(openPR) Hannover/CeBIT, 15. März 2007 – Die ELO Digital Office GmbH, Stuttgart, präsentiert zur CeBIT 2007 neue Module ihrer javabasierten ECM-Lösung ELOenterprise. Zu den Neuerungen gehören neben Erweiterungen beim Applikationsserver ein neues Internet-Gateway, Verbesserungen bei der Hochverfügbarkeit sowie neue Modulfunktionen im SAP-Bereich. Des Weiteren wird eine neuere Fassung des Java-Clients gezeigt.
Funktionserweiterung Indexserver
Der ELOenterprise Indexserver wurde um Funktionen erweitert, die als Applikationsserver über http SOAP und Web Services für alle Sprachen und Betriebssysteme bereit stehen. Basis ist die serviceorientierte Architektur (SOA), die einem führenden Geschäftsprozess alle Funktionen als Dienste verfügbar macht. Die neuen Funktionen lassen sich so auf einfache Weise in bestehende Web- oder Intranet-Portale integrieren. Außerdem erlauben sie die Entwicklung eigener prozessbezogener Clients (z. B. für den Produktionsbereich). Gerade für die Übernahme von Massendaten aus Fremdapplikationen bietet sich der Einsatz der Web Services an. Mit Hilfe neuer Features lässt sich hierbei sowohl die automatische Signatur als auch Verifikation im Stapel-Betrieb realisieren. Ergänzt wurde der Indexserver aber auch beim Aktivitätenmanagement, den dynamischen Registern sowie der Scripting-Möglichkeiten. Mit Hilfe der erweiterten Scripting-Eigenschaften des Application-Programming-Interface (API) lassen sich zu den bestehenden Indexserver-Funktionen noch eigene Funktionalitäten programmieren. So ist der Anwender für nahezu alle Anforderungen gerüstet, die sich gegebenenfalls aus einem Geschäftsprozess ergeben. Alle ELOenterprise Applikationsdienste lassen sich auch in Ajax oder WEB 2.0 Anwendungen integrieren.
Neues ELOenterprise Internet-Gateway
Um eine systemunabhängige Arbeitsweise über einen Standard-Browser zu gewährleisten, stellt ELO für seine enterprise-Linie ein neues Internet-Gateway vor. Dieses arbeitet über das neue Funktions-API des Index-Applikationsservers und bietet zahlreiche Möglichkeiten fürs eigene Customizing. Der Seitenaufbau erfolgt über Java Server Pages und ist damit browserunabhängig, da die Browseranzeige mit CSS und WEB 2.0 Technologie erfolgt. Neben der klassischen Navigation in der Archivstruktur stellt das Internet auch leistungsfähige Recherche- und Auswertefunktionalität bereit. Bei Bedarf können die Dokumente per Mausklick auf den eigenen PC zur Weiterbearbeitung herunter geladen werden. Daher eignet sich das Internet-Gateway bereits zur einfachen und raschen Realisierung eines Informationsportals. Auch die Pflege der Inhalte und der strukturelle Aufbau erfordern hier keine besonderen Kenntnisse, so dass diese Tätigkeiten von jedermann ohne großen Lernaufwand vorgenommen werden können. Das Gleiche gilt für Projektstrukturen und Collaboration, hierfür sind Zugriffsmechanismen und Sicherheitsregeln bereits automatisch vorhanden. Für Vorgänge und Geschäftsabläufe lassen sich auch die ELOenterprise-Workflows über das Internet-Gateway steuern.
Erweiterung bei Hochverfügbarkeit und SAP-Integration
Die neuen Serversysteme und die immer schnelleren Leitungsverbindungen bringen den Wunsch nach einer größeren Systemkonsolidierung mit sich, die verteile Serversysteme in einem zentralen Host-System vereint. Ziel ist vor allem, die laufenden Kosten für den Systembetrieb zu senken. Im Hinblick darauf hat ELO ihre ECM-Linie für einen verstärkt Hosting- und mandantenbezogenen Einsatz ausgebaut. Insbesondere im Bereich der Lastverteilung, der Hochverfügbarkeit und der unbegrenzten Skalierbarkeit wurde eine Vielzahl von Verbesserungen vorgenommen. Dies betrifft vor allem das automatischen Neustarten ausgefallener Dienste sowie die Unterstützung nahezu aller Applikationsserver wie BEA WebLogic, IBM WebSphere und SAP NetWeaver im Cluster- und Mehrprozessor-Betrieb.
Auf Basis des SOA-Ansatzes wurden zudem Funktionsbausteine für die automatische Generierung von SAP-Business-Objekten erstellt, welche die Steuerung eines Geschäftsprozesses über den ELO eigenen Workflow unter Einbeziehung der SAP-Funktionsdienste erlaubt. Die Kommunikation erfolgt über Simple Object Access Protocol (Soap). Zudem lassen sich ELO eigene Dienste über IViews in eine SAP-Portalumgebung einbinden.
Neuerungen beim Java-Cient
Mit von der Partie ist auch die aktuellste Version des neuen Java-Cients, der zunehmend die volle Funktionalität des bisherigen ELOenterprise Voll-Clients erhält. Gegenüber dem bisherigen C++-Client zeichnet sich der neue Java-Client vor allem durch seine Plattformunabhängigkeit aus. So läuft er nicht nur auf Windows, sondern auch auf Plattformen wie Linux oder Mac OS X sowie auf Handheld-PCs. Der Client benötigt keine direkte Datenbankverbindung mehr, da alle Zugriffe vom Indexserver gesteuert werden. Im Gegensatz zu rein Windows-basierten Clients bedarf es auch keiner aufwändigen Rollout-Tools: Der Client steht per Knopfdruck auf jedem PC zur Verfügung, da keinerlei Settings mehr in der Registry gespeichert werden. So funktioniert auch die problemlose Einbindung in verteilte Umgebungen, sogar Firewall-übergreifend. Eine weitere Stärke ist die individuelle Konfigurationsmöglichkeit von Menüs und der Benutzeroberfläche – sowohl durch den Anwender als auch den Administrator. Auch am Performance-Verhalten wurde gefeilt: Der Benutzer kann nun Bedienprozesse (wie z. B. eine Suche) anstoßen und gleichzeitig weiterarbeiten, auch wenn die Transaktion noch nicht abgeschlossen ist. Es können also mehrere Bearbeitungsprozesse ausgelöst werden, ohne dass der User seinen Arbeitfluss unterbrechen müsste. Last but least wurde der neue Java-Client auch mit einem verbesserten Workflow-Editor ausgestattet.
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