(openPR) Der europäische Datenschutztag am 28. Januar erinnert daran, dass Daten nicht nur eine wichtige „Währung“ geworden sind, sondern vor allem geschützt werden müssen.
Das Wichtigste in Kürze
- Daten sind heute eine wichtige Währung
- Gedenktag erinnert an die Wichtigkeit, Daten zu schützen
- Kostenlose Dienste sollen mit Bedacht genutzt werden
- Sicherheitsmechanismen sind wichtig
Dessen ist sich auch Digitalexperte Richard Seidl bewusst. Er freut sich, dass der Gedenktag seit 2007 existiert und auf die Chancen sowie die Risiken im Umgang mit Daten verweist. „Eine Sensibilisierung für das Thema ist von großer Wichtigkeit“, so Seidl. In den USA und Kanada existiert seit 2008 der korrespondierende „Data Privacy Day“.
Für Seidl sind vor allem kostenlose Dienste eine Gefahr. Sie werden oft dadurch finanziert, dass die eingegebenen Daten monetarisiert werden können. „Hier muss man sich vorher gut informieren, wessen Dienste man annimmt“, sagt Seidl. Mit den neuen Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz kommt eine weitere Unbekannte in das Datenspiel. „Das ist eine neue Dimension an Datenerhebung, deren Verarbeitung und schließlich Auswertung.“
Als Sicherheitsmechanismen empfiehlt Seidl die Nutzung unterschiedlicher E-Mail-Adressen, um das Risiko zu streuen. Vor allem sollten Anwender jedoch nur mit Seiten von Dienstleistern arbeiten, denen sie wirklich vollständig vertrauen.
Richard Seidl ist Software-Experte, Autor und Keynote-Speaker. Seit den 1990er-Jahren befasst er sich mit Technologie, ihren Möglichkeiten und dem Nutzen für die Menschen. Er begleitet Unternehmen, Teams und Führungskräfte bei den Herausforderungen, die die Digitalisierung mit sich bringt. Als Kommunikator zwischen Technologie und Mensch ist er seit Jahren Redner auf Konferenzen und Kongressen.













