Eine Lebensdauer von bis zu 100 Jahren ist für ein Bauwerk nicht ungewöhnlich. Gebäude entwickeln sich im Laufe ihres Bestehens weiter und werden in ihrer Funktion den Nutzern angepasst. Das ursprüngliche Bauwerk bleibt jedoch bestehen. Hochwertige Baustoffe mit wenig Austausch und geringem Pflegeaufwand können bei einem Gebäude mit hohem Betriebsenergiebedarf zur Verringerung des grauen Energiebedarfs und somit gleichzeitig auch zu einer langfristigen Nutzung führen. Betrachtet man unter diesem Aspekt den gesamten Lebenszyklus eines Gebäudes, so verliert ein geringer Energieaufwand im Betrieb an Bedeutung gegenüber dem Aufwand, der in den Phasen Bau und Rückbau entsteht. Doch wie können wir das ändern?
Die fortschreitende Digitalisierung im Bauwesen soll und wird zukünftig die Zusammenarbeit in Bauprojekten und im Lebenszyklus von Immobilien grundlegend, nachhaltig und ressourcenschonend verändern!
Genau hier setzt BIM (Building Information Modeling) als digitaler Bauprozess an, denn Informationen müssen über jede einzelne Komponente gesammelt und über das Projektteam und den gesamten Lebenszyklus des Gebäudes hinweg verwaltet werden, um ein übergeordnetes Ziel zu erreichen:
BIM wird den CO2-Fußabdruck der Bauindustrie bedeutend verringern, denn es ermöglicht Umweltauswirkungen eines Projekts zu simulieren und Konflikte zu erkennen, bevor ein Gebäude gebaut wird. Schon in der Entwurfsphase lassen sich durch BIM Wechselbeziehungen zwischen einzelnen Faktoren erkennen, optimieren und hinsichtlich Energieversorgung, Mikroklima, Biodiversität und Mobilität bietet es viele neue Möglichkeiten - selbstverständlich auch für den Bestand.
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