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Der sado-masochistische Fallstrick innerhalb der gegenwärtigen Kulturentwicklung

Bild: Der sado-masochistische Fallstrick innerhalb der gegenwärtigen Kulturentwicklung

(openPR) Durch die absolutistische Katholisierung ab 800 n. Chr. hat der westliche Kulturkreis bis heute viele sado-masochistisch sich organisierende Gesellschaften hervorgebracht.

Unter den westlichen Kulturen sticht das "Heilige Römische Reich Deutscher Nation" bis heute auf eine besondere Weise hervor, da hier die sado-masochistische Kulturentwicklung immer wieder überaus dramatisch verlaufen ist und auch heute wieder dramatisch verläuft. Wir haben es dabei heute mit einer destruktiven ideologischen und emotionalen Kulturentwicklung zu tun, die nicht mehr patriarchalisch, sondern matriarchalisch geprägt ist und dadurch besondere Vergiftungs- und Zersetzungserscheinungen generiert.

Nachdem die Jugend gegen die traditionelle kulturelle Hörigkeit des westlichen Kulturmenschen auf die Barrikaden gegangen war, haben viele 68er eine allergische Reaktion auf die traditionelle Kulturkonstitution entwickelt. Dadurch haben die betroffenen Revolutionäre ihren anerzogenen traditionellen Masochismus durch einen allergischen Sadismus ersetzt, der sich bis heute fortschrittlich weiterentwickelt hat. Diese ungebrochene Entwicklung äußert sich immer wieder durch die ideologischen Blüten eines Sarkasmus, eines Fatalismus und einer mitunter äußerst ätzend werdenden Häme. Notwendig kann eine derartige sadistische Verhaltenskultur das durch die traditionelle Standeskultur entstandene Grundproblem einer widernatürlichen Kulturorganisation nicht lösen. Allenfalls tendiert dadurch das menschliche Verhalten zu einer bodenlosen sado-masochistischen Entartung. War die "Flower-Power-Bewegung" der Hippies durch die Betonung der Liebe noch auf einem konstruktiven Weg, so hat der allergische Anti-Kult der Studentenbewegung gegen alles Alte (alte weiße Männer, das Patriarchat, der Kapitalismus) eine kulturelle Lösung grundsätzlich vereitelt. Heute sind die 68er an der Macht und können keine konstruktive Kulturlösung erreichen, da ein Sarkasmus, ein Fatalismus und auch eine Häme sadistische Spielarten sind, die sich laufend intensivieren und mitunter äußerst irrationale und hässliche Folgewirkungen haben. Die 68er-Revolution ist daher wie auch die Französische Revolution von 1789 daran gescheitert, dass die Revolutionäre ein sadistisches Verhalten entwickelt haben.

Seit der 68er-Revolution strebt die feministische Frau nach einer absolutistischen ideologischen und emotionalen Deutungshoheit in der Kultur. Dieses feministische Machtstreben ist seit der Jahrtausendwende in eine Bodenlosigkeit geraten und hat eine zunehmende asoziale Kulturentwicklung begünstigt. Das hat unter anderem dazu geführt, dass sich das heutige weibliche Machtstreben immer "selbstverständlicher" die natürliche sexuelle und emotionale Anziehungskraft der Frau auf den Mann zunutze macht, um die feministischen Machtziele auch innerhalb der sozialen Beziehungen zu verwirklichen. Die natürliche Sexualität, die für eine erfolgreiche, 18 Jahre dauernde menschliche Fortpflanzungsperiode einen erheblichen Einfluss auf das Leben des Menschen nimmt, wird daher angesichts eines immer bedenkenloser werdenden weiblichen Machtstrebens für den Menschen zunehmend zu einer Quelle des Widerspruchs und der Verwirrung.

Auch der seit Jahrzehnten in Deutschland existierende ideologische Antikult in eigener Sache trägt heute zu einer gefährlichen Kulturentwicklung bei, da er zu einer relativen Blindheit darüber geführt hat, dass die Frau und der Kommunismus nicht automatisch besser sind als der Mann und der Kapitalismus. Für das Verhalten der beiden Geschlechter und der Menschen im Kapitalismus und im Kommunismus ist die traditionelle 5000 Jahre alte sado-masochistische Konstitution der Standeskultur ursächlich, so dass jede Feindschaft zwischen den Geschlechtern und den modernen Kultursystemen an der eigentlichen Problematik des heutigen Kulturmenschen vorbei geht.

Was dies bedeutet, kann nur der nachvollziehen, der begriffen hat, dass die sado-masochistische Verhaltenserkrankung keine Einbahnstraße, sondern ein Teufelskreis, bzw. eine Teufelsspirale ist, deren Intensität immer weiter zunimmt und die ins Bodenlose tendiert. Erst wer die kulturellen Krisen der westlichen Kultur als das Werk eines jeweils bodenlos entartenden Sado-Masochismus begreift, findet einen greifbaren Ansatz für das Verständnis der Kulturgeschichte und für eine Veränderung der Kulturverhältnisse. Die meisten Menschen wissen heute, dass die sadistische Lust eine krankhafte absolutistische Lust an der Macht über alles fremde Leben ist. Nur die wenigsten Menschen sind sich jedoch darüber im Klaren, dass die masochistische Lust eine nicht weniger schwerwiegende Lusterkrankung ist, die durch eine absolutistische Kontrolle und Herrschaft eines Menschen über die eigene Existenz entsteht. Erst durch dieses Verständnis wird nachvollziehbar, weshalb sich die beiden Suchterkrankungen auf eine tragische Weise gegenseitig ergänzen und der sado-masochistische Beziehungsteufelskreis zwischen den Kulturherren und den Untertanen immer wieder bodenlos ausartet. Dies führt dazu, dass die Standeskultur in regelrechten Zeitabständen die natürliche Freiheit in der Kultur aufhebt, da eine solche Entwicklung sowohl die Unterstützung der sadistischen Herrenmenschen als auch der masochistischen Untertanen findet.

