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Berliner Talks II. Dekoloniale Prozesse im postsowjetischen Raum

11.09.202318:33 UhrPolitik, Recht & Gesellschaft
Bild: Berliner Talks II. Dekoloniale Prozesse im postsowjetischen Raum

(openPR) Am 10. - 11. Oktober findet die Fachkonferenz Berliner Talks II zum Thema “Dekoloniale Prozesse im postsowjetischen Raum: Communitys als Impulsgeber” in Berlin statt.

In den letzten Monaten hat das Thema der Dekolonisierung des postsowjetischen Raums immer mehr an Bedeutung gewonnen. Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine, der zum Höhepunkt des Projekts der Rekolonisierung Osteuropas unter Putin geworden ist, hat bei vielen Menschen den akuten Bedarf geweckt, sich mit der Geschichte und Gegenwart des russischen Imperiums auseinanderzusetzen und kritisch zu reflektieren.

Durch die steigende Migration und Flucht aus den postsowjetischen Ländern, die unter anderem politische Gründe haben, ist die Zahl der Menschen, die sich kritisch mit diesem Thema auseinandersetzen oder sich als Aktivist*innen in diesem Bereich engagieren, vor allem in Berlin, deutlich gewachsen. Gleichzeitig ist festzustellen, dass postkoloniale Reflexivität unter russischsprachigen Menschen, unter anderem in Deutschland, fehlt.

Zudem ist es besonders wichtig, die Stimmen derjenigen Menschen wahrzunehmen, die sich bereits seit Jahren für eine dekoloniale Perspektive auf die Geschichte Osteuropas einsetzen und ihr Wissen und ihre Diskriminierungserfahrungen sichtbar machen.

Das Ziel dieser Fachtagung ist es, die neuen Initiativen und Akteur*innen der Zivilgesellschaft zusammenzubringen, um neue Impulse für das Thema zu setzen.

Wie wird das Thema Dekolonisierung von den PostOst-Communities wahrgenommen und verhandelt? Welche Widerstände in Bezug auf das Thema zeigen sich und wie kann man damit umgehen? Welche Chancen ergeben sich aus der Einbeziehung der migrantischen Communities in diese Diskurse? Wie verortet sich das Thema in den aktuellen Dekolonisierungsdebatten in Europa?

Diesen und vielen weiteren Fragen wollen wir mit Inputs, Workshops und anderen Austauschformaten nachgehen.

Die Konferenz richtet sich an Vertreter*innen migrantischer Vereine, Community-Aktivist*innen und Fachexpert*innen, die sich in ihrer haupt- oder ehrenamtlichen Tätigkeit mit den Themen der postsowjetischen Migrationsbiographien auseinandersetzen.

Die Veranstaltung wird vom Bundesverband russischsprachiger Eltern e. V. im Rahmen des Projektes “Kompetenznetzwerk für das Zusammenleben in der Migrationsgesellschaft” des Bundesförderprogramms „Demokratie leben!“ durchgeführt.

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