(openPR) I Will Never Make It! So lautet eine Wandmalerei des Norwegers Jan Christensen aus dem Jahr 2000, die ab 11. März im Kunstraum D21 Leipzig zu sehen sein wird.
Die Gruppenausstellung zeigt insgesamt sieben internationale Positionen zum Mythos des missverstandenen und ausgegrenzten Künstlers, der als Vertreter einer gesellschaftlichen Randgruppe ein Leben abseits des Mainstreams führt - die Ungewissheit ob des eigenen Erfolgs, die Angst zu Versagen beharrlich im Nacken.
Die Wahrscheinlichkeit zu scheitern ist erschreckend hoch. Legt man ein ausreichend großes Zeitfenster zugrunde, versagt letztendlich alles - in jeglicher Hinsicht. Insbesondere für den Künstler hat das Scheitern eine enorme Bedeutung: Seit Beginn der Moderne wird er als Randphänomen der Gesellschaft marginalisiert - zumeist als verkanntes Genie - das allerdings (erst) nach seinem Ableben zu Ruhm und Ehre gelangt.
In unserer heutigen Welt liegen die Dinge ein wenig anders, unsere Wünsche und Bedürfnisse äußern sich viel unmittelbarer. Doch noch immer steht der Künstler abseits. Abgesehen von wenigen Ausnahmen findet er kaum Anerkennung und Respekt jenseits der begrenzten Welt des Ateliers, der Kunstinstitutionen und Sammlungen. Selten kommt er mit seinen eigenen Worten in der Öffentlichkeit zur Sprache.
Quick facts: Presse Vorschau Fr. 9.3.07 von 13 - 16 Uhr +++ Eröffnung Sa. 10.3.07, 20 Uhr +++ Künstlergespräch [Christensen, Chiasera, Hamilton] mit Brunch am So, 11.3.07, ab 11 Uhr +++ John Cage: Lecture on Nothing, Liveperformance am 8.4.07, 20 Uhr +++ geöffnet Do - So 14 - 20 Uhr




















