openPR Recherche & Suche
Presseinformation

Exzellenz-Krebszentren werden weitergefördert

12.07.202111:19 UhrGesundheit & Medizin

(openPR) Patientenversorgung auf höchstem Niveau, Weiterentwicklung der Krebsmedizin sowie Innovationstransfer

Bonn (gwb) – Die universitären Standorte Berlin, Freiburg, Hamburg, Mainz und Tübingen-Stuttgart werden für weitere vier Jahre von der Deutschen Krebshilfe im Rahmen ihres Schwerpunktprogramms „Onkologische Spitzenzentren“ gefördert. Damit entspricht die Deutsche Krebshilfe den Empfehlungen einer internationalen Gutachterkommission, die die Zentren regelmäßig prüft. Ziel des Förderprogrammes ist es, die Krebsmedizin stetig weiterzuentwickeln und die Patientenversorgung bundesweit auf das höchstmögliche Niveau zu bringen. Zu den Kernaufgaben eines Comprehensive Cancer Center (CCC) gehören das Vorhalten einer zentralen Anlaufstelle für Krebspatienten, interdisziplinäre Versorgung nach aktuellen medizinischen Leitlinien, innovative Krebsforschung sowie der Transfer von Innovationen an andere Versorgungseinrichtungen in der jeweiligen Region.

Bereits im Jahr 2007 hat die Deutsche Krebshilfe ihr Programm zur Initiierung und Förderung von Onkologischen Spitzenzentren eingerichtet und seitdem stetig weiterentwickelt. Mit dieser Initiative hat sie die Grundlagen für eine flächendeckende, strukturierte, leistungsfähige und zukunftsorientierte Patientenversorgung in Deutschland geschaffen. In den Comprehensive Cancer Centers werden Krebspatienten umfassend und qualitätsgesichert versorgt sowie psychosozial begleitet. Die Zentren werden von der Deutschen Krebshilfe jeweils für einen Zeitraum von vier Jahren gefördert. Anschließend müssen sie sich erneut bewerben und sich einer eingehenden Prüfung durch eine internationale Gutachterkommission unterziehen. Die aktuell begutachteten Zentren werden mit insgesamt 15,4 Millionen Euro weitergefördert.

„Wir haben mit großer Freude feststellen können, dass sich alle fünf CCCs in Berlin, Freiburg, Hamburg, Mainz und Tübingen-Stuttgart nach den Bewertungen des internationalen Gutachterpanels weiterentwickelt haben, und zwar in allen Bereichen. Das bestätigt uns in unseren Bemühungen, die Versorgung krebskranker Menschen stetig zu verbessern“, so Gerd Nettekoven, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Krebshilfe. „Mit unserer CCC-Initiative haben wir vor 14 Jahren einen wichtigen Anstoß gegeben, um die Krebsmedizin bundesweit auf ein sehr hohes Niveau zu bringen. Es freut uns sehr, dass das Programm und dessen Entwicklung inzwischen auch international höchste Anerkennung finden.“

Neben der Patientenversorgung haben die CCCs die Aufgabe, Versorgungsstrukturen und -abläufe weiterzuentwickeln, mit umliegenden Krankenhäusern und niedergelassenen Ärzten, insbesondere onkologischen Schwerpunktpraxen, eng zu kooperieren sowie die Krebsmedizin durch innovative onkologische Forschung voranzubringen. Nach dem Verständnis der Deutschen Krebshilfe sollen die in den CCCs erzielten Fortschritte bundesweit allen onkologischen Versorgungseinrichtungen – wie den von der Deutschen Krebsgesellschaft zertifizierten 'Klinischen Onkologischen Zentren' und 'Organkrebszentren' – zugänglich gemacht werden, so dass alle Krebspatienten rasch von diesen profitieren. Im Rahmen ihrer Initiative fördert die Deutsche Krebshilfe derzeit CCCs an den universitären Standorten Berlin, Dresden, Freiburg, Hamburg, Heidelberg, Mainz, München, Tübingen-Stuttgart, Ulm, Würzburg sowie CCC-Konsortien in Aachen/Bonn/Köln/Düsseldorf, Essen/Münster, Frankfurt a. M./Marburg und Göttingen/Hannover. Insgesamt hat die gemeinnützige Organisation seit dem Jahr 2007 für das Programm rund 154 Mio. Euro aus den ihr von der Bevölkerung anvertrauten Spendengeldern bereitgestellt.

Weitere Informationen im Internet unter www.krebshilfe.de und www.ccc-netzwerk.de.

Bonn, 12. Juli 2021
 

Verantwortlich für diese Pressemeldung:

News-ID: 1214009
 548

Pressebericht „Exzellenz-Krebszentren werden weitergefördert“ bearbeiten oder mit dem "Super-PR-Sparpaket" stark hervorheben, zielgerichtet an Journalisten & Top50 Online-Portale verbreiten:

PM löschen PM ändern
Disclaimer: Für den obigen Pressetext inkl. etwaiger Bilder/ Videos ist ausschließlich der im Text angegebene Kontakt verantwortlich. Der Webseitenanbieter distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten Dritter und macht sich diese nicht zu eigen. Wenn Sie die obigen Informationen redaktionell nutzen möchten, so wenden Sie sich bitte an den obigen Pressekontakt. Bei einer Veröffentlichung bitten wir um ein Belegexemplar oder Quellenennung der URL.

