtschaft zwischen Schwächephase und Investitionsimpulsen

21.03.202509:36 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft

(openPR) Der Arbeitsmarkt wird durch die schwache Konjunktur und die Transformationskrise beeinträchtigt. „Aus eigener Kraft wäre keine zeitnahe und durchgreifende Erholung der Wirtschaft absehbar. Die geplanten Fiskalpakete können die Konjunktur aber zum Jahresende beleben“, prognostiziert IAB-Ökonom Enzo Weber.

Die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung dürfte 2025 nur noch schwach um 60.000 auf 34,99 Millionen Personen wachsen. Dennoch wird damit ein neuer Höchststand erreicht. Der Anstieg beruht allerdings allein auf der sozialversicherungspflichtigen Teilzeitbeschäftigung, wohingegen die Zahl der sozialversicherungspflichtig Vollzeitbeschäftigten sinkt. Ein Rückgang wird auch bei den Selbstständigen und mithelfenden Familienangehörigen sowie den marginal Beschäftigten erwartet.

Strukturelle Ursachen treiben die schwache Entwicklung der Zahl der Erwerbstätigen zunehmend voran und treffen insbesondere kleine Betriebe. Trotz sinkender Erwerbstätigkeit nimmt das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen um 0,2 Prozent auf 61,47 Milliarden Stunden zu.

Das Erwerbspersonenpotenzial dürfte 2025 um rund 50.000 auf 48,71 Millionen Personen anwachsen. Die demografische Alterung wird in den kommenden Jahren einem weiteren Anstieg immer mehr entgegenstehen. Weber betont: „Der deutsche Arbeitsmarkt befindet sich im Zangengriff von Wirtschafskrise und Fachkräftemangel. Verlieren die Firmen die Zuversicht auf eine Erholung, sinkt auch die Bereitschaft, neue Stellen zu schaffen oder Arbeitskräfte trotz schlechter Zeiten zu halten und für die Zukunft Jobs aufzubauen.“ Für die Transformation würden gerade technische Fachkräfte dringend gebraucht. Deshalb sei eine gezielte Weiterentwicklung und Qualifizierung von Arbeitskräften erforderlich.

Im Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit wird es 2025 mit einem Plus von 180.000 die meisten zusätzlichen Stellen geben. Für das Produzierenden Gewerbe ohne Baugewerbe und die Unternehmensdienstleister werden Rückgänge von 90.000 beziehungsweise 40.000 erwartet. In den Wirtschaftsbereichen Handel, Verkehr, Gastgewerbe wird ein Minus von 10.000 Stellen erwartet.

Die IAB-Prognose ist abrufbar unter: https://doku.iab.de/kurzber/2025/kb2025-03.pdf

Ein begleitendes Interview zur Prognose lesen Sie hier: https://www.iab-forum.de/iab-prognose-2025-wirtschaftskrise-trifft-auf-demografischen-wandel

Diese Pressemeldung wurde auf openPR veröffentlicht.

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 1279951
 503

Kostenlose Online PR für alle

Jetzt Ihren Pressetext mit einem Klick auf openPR veröffentlichen

Jetzt gratis starten

Pressebericht „Wirtschaft zwischen Schwächephase und Investitionsimpulsen“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von idw - Informationsdienst Wissenschaft

Bild: Frühjahrsprognose: Energiepreise nagen in Deutschland an mühsamer ErholungBild: Frühjahrsprognose: Energiepreise nagen in Deutschland an mühsamer Erholung
Frühjahrsprognose: Energiepreise nagen in Deutschland an mühsamer Erholung
Die Inflation zieht im Zuge steigernder Energiepreise im laufenden Jahr auf eine Rate von 2,5 Prozent an. Aber auch der Kerninflationsdruck bleibt im gesamten Prognosezeitraum deutlich über der 2-Prozentmarke. Die aktuelle geopolitische Lage schürt erhebliche Unsicherheit bei den Unternehmen. „Durch den militärischen Konflikt im Iran droht der deutschen Wirtschaft Gegenwind“, sagt Moritz Schularick, Präsident des Kiel Instituts. Es bleibe zu hoffen, dass die Rohstoffpreisanstiege – entsprechend den Markterwartungen seit Beginn des Konflikts …
Bild: Innovative Batteriematerialien für sichere und nachhaltige EnergiespeicherBild: Innovative Batteriematerialien für sichere und nachhaltige Energiespeicher
Innovative Batteriematerialien für sichere und nachhaltige Energiespeicher
Materialien entscheiden über Leistung und Sicherheit Ob Elektrofahrzeug, stationärer Energiespeicher oder tragbare Elektronik – Energiedichte, Schnellladefähigkeit, Lebensdauer und Sicherheit einer Batterie werden wesentlich durch ihre Materialien bestimmt. Forschende des Fraunhofer IAP im Potsdam Science Park entwickeln maßgeschneiderte neue Batteriematerialien und bündeln ihre Kompetenzen in der Polymerchemie, der Membran- und Separatorprozessierung, der Entwicklung von biobasierten und maßgeschneiderten Carbonmaterialien, der Katalysatorh…

Das könnte Sie auch interessieren:

