(openPR) Pressemitteilung
Guten Tag,
ich möchte Ihnen heute meine Skulpturen vorstellen, die zur Zeit in Venedig im Rahmen der Architektur-Biennale präsentiert werden:
„TIME - SPACE - EXISTENCE“
Venice Biennial Architecture Exhibition
Die vom ECC Italien organisierte Ausstellung wird von einer internationalen und vielseitigen Gruppe von Architekten, Designern, Künstlern, Akademikern und Fotografen bestritten. Seit Mai 2023 sind sie in Venedig zusammengekommen, um ihre Beziehung zu Raum und Zeit mit Hilfe verschiedener Medien und aus unterschiedlichen Perspektiven zu erforschen. Die Kombination von Fachwissen und Hintergrundwissen hat zu einer Ausstellung geführt, die darauf abzielt, neue Wege des Lebens zu finden und Architektur im heutigen Kontext neu zu überdenken.
Mehr dazu: https://ecc-italy.eu/exhibitions/nowopen
Meine Holzskulpturen sind mit der Kettensäge geschnitzt und teilweise über 2 Meter hoch. Sie sind ein Spiel der Transformation, in dem Figuren mit menschlichen Zügen scheinbar dabei sind, sich selbst aufzulösen, umzubauen oder auf andere Weise wieder zusammenzufließen. Dieser Ansatz erzeugt eine faszinierende Spannung zwischen Form und Auflösung.
Zitat Markus Golser, Kunsthistoriker:
„Im Grenzbereich zwischen Pflanze, Tier und Mensch entstehen bewegte und bewegende Gestalten, bei denen überbetonte Sinnesorgane, etwa wulstige Münder oder tentakelartige Augen, erheblich zur sinnlichen Ausstrahlung beitragen. Diese wird noch durch einen poppig-bunten Anstrich der geglätteten Oberflächen intensiviert.
Diese lösen sich so als Schale von einem in lichtabsorbierendem Schwarz gefassten Kern. Dessen vielfache Durchbrechungen sorgen für eine enge Verzahnung von Volumen und umgebendem Raum.
Zudem wird das Ausgangsvolumen des Werkstückes durch zahlreiche Durchbrüche und Löcher auf ein Gerüst verschlungener Linien reduziert. Ihre kurvierten und knickenden Verläufe tragen zur expressiven Dynamik der Figuren bei. Diese erinnern zum einen an jene Kunst- und Kultgegenstände primitiver, exotischer Kulturen, die schon die Künstler der Klassischen Moderne inspiriert hatten. Zum anderen versetzt uns ihre polychrome Poppigkeit in die ästhetische Welt der Comics oder der Werbung.“
Im Palazzo Mora in Venedig verweilen die Skulpturen noch bis zum 26. November in der Kammer der unbewältigten Lebenskrisen. Mehr Informationen und Fotos finden Sie auch auf www.reingesaegt.de und bei Instagram www.instagram.com/reingesaegt/
Vielleicht haben Sie ja Interesse an einer Veröffentlichung?
Dann würde ich mich freuen, von Ihnen zu hören.
Schöne Grüße
Andrea Halm