Pressemitteilungen KOSTENLOS veröffentlichen und verbreiten mit openPR

Stellen Sie Ihre Medienmitteilung jetzt hier ein!

Jetzt gratis starten

Weitere Mitteilungen von Deutsche Krebshilfe

Bild: Neuer Meilenstein bei UV-Schutz in Kitas erreichtBild: Neuer Meilenstein bei UV-Schutz in Kitas erreicht
Neuer Meilenstein bei UV-Schutz in Kitas erreicht
Bundesweit 750. Kita als „Clever in Sonne und Schatten“ ausgezeichnet Bonn, Dresden, 01.04.2026 – Mit der Frühlingssonne steigt auch die UV-Strahlung und richtiges Sonnenverhalten ist gefragt. Kinder spielerisch für richtiges Verhalten in der Sonne zu begeistern und dadurch Hautkrebs vorzubeugen – das ist das Ziel des bundesweit erfolgreichen Präventionsprojekts „Clever in Sonne und Schatten“ der Deutschen Krebshilfe und ihrer Partner. Mit der „Kita Am Menzerpark“ in Leimen (Baden-Württemberg) wurde nun die 750. Einrichtung für ihr vorbildli…
„Auf Kosten der Krebspatientinnen und -patienten“
„Auf Kosten der Krebspatientinnen und -patienten“
Führende Krebsorganisationen kritisieren Anpassung der Krankenhausreform Bonn/Berlin/Heidelberg (27.03.2026) – Nach der Verabschiedung des Gesetzes zur Anpassung der Krankenhausreform (KHAG) im Bundesrat warnen Deutsche Krebshilfe, Deutsche Krebsgesellschaft und Deutsches Krebsforschungszentrum vor erheblichen Risiken für die Qualität der onkologischen Versorgung in Deutschland. Erweiterte Ausnahmeregelungen und verlängerte Übergangsfristen würden die notwendige Konzentration komplexer Krebsbehandlungen in spezialisierten Strukturen ausbrems…

Das könnte Sie auch interessieren:

