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Fünf Mythen und Vorurteile über Styropor als moderner Dämmstoff

03.01.202411:46 UhrIndustrie, Bau & Immobilien
Bild: Fünf Mythen und Vorurteile über Styropor als moderner Dämmstoff

(openPR) Der als "Styropor" bekannte Hartschaum EPS (Expandiertes Polystyrol) ist auch über 70 Jahre nach seiner Erfindung durch einen BASF-Wissenschaftler erste Wahl als Dämmstoff für Häuser.

Berlin, 03.01.2024 - Fakten statt Vorurteile -Wussten Sie schon, dass "Styropor" ….



Fast jeder kennt Styropor - den Hartschaum aus expandiertem Polystyrol (EPS) . Erfunden wurde das Material vor rund 70 Jahren von einem Mitarbeiter des deutschen Chemie-Konzerns BASF. Es wird in Deutschland überwiegend als Dämmstoff für Häuser genutzt. Doch manche Vorurteile halten sich sehr hartnäckig, und sorgen noch immer für Verunsicherung bei manchen Bauherren. Was an diesen Vorurteilen tatsächlich dran ist, darüber will diese Meldung informieren.

Vorurteil 1: Hoher Energieaufwand für die Herstellung

Immer wieder hört man Äußerungen, Styropor sei nicht besonders umweltverträglich, weil die Herstellung so aufwändig wäre, und so viel Energie verbraucht. Davon abgesehen, dass die Herstellung sehr viel einfacher ist, als viele sich vorstellen können, ist eine andere Betrachtungsweise wesentlich sinnvoller. Die entscheidende Frage ist doch: Wie viel Energie wird im Verhältnis zur Herstellung durch den Einsatz eingespart?

Nach 5 bis 8 Monaten hat der EPS-Dämmstoff seine Herstellungsenergie bereits amortisiert, also schon nach einer Heizphase. Dafür bleibt der Dämmstoff ein Hausleben an der Fassade und spart kostbare Heizenergie sowie CO2 ein.

Vorurteil 2: Styropor dämmt zu gut, das Haus kann nicht mehr atmen

Zunächst einmal die banale Weisheit: Ein Dämmstoff, der die Aufgabe hat, für Wärmedämmung zu sorgen, also dafür, dass (zumindest im Winter) Wärme drin und Kälte draußen bleibt, kann seine Aufgabe gar nicht gut genug erfüllen. Bei diesem Vorurteil geht es um etwas anderes. In Wirklichkeit geht es um die Frage von Lüftung, Luftaustausch und Feuchtigkeitsregulierung. Auch hierzu gibt es hilfreiche Fakten.

Wer im Raum für frische Luft sorgen möchte, muss Fenster oder Türen öffnen, oder eine Lüftung nutzen. 99 Prozent des Luftaustausches funktionieren nur so. Die Aufgaben sind also sehr klar verteilt: Styropor sorgt für Dämmung , Lüften für frische Luft. Und was ist mit der Feuchtigkeit?

Vorurteil 3: In gedämmten Häusern steigt die Schimmelgefahr erheblich

Dieser Mythos hält sich sehr hartnäckig, weil er viel mit dem Nutzerverhalten zu tun hat. Schimmel entsteht in der Regel dann, wenn sich Feuchtigkeit niederschlägt. Wenn die Luft im Raum warm und feucht ist (z.B. durch Kochen, Duschen Schwitzen etc.) und womöglich die Innenwände kalt sind, dann ist das der ideale Nährboden für Schimmelbildung.

Und jetzt der Clou: Eine gedämmte Wand ist innen weniger kalt, sprich, die Schimmelgefahr wird dadurch in Wirklichkeit sogar geringer. Das bedeutet, eine fachgerechte Dämmung, z.B. mit modernen EPS-Dämmstoffen sorgt bei guter Beheizung für warme Wandflächen und verhindert, dass sich Feuchtigkeit niederschlagen kann. Eine Wärmedämmung ist somit das beste Mittel gegen feuchte Wände, weil sie das Haus trocken und warm hält.

Vorurteil 4: EPS-Dämmstoffe sind Sondermüll und können nicht recycelt werden

Das ist schlicht falsch. Fakt ist: Der Dämmstoff ist zu 100 % recycelbar. Dafür sorgen vor allem die derzeitigen Rücknahmesysteme der EPS-Hersteller. Der Dämmstoff enthält keine Schadstoffe oder Weichmacher und ist daher gesundheitlich unbedenklich. EPS kann mehrfach recycelt werden, indem es geschreddert, geschmolzen oder granuliert wird.

Mithilfe eines neuen, innovativen Recyclingprozesses ist eine geschlossene Kreislaufwirtschaft möglich: Es entsteht der Grundstoff Polystyrol, aus dem erneut EPS-Rohstoff hergestellt werden kann. Darüber hinaus kann EPS auch energetisch verwertet werden, indem es verbrannt wird. Dabei wird Wärme erzeugt, die zur Stromerzeugung genutzt werden kann.

Vorurteil 5: Dämmstoffe sind überflüssig. Ältere Häuser haben extrem dicke Wände

Auch wenn die Wände des Gebäudes aus massiven Ziegelsteinen bestehen, sollte auf eine Dämmung nicht verzichtet werden. Ziegel speichern Wärme, aber nur für eine kurze Zeit. Setzt man die Dämmleistung eines Vollziegels in Vergleich mit einer 16cm dicken EPS-Platte, so müsste eine massive Wand 4,75 Meter (!!) dick sein, um so gut zu dämmen wie EPS.



Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:

Industrieverband Hartschaum e.V
Frau Serena Klein
Friedrichstraße 95, IHZ P.
10117 Berlin
Deutschland

fon ..: +49 172 3140944
web ..: https://www.ivh.de/
email : E-Mail

Der IVH ist der Spitzenverband der führenden deutschen Hersteller von Dämmstoffprodukten aus expandiertem Polystyrol-Hartschaum (EPS), auch bekannt unter dem Markennamen Styropor. Die EPS-Dämmprodukte dienen der Wärmedämmung und dem Schallschutz, und spielen für den Erfolg der Wärmewende eine bedeutsame Rolle. EPS ist der Klassiker unter den Dämmstoffen mit einem sehr breiten Einsatzgebiet, ist leicht zu transportieren und zu verarbeiten, preisgünstig , und zu 100% recyclebar - ideal für den Neubau sowie die die energetische Sanierung.

Der Verband engagiert sich für den sicheren, ökologischen und effizienten Einsatz von EPS als Dämmstoff, um die europäischen und deutschen Energieeffizienz- und CO₂-Einsparziele bei Gebäuden erreichbar zu machen.



Pressekontakt:

Industrieverband Hartschaum e.V
Frau Serena Klein
Friedrichstraße 95, IHZ P.
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