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Spitzzüngige Gesellschaftssatire mit großer Tiefe – ein Roman der Gegensätze von Stefan G. Rohr

26.11.202316:32 UhrKunst & Kultur
Bild: Spitzzüngige Gesellschaftssatire mit großer Tiefe – ein Roman der Gegensätze von Stefan G. Rohr
Roman
Roman "Der Funke eines Augenblicks" von Stefan G. Rohr (© www.belletristik.online)

(openPR) Diametrale Themenwelten in einem Roman zu verbinden ist schon vielen Autoren gelungen. Der große Remarque z. B. entschied sich eben das einmal zu tun, und schuf mit seiner Erzählung „Der schwarze Obelisk“ ein Werk der Weltliteratur. Auch Stefan G. Rohr greift in einem seiner Romane das Gegensätzliche auf. Was jedoch im „Der Funke eines Augenblicks“ auf den ersten Blick fast unspektakulär erscheint, erzeugt immer mehr Bewunderung, sobald die Leserschaft bemerkt, mit welchen elementaren Gegensätzen die Erzählung aufwartet und wie sehr es gerade diese sind, die den Lesenden in den Bann ziehen.  

Ganz gezielt verabreicht der Autor gleich zu Beginn des Buches eine reichliche Portion an humorvollen Kauzigkeiten und verführt seine Leserschaft zum herzlichen Lachen. Fast könnte man meinen, es hier komplett mit einer Satire zu tun zu haben, denn es plätschert so luftig-locker dahin, es erscheinen so skurrile Spielpersonen, dass es schwerfällt, nicht von einer Persiflage auszugehen. Rohr nimmt ohne Scheu gekonnt die Schickeria einer bekannten Kurstadt auf den Arm. Er entlarvt schonungslos die vorherrschende Oberflächlichkeit und Dekadenz, die der Stadt und ihrer „Küsschen-Gesellschaft“ den so eigenen Stempel aufdrücken. Der Autor erzählt von schrägen Begebenheiten und übermütigen, launigen Possen, von gescheiterten Berufsspielern, erfolglosen Künstlern oder ehemaligen Kleingaunern. Auch ein gelangweilter russischer Oligarch fehlt ebenso wenig wie ein sensationsgieriger Lokalreporter. Wer nicht aufpasst, überliest vielleicht sogar die ersten Einflechtungen des Autors, mit denen er seinem Roman ein komplett anderes Gesicht zu verleihen beginnt. Die Satire dient nämlich allein als Träger, als Katalysator für einen Stoff, der in seiner Emotionalität stellenweise mehr als nur tief berührt. Die Geschichte wandelt sich zunehmend zu einer Auseinandersetzung zweier Sterbender mit ihrer Vergangenheit und der Frage was auf den Tod folgt. Dem Lesenden wird die Vielseitigkeit des Lebens, der Frage nach dem Sein, dem eigenen Dasein auf dieser Welt aufgezeigt. Dabei bedient sich der Autor meisterhaft einer Mischung aus Humor, Satire und philosophischen Betrachtungen um das Leben und der Frage nach dem "Danach". Bemerkenswert sind dabei vor allem die enorm tiefgründigen Dialoge, deren Zuspitzung sich im Titel des Romans widerspiegeln: Die Frage nach dem einzigartigen, wahrhaftigen Augenblick, der den Sinn des eigenen Lebens ganz für einen selbst zusammenfasst. Der Autor bedient sich auch in diesem Roman schönster Bildbeschreibungen und herrlicher Wortmalereien. Vor allem aber lässt er das Pendel zwischen Satire und Emotionalität ganz unverzagt bis hin zum letzten Satz seines Buches schwingen. Und es steht zu vermuten, dass nach dem Zuschlagen des gelesenen Buches noch ein kleiner Seufzer auszustoßen ist.    

Der Funke eines Augenblicks – Roman von Stefan G. Rohr;  ISBN 978-3-748580-99-7 (14,99 €, 325 Seiten; auch als eBook). https://www.belletristik.online/der-funke-eines-augenblicks

Kontakt für Rezensionsexemplare: https://www.belletristik.online/presse

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