Versorgung von Krebspatienten hochgefährdet: Krebsinstitutionen senden Notruf an Politik und Bevölkerung
Versorgung von Krebspatienten hochgefährdet: Krebsinstitutionen senden Notruf an Politik und Bevölkerung
Bonn/Hamburg/Heidelberg/Berlin – Dramatisch steigende Corona-Infektionszahlen und Intensivstationen, die keine Patienten mehr aufnehmen können – für Menschen mit schwerwiegenden Erkrankungen wie Krebs wird die Situation aufgrund zunehmender Versorgungsengpässe immer besorgniserregender. Die Corona Task Force von Deutscher Krebshilfe, dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zeichnet ein düsteres Bild: Sollte sich die Lage nicht kurzfristig entspannen, droht ein Kollaps des Versorgungssystems. Viele…
Krebspatienten auf höchstem Niveau versorgen
Krebspatienten auf höchstem Niveau versorgen
Förderung von Exzellenz-Krebszentren durch die Deutsche Krebshilfe Bonn (elf) – Den Weg zu einer optimalen Versorgung von Krebspatienten in Deutschland weisen – dieses Ziel verfolgt die Deutschen Krebshilfe mit den von ihr geförderten Onkologischen Spitzenzentren. Die Organisation hat nun die Ergebnisse ihrer jüngsten Begutachtungen bekanntgegeben. Gefördert/weitergefördert …
Krebspatienten auf höchstem Niveau versorgen
Krebspatienten auf höchstem Niveau versorgen
Deutsche Krebshilfe stellt weitere Fördergelder für Exzellenz-Krebszentren bereit Bonn (ko) – Eine interdisziplinäre Versorgung von Krebspatienten auf höchstem Niveau sicherstellen sowie die Weiterentwicklung von Krebsforschung und -medizin voranbringen – dieses Ziel verfolgt die Deutsche Krebshilfe mit den von ihr geförderten Onkologischen Spitzenzentren. …
Starkes Netz für die Versorgung von Krebspatienten
Starkes Netz für die Versorgung von Krebspatienten
Deutsche Krebshilfe fördert weitere Exzellenz-KrebszentrenBonn (gwb) – Die Deutsche Krebshilfe verstärkt ihre Bemühungen zur Weiterentwicklung der Krebsmedizin sowie zu einer Patientenversorgung auf höchstem Niveau – insbesondere in Bayern, Sachsen und Thüringen. Im Rahmen ihres Förderprogrammes zur Initiierung und Weiterentwicklung von Exzellenz-Krebszentren …
„Auf Kosten der Krebspatientinnen und -patienten“
„Auf Kosten der Krebspatientinnen und -patienten“
Führende Krebsorganisationen kritisieren Anpassung der Krankenhausreform Bonn/Berlin/Heidelberg (27.03.2026) – Nach der Verabschiedung des Gesetzes zur Anpassung der Krankenhausreform (KHAG) im Bundesrat warnen Deutsche Krebshilfe, Deutsche Krebsgesellschaft und Deutsches Krebsforschungszentrum vor erheblichen Risiken für die Qualität der onkologischen Versorgung in Deutschland. Erweiterte Ausnahmeregelungen und verlängerte Übergangsfristen würden die notwendige Konzentration komplexer Krebsbehandlungen in spezialisierten Strukturen ausbrems…
Universitätskliniken fürchten Triage: Großteil der Krebszentren kann keine Krebspatienten mehr aufnehmen
Universitätskliniken fürchten Triage: Großteil der Krebszentren kann keine Krebspatienten mehr aufnehmen
Bonn/Heidelberg/Berlin – Die steigende Anzahl von Coronapatienten, die intensivmedizinisch versorgt werden müssen, bringt auch die Krebszentren in Deutschland an die Belastungsgrenze. Schon jetzt haben zwei Drittel der befragten Kliniken keine Kapazitäten mehr, um weitere Krebspatienten aufzunehmen. Das geht aus der aktuellen Erhebung der Corona Task Force des Deutschen Krebsforschungszentrums, der Deutschen Krebshilfe und der Deutschen Krebsgesellschaft hervor. Die drei Krebsorganisationen appellieren erneut an die Bevölkerung, das Impfangeb…
Corona Task Force warnt weiterhin vor zu spät diagnostizierten Krebserkrankungen
Corona Task Force warnt weiterhin vor zu spät diagnostizierten Krebserkrankungen
Bonn/Heidelberg/Berlin – Die von Gesundheitsminister Jens Spahn geforderte Rückkehr in den Krankenhaus-Normalbetrieb macht sich nur zögerlich in der Versorgung von Krebspatienten bemerkbar. Zwar wird von einzelnen positiven Entwicklungen berichtet, jedoch ist noch keine deutliche Verbesserung spürbar. Nach wie vor werden Therapien verkürzt oder verschoben sowie die Nachsorge ausgesetzt. Es besteht zudem die Befürchtung, dass dem Gesundheitssystem eine erhöhte Anzahl zu spät erkannter Krebserkrankungen infolge der COVID-19-Pandemie bevorsteht.…
Bild: krebszweitmeinung.de: Kooperation mit BKK RWEBild: krebszweitmeinung.de: Kooperation mit BKK RWE
krebszweitmeinung.de: Kooperation mit BKK RWE
Gute Nachrichten für alle Mitglieder der Betriebskrankenkasse RWE. Die rund 60.000 Versicherten der geschlossenen, konzerninternen BKK für Mitarbeiter und Pensionäre der RWE-Unternehmensgruppe können ab sofort bei einer Krebsdiagnose schnell und unkompliziert auf eine qualifizierte Zweitmeinung zurückgreifen. Als eine der ersten Krankenkassen in Deutschland kooperiert die BKK RWE mit dem neuen Onlinedienst www.krebszweitmeinung.de. Eine entsprechende Vereinbarung mit dem Betreiber des Onlineportals, der Health Management Online AG (HMO AG), u…
Führendes französisches Krebszentrum wählt BEBIG Implantate zur Prostatakrebsbehandlung
Führendes französisches Krebszentrum wählt BEBIG Implantate zur Prostatakrebsbehandlung
Berlin, 13.02.2004. Die BEBIG Isotopen- und Medizintechnik GmbH, ein Tochterunternehmen der Eckert & Ziegler AG (ISIN DE 0005659700), hat mit einem der führenden französischen Krebszentren, dem Pariser Institut Curie, einen langjährigen Kooperationsvertrag im Wert von knapp 2 Millionen EUR über die Lieferung von neuartigen Implantaten zur Behandlung von Prostatakrebs abgeschlossen. Der Zuschlag für die Berliner Spezialisten fiel im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung gegen zahlreiche Konkurrenzangebote. Das Institut Curie ist das bedeut…
Krebsorganisationen fordern Corona-Impfpflicht
Krebsorganisationen fordern Corona-Impfpflicht
Dringender Appell an Politik und Bevölkerung Bonn/Heidelberg/Berlin – Die Notlage in den Krankenhäusern und auf den Intensivstationen wird immer dramatischer. Nicht nur für an COVID-19 erkrankte Personen, sondern für alle Menschen mit schwerwiegenden Erkrankungen wie etwa Krebs. Denn schon bald werden bundesweit keine Kapazitäten mehr für weitere Patientinnen und Patienten zur Verfügung stehen. Die Corona Task Force des Deutschen Krebsforschungszentrums, der Deutschen Krebshilfe und der Deutschen Krebsgesellschaft sieht eine allgemeine Impfp…
Sie lesen gerade: Exzellenz-Krebszentren werden weitergefördert