(openPR) Knochenaufbau Sinuslift
Wenn ein Zahnimplantat gesetzt werden soll, bedarf es eines ausreichend ausgeprägten Kieferknochens. Der Grund liegt auf der Hand, denn nur, wenn künstliche Zahnwurzeln ausreichend Halt bekommen, kann hierauf ein Zahnersatz geschraubt werden. Ist dies nicht der Fall, kommt die Methode „Sinuslift“ zum Einsatz. Die Rede ist von einem schonenden Knochenaufbau bzw. der Verdickung des vorhandenen Knochens.
Was bedeutet Sinuslift?
Der Begriff Sinuslift steht synonym zum Knochenaufbau im Kieferbereich. Die Namensgebung nimmt auf das lateinische „Sinus maxillaris“ für die Kieferhöhle Bezug. Unterschieden wird zwischen dem internen und dem externen Sinuslift sowie dem Ballonverfahren.
Wie wird ein Sinuslift durchgeführt?
Beim Sinuslift wird der Kieferknochen geöffnet und angehoben. Auf diese Weise entsteht ein Hohlraum, in den sich Knochenersatzmaterial füllen lässt. Wenn es dabei lediglich um einige wenige Millimeter geht und ein interner Sinuslift vorliegt, kann auch schon ein Implantat gesetzt werden.
Der externe Sinuslift sorgt für mehr als drei Millimeter zusätzliche Knochenhöhe und erfordert ein Einheilen von rund drei bis zu acht Monaten. Wichtig ist dabei, dass diese Zeit auch eingehalten wird, weil sonst keine ausreichende Stabilität für das Implantat gewährleistet werden kann. Im Rahmen des Einheilens wird externes Material in den vorhandenen Knochen integriert und verwächst mit diesem.
Für noch mehr zusätzliche Knochenvolumen eignet sich das Balloon-Lift-Control System oder ein Sinuslift mit Ballonassistenz. Gearbeitet wird in diesem Fall mit einem Silikonballon, der mit Flüssigkeit gefüllt wird und eine Höhe von bis zu zehn Millimeter erreicht. Die Behandlung ist unkompliziert und verläuft ohne Komplikationen.
Welches Knochenmaterial wird beim Sinuslift verwendet?
Das Knochenmaterial für den Sinuslift stammt in aller Regel aus dem eigenen Körper. Unsere Zahnarztpraxis am Wittenbergplatz ist in diesem Bereich überaus renommiert und arbeitet mit größter Präzision. Möglich ist zudem das Arbeiten mit tierischem Material oder auch mit synthetischem Knochenersatz, was beides eine ebenso große Qualität ermöglicht.
Was ist anstelle von Sinuslift möglich?
Wenn ein Sinuslift aus bestimmten Gründen nicht in Frage kommt, müssen die Implantate meist kürzer ausfallen. Die Rede ist dann von Mini-Implantaten, die aber ebenfalls haltbar ausfallen können. Ebenfalls existieren die so genannten Zygoma-Implantate, die im Jochbein befestigt werden und daher noch ein gutes Stück länger ausfallen. Wir sind auch mit diesen Techniken vertraut und beraten Sie gern.











