(openPR) Radevormwald, im März 2007 – Wenn Elektronikkomponenten plötzlich nicht mehr lieferbar sind, trifft das Zulieferfirmen im Automobilbereich besonders hart. Denn der Elektronik-Anteil in den neuesten Kraftfahrzeugen nimmt kontinuierlich zu. Um dieser Problematik Herr zu werden und Firmen unterstützend zu beraten, wurde im April 2004 die Component Obsolescence Group (kurz COG) Deutschland gegründet. In diesem Verein sind derzeit 43 namhafte deutsche Firmen zusammenengeschlossen. Der Verein fördert den Informationsaustausch zwischen seinen Mitgliedsfirmen über den Umgang mit abgekündigten Bauelementen oder aufgekündigtem Softwaresupport und entwickelt Hilfsmittel und Services zur Unterstützung seiner Mitglieder. In 4mal jährlich stattfindenden Treffen werden aktuelle Entwicklungen besprochen und Maßnahmen diskutiert.
Dass die Nichtverfügbarkeit von Komponenten gerade in der Automobilindustrie ein Problem darstellt, liegt nach Frank Schimmelpfennig, einem der Vorstände von COG, hauptsächlich an zwei Gründen: „Einmal wächst der Elektronikanteil in dieser Branche besonders stark. Zum anderen haben wir bei den jetzt ausgelieferten Fahrzeugen eine sehr lange Lebenszeit, so dass elektronische Ersatzteile auch noch in 10 oder 15 Jahren zur Verfügung stehen müssen.“ Dieses Dilemma ist sowohl bei Zulieferern als auch bei Automobilherstellern bekannt, konkrete Lösungen zeichnen sich aber nicht ab. Eher im Gegenteil: Jedes Unternehmen versucht, auf seine Weise mit der Problematik fertig zu werden. Hersteller wälzen die Verantwortung gern auf die zuliefernden Elektronik-Unternehmen ab. Doch die Lücke zwischen aktuellen Technologien und den von der Automobilindustrie benötigten Bauelementen wächst unaufhaltsam. Zulieferfirmen sind daher darauf angewiesen, Wege zu finden, die Bedürfnisse der Automobilindustrie zu erfüllen sowie ein wirtschaftliches Obsolescence Management zu betreiben. In vielen Unternehmen ist zu diesem Zweck noch keine durchdachte Strategie vorhanden. Zum Erfahrungsaustausch mit anderen Kollegen bietet sich hier die COG Deutschland an. Nach englischem Vorbild gegründet, findet im Verein ein reger Informationsaustausch statt. Aktuelle Entwicklungen und Problematiken werden in Arbeitsgruppen vertiefend behandelt. Viermal jährlich treffen sich die Mitglieder aus derzeit 43 deutschen Industriefirmen, um Vorträge rund um das Thema Obsolescence Management zu hören und zu diskutieren. Frank Schimmelpfennig betont dabei das proaktive Vorgehen des Vereins: „Im Vergleich zur häufig anzutreffenden reaktiven Vorgehensweise, wollen wir unseren Mitgliedern Hilfsmittel an die Hand geben, um aktiv und vorausschauend Obsolescence Management betreiben zu können.“
Kontakt:
COG Deutschland e.V.
Kerstin Schimmelpfennig
Ispingrader Str. 44a
42477 Radevormwald
Tel.: 02195 – 672823
Fax: 02195 – 6771824
Email:
www.cog-d.de
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COG Deutschland
Die Component Obsolescence Group (COG) Deutschland ist eine Vereinigung die sich mit diesem Problem beschäftigt. Die Interessengruppe für Deutschland wurde im April 2004 nach dem Vorbild der englischen COG gegründet. Sie fördert den Informationsaustausch zwischen ihren Mitgliedsfirmen über den Umgang mit abgekündigten Bauelementen oder aufgekündigtem Softwaresupport und entwickelt Hilfsmittel zur Unterstützung ihrer Mitglieder in deren täglichen und langfristigen Geschäftsvorhaben. Auf diese Weise können Obsolescence-Probleme frühzeitig erkannt und ihre Auswirkungen minimiert werden. Eine breite Mitgliederbasis sorgt für Geschäftsvorteile in Form von geteilten „Best Practices“ und somit reduzierten Kosten. Aktuell sind 43 Unternehmen aus allen Industriebereichen in der COG Deutschland vertreten.
Termine
Das nächste Quartalsmeeting der COG Deutschland findet am 14.06.2007 statt. Für Nichtmitglieder ist die erstmalige Teilnahme an einem Quartalsmeeting kostenlos. Möchte ein Nichtmitglied mehrfach an einem Quartalsmeeting teilnehmen, fällt eine Gebühr von 450,00 Euro pro Person und Treffen an. Die Anmeldung erfolgt per Email bei der COG unter www.cog-d.de
Gründungsmitglieder
Zu den Gründungsmitgliedern der COG gehören AERONAVAL Ingenieurtechnik GmbH & Co KG, AOA Apparatebau Gauting GmbH, Autoflug GmbH, Bombardier Transportation (Propulsion & Controls) Germany GmbH, Deuta-Werke GmbH, EADS Deutschland GmbH, GIRA GmbH & Co.KG, Hella KGaA Hueck & Co, Hörmann-Funkwerk-Kölleda GmbH, IHS Technologies GmbH, KAMAKA Electronic GmbH, Litef GmbH, mocom software GmbH & Co KG, municom GmbH, Productivity Engineering GmbH, Robert Bosch GmbH, Siemens AG, Spoerle Electronic GmbH, WABCO GmbH & Co. OHG und Walter Dittel GmbH.
Der Vorstand der COG besteht aus Detlef Blum (erster Vorsitzender), Bombardier Transportation (Propulsion & Controls) Germany GmbH, Ludger Penkhues (zweiter Vorsitzender), Autoflug GmbH, Roland Karasch (Kassenwart), KAMAKA Electronic GmbH, Hans-Peter Leue, Hella KGaA Hueck & Co. und Frank Schimmelpfennig, GIRA GmbH & Co. KG.










