(openPR) Bedingungslos, freigiebig, schöpferisch – Erdfeste im Welthorizont
Die erdfest-Initiative erforscht Wege, die Mut machen: Erdfeste feiern, Regeneration lernen, zukunftsfähig finanzieren
Berlin, März 2024. Die erdfest-Initiative ist seit ihren Anfängen ein Forschungsraum. Im Zentrum steht die Frage: Wie werden wir erdfest – in einer von Reizüberflutung, Überhitzung und Rechtspopulismus geprägten Welt? Menschen auf der ganzen Welt suchen heute nach Wegen aus ihrer ganz persönlichen Haltlosigkeit. erdfest lädt dazu ein, sich nicht den verlockend einfachen Lösungen zuzuwenden, sondern hinzuspüren statt sich zu verschließen, zu fragen statt stur zu bleiben und die Lebendigkeit in dem uns Umgebenden wiederzuentdecken. Inzwischen eröffnen deutschlandweit und darüber hinaus gut 400 Erdfeste Erfahrungs- und Gestaltungsräume, in denen erlebbar wird, wie sehr alles miteinander verbunden ist.
Sichtbarwerden für politische Wirksamkeit: Erdfeste vom 21. bis 29. Juni 2024
Vor nunmehr sieben Jahren von der Nachhaltigkeitsforscherin Hildegard Kurt sowie dem Biologen und Philosophen Andreas Weber ins Leben gerufen, stellen die Erdfeste politischem und aktivistischem Engagement für den notwendigen Wandel eine noch kaum erschlossene Ressource an die Seite: das gemeinsame Feiern unseres Seins als Teil der lebendigen Erde. »Dies schenkt Kraft und inspiriert zu regenerativen Lebens- und Wirtschaftsweisen«, so Hildegard Kurt. Dank einer Kooperation mit der global ausgerichteten Erd-Charta-Bewegung erstreckt sich der Erdfeste-Zeitraum seit 2023 von der Sommersonnenwende bis zum 29. Juni, dem internationalen Erd-Charta-Tag. Damit sind die auf bewusstes, spürendes Sein ausgerichteten Erdfeste auch Ausdruck des weltweiten Ringens um eine Zukunft stiftende Weltsicht jenseits der westlich geprägten Moderne.
Erdfeste leben von innerer Haltung und In-Verbindung-Sein und sind nicht darauf angewiesen, als Publikumsevent geplant zu werden. Es gibt keine zentrale Leitung. Jedes Erdfest entsteht in je eigener Regie, gemäß den je eigenen Ideen und Gegebenheiten. Zum Mitwirken eingeladen sind alle Organisationen und Einzelpersonen, die Wege hin zu einer lebensfördernden Gesellschaft suchen und ebnen. Indem die Erdfeste in all ihrer Vielfalt auf einen Zeitraum gebündelt sind und auf der Webplattform erdfest.org publik gemacht werden, entsteht eine Wahrnehmbarkeit, die vereinzelt nicht möglich wäre. Dies stärkt die politische Wirksamkeit und inspiriert andere Menschen selber ins Handeln zu kommen.
Weitere Informationen für am Mitwirken Interessierte unter diesem Link
Vom Weitermachen, wenn alles nach Aufhören schreit
In einer Zeit, in der die Böden vertrocknen, verarmen und immer weniger den zunehmenden Wetterextremen standhalten, könnte einem aller Mut abhandenkommen. Ein Regenerationstraining zu gestalten wirkt da wie ein Tropfen auf dem heißen Stein. Die erdfest-Initiative und ihre Kooperationspartner sind anderer Meinung: Der Mensch kann ein positiver ökologischer Faktor werden! Unter Anleitung von Expert*innen soll vom 9. bis 12. Mai in Gruppen erfahrbar gemacht werden, dass der Mensch durch persönliche Regeneration zur Regeneration der ihn umgebenden Welt beitragen kann.
Näheres zum Regenerationstraining unter diesem Link
Wie herausfordernd das Fortbestehen als gemeinnützige Initiative sein kann, erlebt erdfest jedes Jahr, wenn es darum geht, ein finanzielles Fundament für die dringend notwendige Arbeit des Kernteams zu schaffen. Hierfür wurde inzwischen eine Crowdfunding-Kampagne ins Leben gerufen, auch dies ein forschender Schritt – in Richtung zukunftsfähige Finanzierungsmöglichkeiten.
Zur Crowdfunding-Kampagne gehts über diesen Link
Die erdfest-Initiative wird getragen vom gemeinnützigen und.Institut für Kunst, Kultur und Zukunftsfähigkeit e.V. (und.Institut) in Berlin. Seit 2021 wird sie von einem Förderkreis sowie durch Spenden unterstützt.
In den Jahren 2018 und 2019 wurde die erdfest-Initiative vom Bundesamt für Naturschutz gefördert und im März 2019 im Sonderwettbewerb »Soziale Natur – Natur für alle« der UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgezeichnet, was die politische und gesellschaftliche Bedeutsamkeit dieses lebendigen Erfahrungsfeldes unterstreicht.
Ausgewählte erdfest-Partner*innen: Deutsche Gesellschaft des Club of Rome, World Future Council, Ökumenische Initiative Eine Welt, Slow Food Deutschland, Demeter Verband, Michael Succow Stiftung, Zukunftsstiftung Landwirtschaft der GLS Treuhand, Permakultur Institut, Research Institute for Sustainability Potsdam, Selbach-Umwelt-Stiftung, Stiftung Cocreatio, Mellifera e.V., Arbeitsgemeinschaft Natur- und Umweltbildung e.V. (ANU), Interessengemeinschaft gesunder Boden e.V., Alanus Hochschule, Transition Initiativen, forum Nachhaltig Wirtschaften, Oya – enkeltauglich leben, evolve – Magazin für Bewusstsein und Kultur, Lebendige Erde, moment by moment, Werde Magazin, Neue Erde, maas Magazin.













