(openPR) Ihren Koffer mit den Haftbriefen öffnet Astrid Kreibich erst nach über 30 Jahren. Und mit ihm die Geschichte eines bedingungslosen Freiheitswillens und einer alle Willkür überwindenden Liebe. Als ihr Freund nach einem Fluchtversuch aus der DDR inhaftiert wird, ist sie es, die zu ihm hält und ihm hilft, vom Westen freigekauft zu werden. Ihr Briefwechsel lässt sie überleben. In ihrem Roman verwebt die Autorin die aus der Haft geschmuggelten Briefe mit Szenen aus Vergangenheit und Gegenwart west- und ostdeutscher Historie. Die beiden Hauptpersonen erleben dramatische Szenen und kuriose Episoden, die sie mit ihrer eigenen poetischen Sprache beschreiben, in der Hoffnung, von der Zensur nicht verstanden zu werden.
Mit den erstmals veröffentlichten Briefen aus einer politischen Haft ist Rotstrick ein packendes Zeitzeugnis der Jahre 1988 und 1989 und eine hochaktuelle literarische Bestandsaufnahme in Zeiten großer Umbrüche.
“Rotstrick erzählt die Geschichte zweier mutiger Menschen, stellvertretend für alle Freigeister, die sich nicht in ihrem Freiheitsdrang einengen lassen. Diesem Streben nach Freiheit kann man sich nur schwer entziehen. ”
Leonard F. Seidl
Vorsitzender Verband deutscher Schriftsteller*innen, Regionalgruppe Mittelfranken
Astrid Kreibich, geboren 1964, verbrachte ihre Jugend in Ost-Berlin. Sie studierte Germanistik und Geschichte in Jena; nach dem Historikerdiplom erhielt sie ein politisches Berufsverbot. 1989 erfolgte die Ausreise in den Westen. Seither arbeitet sie als Pädagogin und Seminarlehrerin, Supervisorin und Autorin. Mit ihrem Mann lebt sie in Nürnberg. Sie haben drei erwachsene Kinder und eine Enkelin. Rotstrick ist ihr Debütroman
Astrid Kreibich
Rotstrick
Bartlmüllner Verlag
ISBN 978-3-942953-98-6
Verkaufspreis: 25 Euro
https://www.gillitzer.net/bartlmuellner/












