(openPR) Am 01.07.2021 startet die Testphase für das E-Rezept in der Fokusregion Berlin/Brandenburg, bevor die digitale Rezeptvariante ab Jahresbeginn 2022 bundesweit für gesetzlich Versicherte verpflichtend wird.
Das E-Rezept löst damit ab kommendem Jahr das ausgedruckte Rezept ab. Eine Verordnung für ein Medikament wird künftig als elektronischer QR-Code generiert und Patienten haben dann die Wahl: entweder wird der QR-Code an eine Rezepte-App gesendet oder wie bisher als Papier mit QR-Code ausgedruckt. Vom E-Rezept zum Medikament geht es am schnellsten per App, denn die Verordnung kann sofort an die Wahlapotheke übermittelt und geprüft sowie ggf. bestellt werden. Die Information über den Abholzeitpunkt erfolgt ebenfalls per App. Alternativ kann der QR-Code des Rezeptes auch direkt in der Apotheke auf der App oder dem Ausdruck vorgezeigt werden.
Neben dem E-Rezept für verschreibungspflichtige Arzneimittel soll zukünftig auch für alle weiteren Verordnungsleistungen, wie etwa Heilmittel, Hilfsmittel oder häusliche Krankenpflege, das elektronische Rezept umgestellt werden. All dies gehört zum Programm der Bundesregierung zur Digitalisierung der Gesundheitsversorgung, auch Telematik genannt. Ziele sind Einsparungen an Papier und Verwaltungsaufwand, Zeit und letztlich Kosten. Auch die Krankenakte oder Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung werden dem E-Rezept folgen und zukünftig digitalisiert.
Die Sinfonie GmbH & Co. KG mit Zentrale in Hennigsdorf bei Berlin ist als Softwareunternehmen seit mehr als 25 Jahren im Sozialsektor etabliert. Im Rahmen des Modellprogrammes zur Einbindung von Pflegeeinrichtungen in die Telematik (nach § 125 SGB XI) unterstützt Sinfonie aktuell als Partner diverse Modelleinrichtungen bei der Erprobung der Anwendung „Kommunikation im Medizinwesen“ (KIM). Mit der Erweiterung der Sinfonie-Softwarelösung steht das Hennigsdorfer Unternehmen zukünftig auch anderen Branchen zur Verfügung, denn die Telematik wird z.B. mit Einführung der elektronischen Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU) alle Branchen betreffen – nicht nur die sozialen Dienstleister.















