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Ausbau der Atomenergie ist keine Option – Europa als Energieverbund mit Vorbildfunktion

08.03.200709:37 UhrEnergie & Umwelt

(openPR) Bonn/Frankfurt am Main – Wenn große Debatten in der Naturwissenschaft anstehen, räumt Frank Schirrmacher das Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) frei. Diesmal ist der Kulturteil das Werk jener Klimaforscher, die am UN-Klimabericht mitgeschrieben haben. Schirrmacher begründete seinen ungewöhnlichen Schritt folgendermaßen: „In einer Welt, in der die wissenschaftlichen Lehrbücher umgeschrieben werden, weil die alten Wahrheiten plötzlich nicht mehr gelten, wird Wissenschaft tagesaktuell. Die Klimaforscher sind die Ersten, die ihre Texte ändern. Bald werden es die Geographen sein, die die Landkarte der Erde neu zeichnen müssen.“



Keiner der Autoren, so der Mitherausgeber der FAZ, halte den Ausbau der Atomenergie für eine Option. So habe der Klimaökonom Ottmar Edenhofer nachgewiesen, dass dies einen Ausbau des Schnellen Brüters und faktisch den riskanten Einstieg in die Plutoniumswirtschaft bedeute. Statt Weltuntergangsstimmung zu propagieren, skizziert Schirrmacher eine Vision: „Deutschland ist das Land der international führenden Klimaforschung. Es könnte, um nur dieses Beispiel zu nennen, auch das Land der modernsten Autos werden, ehe andere auf die Idee kommen: Europa selbst von den Sonnenkollektoren Andalusiens bis hin zu den Wasserkraftwerken Norwegens, könnte ein Energieverbund werden, der als Modell anderer Kontinente taugt und neue Märkte erschließt.“ Auch Brancheninsider wie Tobias Janßen von der Neusser Beratungs- und Beteiligungsgesellschaft Godlfish Holdings http://www.goldfish-holdings.com verstehen die immer wieder aufkommende Diskussion über die Atomkraft nicht. Janßen plädiert dafür, das Potenzial nachwachsender Rohstoffe stärker zu nutzen und auf Bioenergie statt Atomkraftwerke zu setzen. Die Rezepte der Vergangenheit seien nichts zukunftstauglich.

Und auch Angela Merkel (CDU) richtet ihren Blick verstärkt auf die Klimapolitik. Die Bundeskanzlerin strebe eine europäische „Technologie-Führerschaft“ an, berichtet die Neue Zürcher Zeitung (NZZ) http://www.nzz.ch. Als Ratspräsidentin gab sie eine Vorschau auf den kommenden EU-Gipfel und forderte, die Gemeinschaft solle zum Vorbild beim Klimaschutz werden. Europa müsse gegenüber den Schwellenländern und den USA als Vorreiter wirken und zeigen, dass der Klimaschutz funktioniere. Die promovierte Physikerin sehe im Klimaschutz nicht nur ein Modethema, so die NZZ. Als Umweltministerin in der Regierung Kohl habe sie sich in den neunziger Jahren mit den Verhandlungen zum Kyoto-Protokoll befasst. Doch ganz uneigennützig sei das Vorgehen Merkels nicht: „Das besondere Interesse der deutschen Ratspräsidentschaft für den Klimaschutz weist einen aus Berliner Sicht durchaus erwünschten Nebeneffekt auf. Das leidige Thema EU-Verfassung rutscht damit in der öffentlichen Wahrnehmung auf einen der hinteren Plätze.“

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