DMMK 2009 trotzt mit Leitmotto „MOVE“ der Wirtschaftskrise
DMMK 2009 trotzt mit Leitmotto „MOVE“ der Wirtschaftskrise
… Schrittmacher für traditionelle Wirtschaftszweige, für die die aktuelle Krise eine echte Chance zum Wandel darstellt.“ Nach Überzeugung des Veranstalters wird die ökonomische Schwächephase die Veränderungen, die digitale Technologien in nahezu allen Wirtschaftsbereichen ausgelöst haben, nicht aufhalten, sondern sogar weiter beschleunigen. „Wer jetzt in eine …
Deutschland-Index: Ausblick für 2012 positiv Ausfälle gehen weiter zurück
Deutschland-Index: Ausblick für 2012 positiv Ausfälle gehen weiter zurück
… Pufferzone, erläutert Martin Zuberek, Direktor und Risikoexperte der Hoppenstedt360 GmbH. Durch die guten Jahre 2010 und 2011 haben die Unternehmen genügend Grundlage, die leichte Schwächephase ohne Probleme sprich ohne steigende Anzahl an Insolvenzen zu überstehen. Der Deutschland-Index lag im Februar 2012 bei 91,1 Prozent und damit 0,8 Prozentpunkte …
Bild: Krise als Katharsis – Automobilindustrie kann gestärkt aus der jetzigen Situation hervorgehenBild: Krise als Katharsis – Automobilindustrie kann gestärkt aus der jetzigen Situation hervorgehen
Krise als Katharsis – Automobilindustrie kann gestärkt aus der jetzigen Situation hervorgehen
… man jetzt aus der Patsche helfen wolle, bringt uns überhaupt nicht weiter. Wir müssen uns bewusst werden, dass der Mittelstand von der derzeitigen Schwächephase besonders betroffen ist. Denn die Zuliefererindustrie ist mittelständisch geprägt. Und gerade diese kleinen und mittleren Unternehmen haben wiederum Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die als …
Finanzkrise - Glaubwürdige Pressearbeit schafft Kundenvertrauen in der Rezession
Finanzkrise - Glaubwürdige Pressearbeit schafft Kundenvertrauen in der Rezession
Die deutsche Wirtschaft ist vom Strudel des globalen Nachfrageeinbruchs erfasst worden. An einer Rezession besteht kein Zweifel mehr. Führende Ökonomen schätzen, dass die konjunkturelle Schwächephase bis weit ins Jahr 2009 anhalten wird. Umso wichtiger ist es, das Vertrauen der Verbraucher und Kunden in die eigenen Produkte und Dienstleistungen zu stärken. Ein …
Business Intelligence gewährleistet bessere Geschäftsergebnisse
Business Intelligence gewährleistet bessere Geschäftsergebnisse
… Laut BI-Barometer erreichte 2008 die durchschnittliche Umsatzrendite der Unternehmen mit Business Intelligence nach Steuern einen Wert von 5,27 Prozent. Sie verzeichnete angesichts der konjunkturellen Schwächephase der Wirtschaft damit zwar im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang von 0,4 Prozentpunkten. Doch bei den Betrieben ohne BI fiel der Gewinn bei …
Rezension - Anlagezyklen II von Thomas Müller
Rezension - Anlagezyklen II von Thomas Müller
… Anlageklassen teilweise völlig verschieden davon. Beim Währungspaar EUR/USD ist z.B. der Zeitraum von Ende Juni bis Ende Dezember am profitabelsten. Beim Rohöl dagegen liegt die Schwächephase historisch gesehen in der Zeit von Ende September bis Ende Dezember. Das Buch kann sehr gut dazu benutzt werden, um bei geplanten Anlageentscheidungen zu überprüfen, …
Bild: Sensorik und Messtechnik: Umsatz unverändert, Auftragseingänge steigenBild: Sensorik und Messtechnik: Umsatz unverändert, Auftragseingänge steigen
Sensorik und Messtechnik: Umsatz unverändert, Auftragseingänge steigen
… Branchenergebnissen. Laut Statistik des Bundesministeriums für Wirtschaft und Industrie (www.bmwi.de/DE/Presse/pressemitteilungen,did=668756.html) durchläuft die deutsche Industrie derzeit eine Schwächephase, bei sich stabilisierenden Auftragseingängen. Die Ursache hierfür sieht das Ministerium vor allem im schwierigen außenwirtschaftlichen Umfeld. …
BRÜDERLE: Grün-Rot ist Regierung der Stagnation und der Rezession
BRÜDERLE: Grün-Rot ist Regierung der Stagnation und der Rezession
… wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Rainer : Die grün-rote Koaltion ist eine Regierung der Stagnation und der Rezession. Grün-Rot ist für die längste Schwächephase in der Geschichte der Bundesrepublik verantwortlich. Nach zwei Jahren Nullwachstum kommt jetzt noch eine Rezession hinterher. Das Resultat dieser hausgemachten Wirtschaftsschwäche …
Koalitionsvereinbarung kein Aufbruchsignal - Bürokratisierung in der Landwirtschaft nimmt weiter zu
Koalitionsvereinbarung kein Aufbruchsignal - Bürokratisierung in der Landwirtschaft nimmt weiter zu
… die für Wirtschaft und Gesellschaft in Deutschland dringend erforderlichen Grundsatzentscheidungen voranzubringen, muss bezweifelt werden. Offenkundig hat die anhaltende konjunkturelle Schwächephase eher zu vorsichtigen steuer- und haushaltspolitischen Entscheidungen geführt als zu grundlegenden Veränderungen. Die Land- und Forstwirtschaft und der ländliche …
Bild: Die wirtschaftliche Lage in DeutschlandBild: Die wirtschaftliche Lage in Deutschland
Die wirtschaftliche Lage in Deutschland
… Die Signale aus dem Dienstleistungssektor legen nahe, dass das starke Wachstum zum Jahresauftakt im zweiten Quartal etwas nachlassen dürfte. Zudem hält die industrielle Schwächephase weiter an. Die Industrieproduktion hat sich zuletzt zwar auf niedrigem Niveau etwas erholt, zeigt aber schon seit dem Jahreswechsel 2017/18 eine abwärtsgerichtete Tendenz. …
Sie lesen gerade: Wirtschaft zwischen Schwächephase und Investitionsimpulsen