(openPR) Diesen Sonntag, 12. November 2023, evakuiert der international tätige Verein „Be an Angel e.V.“ , mit Sitz in Berlin, 56 Ukrainerinnen per Bus ab Moldau. Mithilfe von UNHCR wurden zur Abfahrt in Moldawien 16 Personen aus der Ukraine nach Moldawien evakuiert. In Moldawien geht es vom Haus of Hope dann weiter nach München. Möglich machte dies die Kooperation von Be an Angel und der Konvoi gGmbH, die die Kosten der Evakuierung in Höhe von rund 6.000 EUR finanziert hat. Das Team von „Be an Angel“ in Moldau und in Deutschland übernehmen gemeinsam die Logistik. In Moldau bedeutet das: Das moldawische Innenministerium und die zuständigen Behörden über die Evakuierung zu informieren sowie vor der Abreise alle Dokumente der Passagiere auf ihre Gültigkeit zu überprüfen. Das Team in Deutschland fragt jedes Bundesland ab, ob es Aufnahmemöglichkeiten gibt.
Die Evakuierung der Ukrainerinnen und somit die Rettung aus deren lebensbedrohlichen Situation freut „Be an Angel“ sehr, denn aufgrund von Spendenrückgängen musste der Verein im Juli 2023 die Evakuierungen per Bus vorerst einstellen. Nach Aussage des „Be an Angel“-Moldawiendirektors Hermann Meingast liegt dem Verein aktuell eine Liste von 360 meist Frauen und Kindern aus der Ukraine vor, die dringend in europäische Länder in Sicherheit gebracht werden müssen.
„Nach nachgewiesen 19.000 Menschen, die wir bis Juli 2023 evakuieren konnten, haben wir alle logistischen Voraussetzungen um 360 Personen zeitnah zu evakuieren“, so Andreas Tölke, Vorstand „Be an Angel“.
Im Oktober konnte „Be an Angel“ dank Spenden bereits drei chronisch an SMA erkrankte Kinder und deren Familien nach Deutschland evakuieren.
Infos
Andreas Tölke
- Seit 2015 in der Flüchtlingshilfe aktiv. Seitdem haben mehr als 400 Menschen in seiner Privatwohnung übernachtet.
- Gründer von "Be An Angel e.V."
- Ehemaliger Lifestyle-Journalist
- Träger des Bundesverdienstkreuzes (2021)
- Engagiert sich für die Integration von Menschen mit Fluchterfahrung durch Projekte wie "Kreuzberger Himmel"
- Seit März 2022 rettet er auch Menschen mit Fluchterfahrung aus der Ukraine, lebt dafür mittlerweile den größten Teil des Jahres in Odessa
- Zitat: „Meine Großmutter wurde in Auschwitz ermordet – wenn sie die Möglichkeit gehabt hätte, zu fliehen, dann wäre sie vielleicht noch am Leben. Es ist unsere Pflicht, Menschen zu unterstützen, die um ihr Leben fürchten. Und der Lohn für unsere Hilfe ist die friedliche Gesellschaft, die wir uns alle wünschen.“
Be An Angel e.V. (BaA) | https://be-an-angel.org
- BaA ist seit acht Jahren aktiv in Deutschland und setzt sich für die Integration von Menschen mit Fluchterfahrung aus unterschiedlichsten Herkunftsländern ein, die ganzheitlich begleitet werden. BaA ist fest davon überzeugt, dass traumatisierte Menschen sich nicht integrieren können, genauso wenig wie Frauen, insbesondere alleinerziehende Mütter, die unzureichend versorgt und untergebracht sind. Ebenso gilt dies für Menschen mit unbehandelten medizinischen Problemen und Familien in Krisengebieten, sowie für getrennt von ihren Familien lebende Familienväter. Für BaA bedeutet das, dass man zuerst versucht, die gesamte Lebenssituation der Klienten zu verstehen, bevor man entsprechende Maßnahmen ergreift. Im Zweifelsfall wird an Experten verwiesen, z.B. Traumatherapeuten.
- Der Schwerpunkt liegt bei BaA auf der Vermittlung in Ausbildung und Arbeit. Dabei begleitet der Verein sowohl Betriebe als auch Klienten. BaA ist als Bildungseinrichtung zertifiziert und darf Bildungsgutscheine vom Jobcenter für Coaching und die Erstellung von Bewerbungsunterlagen annehmen. Bislang konnten nachweislich seit 2015 circa 350 Menschen in kurz- und langfristige Arbeitsverhältnisse vermittelt sowie circa 80 Menschen in Ausbildungen untergebracht werden.
- BaA erhält keinerlei Spenden für Menschen mit Fluchterfahrung und finanziert seine Arbeit in Deutschland damit weitgehend selbst.
- Aktuell besteht das Team von BaA in Deutschland aus drei Mitarbeiterinnen im Büro in Berlin, jedoch ist der Bedarf deutlich größer.
Kreuzberger Himmel | Yorckstraße 89 |10965 Berlin
Di– Fr: 17–23 | Sa & So: 10.30–23 Uhr
Website: https://www.kreuzberger-himmel.de
Der "Kreuzberger Himmel" ist eine GmbH, die mit ihren Gewinnen die Vereinsarbeit von „Be An Angel e.V.“ finanziert. Aus dem laufenden Betrieb wurden bisher rund 20 Personen direkt in andere Betriebe vermittelt, und das Restaurant dient auch als Ausbildungsbetrieb, in dem in der Regel vier Auszubildende mit Fluchterfahrung arbeiten. Das Restaurant wird regelmäßig von Gästen aus dem Bundespräsidialamt und verschiedenen Ministerien besucht. In der Vergangenheit waren bereits prominente Gäste wie Cem Özdemir, Annalena Baerbock und der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier dort zu Gast. Gesine Schwan, Clemens Schick, Mateo und Culcha Candela sowie verschiedene andere Schauspielerinnen haben ebenfalls das Restaurant besucht. Während der Corona-Pandemie hat das Restaurant 73.000 Mahlzeiten für obdachlose Menschen in Berlin zubereitet und ausgeliefert.










