(openPR) Sanierung im Insolvenzverfahren geglückt
- Die KNAPP Nano Warehousing Beteiligungs GmbH (künftig: Noyes Robotics GmbH) übernimmt zum 1. Februar 2024 die Geschäfte der Noyes Technologies GmbH
- 19 Arbeitsplätze am Standort in München bleiben erhalten
München. Die NOYES Technologies GmbH, im Jahr 2021 als Start-up gegründet, ist trotz ihres kurzen Bestehens bereits einer der führenden Anbieter von automatisierten Lagerlösungen im unteren Kostensegment. Noyes hat in den letzten Jahren ein vollautomatisches, KI-basiertes und modular aufgebautes Lagersystem entwickelt, das sich aufgrund seines geringen Raumbedarfs besonders für Umgebungen mit geringer Flächen- und Höhenverfügbarkeit eignet (https://www.noyes-tech.com). Zuletzt geriet das Start-up in finanzielle Schwierigkeiten, da in der aktuellen Marktsituation die Venture-Capital-Geber keine weiteren Gelder mehr nachschießen wollten. Zum vorläufigen Insolvenzverwalter hatte das Insolvenzgericht den Münchner Sanierungsexperten und Fachanwalt für Insolvenz- und Sanierungsrecht Rolf Pohlmann von der Kanzlei POHLMANN HOFMAN bestellt, der sich seither um eine Sanierung des Unternehmens bemühte.
Pohlmann leitete einen umfassenden und breit aufgestellten M&A-Prozess ein, der von Jonas Eckhardt (Partner bei Falkensteg im Bereich Corporate Finance) und seinem Team verantwortlich begleitet wurde. Im Ergebnis setzte sich der österreichische Spezialist für Logistik-Automatisierungen KNAPP unter mehreren Bietern durch, sodass der Geschäftsbetrieb am 1. Februar 2024 auf die neu gegründete KNAPP Nano Warehousing Beteiligungs GmbH (künftig: Noyes Robotics GmbH) übertragen werden konnte. KNAPP wurde bei der Transaktion von dem M&A-Spezialisten Peter Hellich und seinem Team bei TaylorWessing rechtlich begleitet. Die Erwerberin übernimmt das Unternehmen ohne finanzielle Altlasten. Die Beschäftigungsverhältnisse der rund 20 Mitarbeitenden bleiben erhalten.
KNAPP möchte nun die Entwicklung und die Auslieferung des Lagersystems fortsetzen sowie die bestehenden Geschäftsbeziehungen zu Kunden und Geschäftspartnern aufrechterhalten.
Über das Vermögen des bisherigen Rechtsträgers wurde am 01.02.2024 durch Beschluss des Amtsgerichts München das Insolvenzverfahren eröffnet. Dieser Rechtsträger wird nun im Rahmen des Insolvenzverfahrens abgewickelt, um die Gläubiger aus dem Erlös des Unternehmensverkaufs und der Verwertung der nicht veräußerten Vermögenswerte zu bedienen. Über den Kaufpreis haben die Parteien Stillschweigen vereinbart.











