(openPR) Gebietsverkehrswacht Schongau, Verkehrswacht Wuppertal und Verkehrswacht Lüneburg sind die Gewinner
Der 23. „mobil und sicher“-Preis wurde am 24. Juni 2022 in den Kupferbergterrassen in Mainz beim Gesellschaftsabend der Deutschen Verkehrswacht (DVW) verliehen. Die Laudatoren, DVW-Präsident, Prof. Kurt Bodewig, Dr. Michael Platzköster, Geschäftsführer Verlag Max Schmidt-Römhild, und „mobil und sicher"-Chefredakteurin Dr. Rita Bourauel freuten sich, dass die Preisverleihung wieder mit einem tollen Publikum „live und in Farbe" stattfinden konnte.
Elf Verkehrswachten haben sich am 23. „mobil und sicher“-Preis beteiligt. Gesucht waren Verkehrswachten, die im Jahr 2021 mit einer herausragenden, öffentlichkeitswirksamen Verkehrssicherheitsaktion Menschen und Medien erreichen konnten. Es war gewiss nicht leicht während der Corona-Pandemie öffentlichkeitswirksame Verkehrswachtarbeit durchzuführen, aber einige Verkehrswachten haben es dennoch erfolgreich geschafft. „Was die Verkehrswachten leisten, davor habe ich und wir alle sehr großen Respekt. Ihre Arbeit verdient Dank, Lob und allerhöchste Anerkennung. Herzlichen Dank an alle Verkehrswachten, die sich am Wettbewerb beteiligt haben", sagte Prof. Bodewig einleitend. „Sie alle leisten großartige Arbeit. Sie alle haben einen Preis verdient. Aber wir dürfen nur drei Verkehrswachten jedes Jahr auszeichnen, so sind die Regeln", führte Dr. Platzköster fort. Jede Verkehrswacht hat eine neue Chance den „mobil und sicher“-Preis zu bekommen, indem sie sich darum bewirbt.
Für das Projekt „Verkehrsprävention in Albanien – Hilfe zur Selbsthilfe“ bekam die Gebietsverkehrswacht Schongau in Bayern den 23. „mobil und sicher“-Preis in Gold: Eine Urkunde und 1.550,– Euro. Werner Hoyer, 1. Vorsitzender der Gebietsverkehrswacht Schongau, war sehr glücklich über den Preis. Vor 14 Jahren hat er in Albanien für die Hilfsorganisation „Nehemiah Gateway Albania“ die erste und bislang einzige Jugendverkehrsschule eröffnet. An diesen Kontakt anknüpfend, wurde im Jahr 2021 in Albanien ein neues Projekt zu Drogen und Alkohol im Straßenverkehr für Jugendliche gestartet. Der Vorsitzende mit seiner Frau und Geschäftsführerin der Verkehrswacht und den beiden Söhnen, Mitglieder der Verkehrswacht und Moderatoren, flogen nach Albanien. Im Rahmen einer Multiplikatoren-Schulung wurden Lehrkräfte sowie Umsetzer in Theorie und Praxis mit dem Rauschbrillenparcours vertraut gemacht. Zudem wurden Sicherheitsüberwürfe an Schulanfänger einer Grundschule übergeben.
Die Verkehrswacht Wuppertal in Nordrhein-Westfalen erhielt für die Aktion „Siehst Du mich?“ den 23. „mobil und sicher“-Preis in Silber – eine Urkunde und 1.050,– Euro. Klaus A. Flieger, 1. Vorsitzender der Verkehrswacht Wuppertal, nahm den Preis freudig entgegen. Etwa 50 Kitas haben Ende Oktober 2021 mit Aktivitäten für mehr Rücksichtnahme von Kindern im Straßenverkehr geworben. 400 neongelbe reflektierende Warnwesten hat die Verkehrswacht für Kita-Kinder spendiert.
Den 23. „mobil und sicher"-Preis in Bronze – eine Urkunde und 550,– Euro wurde der Verkehrswacht Lüneburg in Niedersachsen für die Aktion „LICHT AN !" verliehen. Prof. Dr. Peter Pez, 1. Vorsitzender der Verkehrswacht Lüneburg, wurde der Preis übergeben. 19 schrottreife Fahrräder, mit hellgelber Reflektionsfarbe besprüht, wurden mit Plakat im Stadtgebiet aufgestellt, um auf die Sichtbarkeit Radfahrender aufmerksam zu machen. Eine Anleitung zum Nachmachen wurde verfasst.
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