(openPR) Glück ist es .... Zeit mit Menschen zu erleben, die aus einem gewöhnlichen Tag etwas Besonderes machen !!
Nun - ganz so gewöhnlich war der gestrige Tag nicht !
Es kamen ungefähr 100 Besucher zu dem ersten Tag von "Japan in Kiel".
Kontrolliert wurden alle Impfausweise, Zertifikate etc. am Eingang von Gabriele Schnura und Lara Dressel.
Beide haben mit ihrer freundlichen und strukturierten Art für einen geordneten Ablauf rings um den Empfang gesorgt
Julia Vormelcher unterstützte mich tatkräftig im Saal und bei der Betreuung der Mitwirkenden.
Patrick Jansen empfing den Japan Club Düsseldorf, betreute diesen und half im Saal tatkräftig mit.
Martina Vormelcher, Rainer Helle und Isabelle Klein dokumentierten diesen Tag mit dem Fotoapparat.
Herr Braun, showtechnik braun, und sein Team beachtete das Licht, den Ton und das jeder, der etwas zu sagen hatte, auch
gehört werden konnte.
Alle zusammen hielten mir den Rücken frei, damit ich ungestört in Gesprächen mit Beteiligten und Interessierten sein konnte,
... und ganz gelassen sein durfte. Vielen Dank an soviel Kompetenz!!
Der Tag begann mit einer Meditation, geleitet durch Harry Misho Teske, Zenkreis Kiel.
Ich konnte es ein paar Minuten genießen in die Ruhe zu kommen.
Herr Teske erklärte, wie Meditation im Zen abläuft und für (für Anfänger ein guter Zeitrahmen) 10 Minuten war es sehr entspannt.
Nah am Menschen, ein schönes Gefühl.
Mein Respekt-Programmpunkt war die Podiumsdiskussion. Wer wird da sein im Publikum? Wird die Wirtschaft, also die Firmen, die mit Japan zu tun haben, kommen?
Kommt überhaupt jemand?
Tatsächlich waren interessierte Menschen dort, die der gut geleiteten Expertenrunde zu Japan - Klima - Nachhaltigkeit - Kultur -Schüleraustausch
damals ... nämlich vor 160 Jahren ... bis heute ... lauschten.
Für mich war es, wie im eigenen Wohnzimmer sitzen und Gäste zu Besuch zu haben, die sich respektvoll, wertschätzend, informativ zu diesen verschiedenen Themen austauschten.
Frau Heise, als kompetente Moderatorin, machte dies mit ihrer kompetenten und sympathischen Art möglich.
Ikebana - was für ein Genuss und welches Können!
Frau Elke Lohmeyer hatte schon ein Empfangsikebana für uns aufgestellt, das mit seiner unaufdringlichen Art immer wieder meinen Blick anzog. Und dies durch den gesamten Tag!
Meine Augen haben sich dort ausgeruht und ich konnte "verschnaufen".
Mit wenigen Mitteln, in verschiedenen Farben entstanden Kunstwerke, die wir auch heute noch bestaunen dürfen.
Frau Lohmeyer hat die Gestecke noch für dagelassen. Ich geniesse es!
Kimono und Yukata - Frau Pietsch zog nicht nur selbst einen Kimono an, sondern half noch einigen weiteren Kimonoträgern .... vom Plüschhund, Mädchen und Jungen, zu erwachsenen
Damen und Herren ... sich anzuziehen.
Und dann .... während Frau Pietsch mithilfe eines Werkzeuges (bitte sehen Sie mir nach, dass ich die japanische Bezeichnung dafür vergessen habe) den Obi "baute", erzählte sie so
herrlich erfrischend von ihren Erfahrungen mit einem Wettbewerb, zu dem sie gar nicht wollte.
Workshop-Teilnehmer lernten "mal eben" einen Yukata anzulegen, während Frau Pietsch sympathisch auf jeden einzelnen einging und behilflich war.
Ich freue mich sehr auf den Vortrag von Frau Pietsch zur Badekultur in 2022, den wir noch datieren werden. Verpassen Sie das nicht!!
Karate - Das Karate-Dojo Washi vom FT Adler - Energie und Können pur!
Das familiäre Dojo war mit etlichen Dan-Trägern, Gurt-Trägern ... kurz: mit sehr sympathischen Karateka vor Ort.
Uns wurde gezeigt in slow motion ... also ganz langsam ... und damit sehr im Kraftpunkt ruhend .... wie Bewegungen im Karate ausgeführt werden und wohin diese führen sollen
Das gab es dann jeweils noch einmal in Kampfgeschwindigkeit.
Hätte die Kunsthalle wackeln können, bei dieser Darbietung wäre es spätestens soweit gewesen.
Michael Jepsen hatte die Moderation übernommen und erklärte.... ebenfalls ganz nah den den Interessierten ... was und wie und warum ... Karate ist.
Wer noch über einen Sport nachdenkt, der mit allen Sinnen ausgeführt werden kann, der gesund hält bis ins Alter, der möge nicht an sich halten und Mitglied im Karate-Dojo Washi
im FT Adler werden.
Sakura-Chor des Deutsch-Japanischen Forums Elbe e.V. aus Hamburg
Wunderschöne Lieder durch sehr schöne Stimmen waren für mich persönlich ein Ruhepunkt mitten am Tag. Das Engagement der Musiker war sehr beeindruckend:
Über die Qualität der Darbietung wage ich es nicht ein Urteil abzugeben. Ich war einfach begeistert von Klarinette, "Harfe" (sumimasen kudasei .. ich habe die Bezeichnung dieser
aufrechtstehenden Harfe vergessen) und Klavier.
Gänsehaut hatte ich bei "Sah ein Knab' ein Röslein stehen".
Professionalität und Können ... wir sehen uns wieder in einem etwas größeren Rahmen. Die Planung dafür steht an.
Shodo und Origami - professionell angeleitet durch die Damen und den Herrn des Japan Club Düsseldorf
in Kimono traditionell gekleidet wurden über 20 Interessierte an die Kunst der Kalligrapfie und des Origami liebevoll, geduldig herangeführt. Persönliche Kunstwerke wurden erstellt.
Mit Begeisterung saßen die Teilnehmer an den Tischen und auch die Mitwirkenden des Japan Club Düsseldorf hatten ihren Spaß beim Anleiten.
Koto - durch Mitwirkende des Japan Club Düsseldorf
Für mich entstanden Bilder, die ein gesamtes Bilderbuch hätten füllen können. Was für wunderschöne und sehr professionell ausgeführte Klänge mit den Kotos.
Ich erweise meinen Respekt und teile meine Ehrfurcht.
Auch dieser Programmpunkt ist mit einem Wiederhol-Effekt gekennzeichnet .. in einem anderen Rahmen ... in der Zukunft.
Bemerken möchte ich noch einmal, dass alle Mitglieder des Japan-Club Düsseldorf ehrenamtlich zu uns gekommen sind.
Sie sind früh morgen losgefahren und fahren heute am 24.10.2021 wieder zurück nach Düsseldorf.
Ich fühle mich sehr geehrt!
Nun geht es in den zweiten Tag von "Japan in Kiel" !!
Mein ganz persönliches Bedürfnis, das ich noch ausdrücken möchte ist:
wer den gestrigen Tag verpasst hat, sollte das nicht mit dem heutigen Tag wiederholen.
Ich freue mich sehr auf alle Mitwirkenden und Gäste.
Monika Reißlandt
Vorsitzende