Die sado-masochistische Beziehung bewegt sich innerhalb eines übernatürlichen Spektrums und polarisiert einen absolutistischen sadistischen Egoismus mit einer absolutistischen masochistischen Selbstlosigkeit. Beide Fehlentwicklungen fördern die Ausbildung von übernatürlichen Verhaltensrollen, die dazu tendieren, die natürliche Empathie mit anderen (Sadismus) oder mit sich selbst (Masochismus) zu neutralisieren. Dieses Phänomen wird durch die krankhaften Zielsetzungen verursacht, andere Lebewesen (Sadismus) oder das eigene Leben (Masochismus) in einer absolutistischen Weise zu kontrollieren und zu diktieren.

Die sado-masochistische Beziehung bildet eine künstliche Beziehungsblase aus, innerhalb derer verabsolutierte Verhaltensrollen normal sind, so dass dadurch ein künstliches Beziehungsgefängnis entsteht. Die entsprechenden Beziehungen sind von einer übernatürlichen Gewaltsamkeit geprägt und verwirklichen einen parasitären Beziehungscharakter, der sich durch einen tragischen Beziehungsteufelskreis aufrecht erhält. Wir finden dadurch in einer Standeskultur stets einen künstlichen Beziehungs-Positivismus, der sich für die Folgen der sado-masochistischen Kulturbeziehungen in einer professionellen Weise blind stellt. Diese Manipulation kennt im Grunde keine Grenzen und kann daher andere Menschen oder die eigene Existenz vollständig bestimmen, so dass jeder Gedanke, jeder emotionale Impuls und jede Handlung in einer akribischen Weise kontrolliert bleibt. Diese sadistische oder masochistische Streben nach einer absolutistischen Kontrolle des Kulturlebens stellt die gemeinsame Schnittmenge der sadistischen und der masochistischen Verhaltenserkrankung dar, durch die sich sadistische und masochistische Menschen gegenseitig in ihrem Verhalten bestätigen.

Mit nichts anderem kann ein Mensch daher sein Leben oder das Leben anderer Menschen und Lebewesen derart verzerren und vergiften, wie mit einem sadistischen oder masochistischen Verhalten. Viele Menschen entwickeln nicht nur ein sadistisches, sondern auch ein masochistisches Beziehungsverhalten, je nachdem, mit wem sie es in der Standeskultur zu tun haben. ("nach oben kuschen, nach unten treten"). Vor allem durch die Akzeptanz von "offiziellen" Sündenböcken in der Kultur entwickelt auch der sich ansonsten hauptsächlich masochistisch verhaltende Dienermensch sadistische Verhaltensweisen. Sadistische und masochistische Verhaltensweisen können sich daher innerhalb der individuellen menschlichen Selbstorganisation polarisieren und sowohl zu einem Streben nach einer sadistischen Herrschaft über andere Menschen als auch nach einer masochistischen Herrschaft über die eigene Existenz führen. Ohne es zu bemerken, intensivieren die davon betroffenen Menschen ihr Verhalten vor allem in kulturellen Krisenentwicklungen auf eine überaus gefährliche Weise. Die sado-masochistische Verhaltenserkrankung kann daher nicht nur die zwischenmenschlichen Beziehungen vollständig zersetzen, sondern auch das menschliche Verhalten als solches in eine bodenlose Destruktivität führen.

Eine solche tragische, sinnlose und destruktive Entwicklung wird vor allem dann nachvollziehbar, wenn man die menschliche Suchterkrankung ernst nimmt. Wir wissen, dass viele Suchtentwicklungen dahin führen, dass für den Betroffenen weder die Gesundheit der anderen Menschen noch die eigene Gesundheit zählt, Hauptsache der Drogennachschub bleibt gewährleistet. Erst wer diese "Moral" eines süchtigen Menschen begreift, kann auch nachvollziehen, wie gefährlich ein sado-masochistisches menschliches Machtstreben sowohl für den Einzelnen, als auch für eine ganze Gesellschaft werden kann.

Es ist daher lebenswichtig geworden, dass der Mensch aktiv damit beginnt, sich selbst zu helfen. So lange der einfache Mensch ganz im Sinne einer sado-masochistischen Kulturpolitik auf einen Erlöser wartet, der das Problem lösen soll, während er dazu beiträgt, dass sich die sado-masochistische Beziehungs-Teufelsspirale in der Kultur immer höher schraubt, wird er für sich selbst zu einer immer größeren Gefahr. Diese Gefahr löst sich erst dann auf, wenn der Mensch einsieht, dass das sadistische und das masochistische Machtstreben tödliche Verhaltenserkrankungen des Menschen sind, da sie eine bodenlose und am Ende alles verheerende absolutistische Machtsucht kultivieren.

Eine weiter führende Beschäftigung mit dieser aus einer dreißigjährigen Forschungsarbeit resultierenden Schlussfolgerung, ermöglicht die Internetseite www.2035-der-mensch-schafft-die-menschlichkeit-ab.de und das Buch: "Die notwendige ideologische Reinigung des Menschen". Sie erhalten das Taschenbuch (ISBN 978-3-75625-891-8) und das E-Book (ISBN 978-3-9876-2252-6) im Buchhandel.


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Herr Wolfgang Hauke
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