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Von der Passivität in die Bewegung

08.12.202112:00 UhrGesundheit & Medizin
Bild: Von der Passivität in die Bewegung
Von der Passivität in die Bewegung (© Anette Wiebecke)
Von der Passivität in die Bewegung (© Anette Wiebecke)

(openPR)

Erst als es fast zu spät war, hat es bei mir “klick” gemacht

Ich habe auf der Intensivstation gelegen und mich zum x-ten Mal gefragt: Was ist eigentlich passiert? Und warum mir?

In der Nacht davor bin ich mit extremen Rückenschmerzen aufgewacht, es hat höllisch weh getan und am Morgen bin ich, mit klammem Gefühl, zu meiner Ärztin gefahren. Und dann ging alles ganz schnell: Ich habe ruck zuck im Krankenwagen gelegen, denn ich hatte einen Herzinfarkt - für mich unvorstellbar! „Jetzt ist alles vorbei“ habe ich gedacht – dann aber, ich bin immer noch über mich verwundert, kam ein unsagbarer Wille zum Leben: „Ich schaffe das!“ Und auf dem Weg zum Krankenhaus habe ich mich wieder mit den Sanitätern unterhalten.

Die ärztliche Versorgung im Krankenhaus ist hervorragend gewesen, noch am Abend habe ich einen Stent bekommen. Dann habe ich Zeit zum Denken und Grübeln gehabt. Die Gedanken sind mir nur so durch den Kopf gesaust. Was habe ich falsch gemacht? Warum ist das ohne Vorwarnung geschehen? Wie geht es mit meiner Selbstständigkeit weiter? Werde ich wieder arbeiten können? Ich bin, salopp gesagt, dem Tod von der Schippe gesprungen. Aber trotz aller Verzweiflung habe ich nach vorne geschaut und für mich eine Art Bestandsaufnahme durchgeführt. 

Was ist bei mir schiefgelaufen? 

Seit Jahren meditiere ich täglich, mache meine Mentalübungen, gehe an die „frische Luft“ und lebe, wie ich denke, einigermaßen gesund. OK - Sport war noch nie mein Thema, da ich auf Grund einer Erkrankung als Kind sogar vom Sportunterreicht befreit war. Später hat mich Sport auch nicht sonderlich gereizt, er war mir nie wichtig. Und dann sind da noch einige Kilo zu viel auf meinen Rippen!

Ich habe mich aber immer wohlgefühlt, habe nie größere Beschwerden oder ernsthafte Krankheiten gehabt, und meine mentale Verfassung ist richtig gut gewesen! Und nun das!

Nach 3 Tagen Krankenhaus bin ich wieder zuhause gewesen. Im Krankenhaus haben sie mir den Ratschlag mit auf den Weg gegeben, doch etwas abzunehmen und mich vorerst noch zu schonen. So hat meine Erholungsphase begonnen.

Zwei Wochen später habe ich auf einem Vortrag den Dipl.-Sportlehrer Markus Weber kennengelernt, der sich u.a. mit Leistungsdiagnostik befasst. Wir sind ins Gespräch gekommen, er ist mir sympathisch gewesen, und so habe ich mich bei ihm zu einer Leistungs- und Stoffwechselanalyse angemeldet.

Das Ergebnis hätte besser sein können, es hat mich aber nicht wirklich überrascht. Schon während des längeren Auswertungsgeprächs mit dem hinzugezogenen Arzt habe ich eingesehen, dass ich wohl oder übel mit einigen sportlichen Aktivitäten beginnen musste. 

Aktive, gezielte Bewegung - darauf habe ich nie geachtet!

Mein seit Jahren praktiziertes Mentaltraining, meine Meditationen und meine Entspannungsübungen haben allein nicht ausgereicht, um gesund = fit und vital weiterzuleben. Und das ist doch das, was ich wirklich will! Jetzt hat es „klick“ gemacht!   

Ich habe mich an einen Satz des Sportmediziners Dr. Ulrich Strunz erinnert, der sinngemäß in einem seiner Bücher geschrieben hat: Springe morgens aus dem Bett, ziehe deine Laufschuhe an und dann raus.

Doch leichter gesagt als getan. Es hat mich viel Überwindung gekostet, aber zwischenzeitlich schaffe ich es, im Frühling, Sommer und Herbst (und sogar manchmal im Winter) morgens aufzustehen, ein Glas Wasser zu trinken und eine halbe bis eine Stunde zu walken. Ich bin zum Walker, also schnellem Geher, geworden.

Meine bisher praktizierten mentalen Übungen usw. habe ich nicht aufgegeben, sondern noch ausgeweitet. Und die eine oder andere Gymnastik- oder Muskeltrainingseinheit habe ich auch noch in mein Programm mit eingebaut.

Auf 2 Beinen stehen 

Ich gebe zu, es ist keine „leichte Geburt“ gewesen, aber heute nach 2 Jahren, weiß ich, wie gut es mir tut und wie wichtig es ist, auf 2 Beinen zu stehen – der Meditation/Entspannung und der Bewegung. Das flotte Gehen draußen ist nicht nur gut für meinen Körper, sondern auch für meine Seele und mein Gehirn. Es stärkt die Konzentration und vor allem stärkt es die Kreativität, mein „Denkapparat“ arbeitet hervorragend. Nach meiner Walkingrunde, der Gymnastik und der Meditation verlaufen meine Tage „besonders“, sie unterscheiden sich gravierend von der Zeit vor dem Infarkt. 

Und nun kommt Markus Weber, der Diplom-Sportlehrer, wieder ins Spiel. Denn gemeinsam mit ihm habe ich ein Programm entwickelt, in das meine Entwicklung vom Meditierenden zum „beweglichen Meditierenden“ und mein Wissen über Stressmanagement und angrenzende Bereiche mit seiner langjährigen Erfahrung im Bewegungs- und Ausdauerbereich zusammenkommen.

Mein Ziel und mein Wunsch ist es, dass das, was ich erlebt habe, anderen durch Vorbeugung und Aktivität erspart bleibt. Und das auch noch mit viel Freude am Umsetzen unseres Programms „Fit bis 100“, https://fit-bis-100.comdas für Menschen ab 50 optimal ist!

 

 

 

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