(openPR) Hessenstiftung fördert auch 2007 Projekte zum Thema „Väter in Familie und Beruf“ mit 25.000,- Euro.
BENSHEIM, 7. März 2007. Heute 20-jährige Männer erleben Gleichberechtigung als neue Möglichkeit für Frauen auf Erwerbstätigkeit, ohne dass damit im Gegenzug für sie selbst neue Aufgaben des Haushalts und der Erziehung verbunden wären. So lautet ein zentrales Ergebnis der aktuellen Sinus-Milieu-Studie im Auftrag des Bundesfamilienministeriums vom 6. Februar 2007. Die hessenstiftung – familie hat zukunft sieht sich durch die Ergebnisse bestätigt, auch für 2007 wieder zur Antragsstellung in dem von ihr geförderten Projektbereich „Väter in Familie und Beruf“ aufzurufen. 25.000,- Euro stellt die Stiftung in diesem Jahr für Modellvorhaben zur Verfügung, die Männern in ihrer Rollenfindung als aktive Väter unterstützen. Gerade auch Projekte mit künftigen Vätern sollen verstärkt berücksichtigt werden.
„Die Gleichstellung von Frauen und Männern kann sich nur weiterentwickeln, wenn neben die neuen Chancen der Frau im Beruf auch die neue Rolle des Mannes als Partner im Haushalt und als Erzieher tritt“, sagte Ulrich Kuther von der Geschäftsführung der Hessenstiftung. „Das neue Rollenbild für Väter muss gefördert werden. Den Jungen fehlen noch die Vorbilder, um in der neuen Rolle auch sicher handeln zu können.“ In den vergangenen drei Jahren hat die hessenstiftung – familie hat zukunft mehr als 100.000,- Euro in die Förderung von Väterprojekten unterschiedlicher Größe in ganz Hessen investiert.
Als vor drei Jahren der Förderbereich „Väter in Familie und Beruf“ ins Leben gerufen wurde, hatte Sozialministerin Silke Lautenschläger in ihrer Eigenschaft als Vorsitzende des Stiftungsbeirates der hessenstiftung - familie hat zukunft die Richtung beschrieben, in die Verbände und Institutionen ihre Anträge auf Projektförderung stellen sollten: „Die so genannte neue Väterlichkeit soll unterstützt werden. Ziel ist es, die Beteiligung der Väter an Erziehung und Familienarbeit auszubauen“, erklärte sie. Vereinbarkeit von Familie und Beruf müsse unter dem Gesichtspunkt der Chancengleichheit auch eine Herausforderung für Männer und Väter sein.
Zwar gebe es immer mehr Männer, die mit einer neuen Rolle experimentierten. Insgesamt sei jedoch die Zahl derer, die Familienarbeit übernehmen, unverändert niedrig. Die Stiftung beabsichtige mit der Projektförderung, Vätern zu helfen, ihre elterliche Verantwortung stärker wahrzunehmen, den damit verbundenen Herausforderungen durch Kompetenzzuwachs zu begegnen und eine bessere Balance zwischen Beruf und Familie zu erreichen.
Anträge auf Förderung von Projekten im Bereich „Väter in Familie und Beruf“ sind zu richten an: hessenstiftung – familie hat zukunft, Darmstädter Str. 100, 64625 Bensheim, Telefon: 06251 7005 31, Fax: 06251 7005 77; mail: info @ hessenstiftung.de. Voraussetzung ist, dass es sich um ein wissenschaftliches oder Modellprojekt handelt, das sich auf Hessen bezieht und möglichst mit weiteren Organisationen gemeinsam durchgeführt wird.










