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22. mobil und sicher-Preis verliehen

07.06.202120:14 UhrTourismus, Auto & Verkehr
Bild: 22. mobil und sicher-Preis verliehen
Die Laudatoren (© Dr. Rita Bourauel)
Die Laudatoren (© Dr. Rita Bourauel)

(openPR) Kreisverkehrswacht Bad Kissingen, Verkehrswacht Stadt Oldenburg und Verkehrswacht Mönchengladbach sind die glücklichen Gewinner

Der 22. „mobil und sicher“-Preis wurde am 5. Juni im Rahmen der Online-Tagung bei der Hauptversammlung der Deutschen Verkehrswacht (DVW) verliehen. Seit dem Jahr 2000 werden jährlich drei Verkehrswachten für ihre attraktiven, öffentlichkeitswirksamen Verkehrssicherheitsaktionen mit dem „mobil und sicher“-Preis ausgezeichnet. Es gibt drei Platzierungen:

1. Platz: „mobil und sicher"-Preis in Gold: Urkunde und 1550.- Euro.

2. Platz: „mobil und sicher"-Preis in Silber: Urkunde und 1050.- Euro.

3. Platz: „mobil und sicher"-Preis in Bronze: Urkunde und 550.- Euro.

 

Nach der Einleitung von DVW-Präsident Prof. Kurt Bodewig wurden die Platzierungen von Dr. Michael Platzköster, Geschäftsführer vom Verlag Max Schmidt-Römhild in Lübeck, und Dr. Rita Bourauel, „mobil und sicher“-Chefredakteurin, gelüftet. Damit es ein wenig spannend ist, wird den Gewinnern nur bekannt gegeben, dass sie nominiert sind, aber nicht für welche Platzierung.

Die Kreisverkehrswacht Bad Kissingen in Bayern erhielt den „mobil und sicher"-Preis in Gold für das Projekt „Jugendliche/Senioren – Sicherheits-Dialog der Generationen“. Edgar Kast, Projektbegleiter „Senioren“ bei der Kreisverkehrswacht Bad Kissingen freute sich riesig. Das Preisgeld von 1550.- Euro wurde überwiesen und die Urkunde zugeschickt.

Der Seniorenbeauftragte hat beobach­tet, wie eine Seniorin mit ihrem Rollator auf eine stark befahrene Straße auswei­chen musste, weil dort eine Gruppe Ju­gendlicher mit Smartphones der Seniorin unachtsam den Weg versperrten. Ein Projekt wurde initiiert. Jugendliche werden in der Schule in zwei Unter­richtsdoppelstunden in einem Theo­rie- und Praxisteil für die Probleme der Senioren mit Rollator sensibilisiert. Auf einem Übungs­parcours können sie den Rollator selbst nutzen. Auch ein motori­sierter Krankenfahrstuhl ist zum Testen vor Ort. Ein sogenannter improvi­sierter Altersanzug (bestehend aus schwe­rer Schützenjacke/-hose), Handschuhe, Gehörschutz und Schutzbrille, sollen helfen, sich körperlich besser in die Rolle des Älteren hinein zu versetzen. Nach der Schlussbesprechung erhal­ten die jungen Menschen eine Urkunde als „Rollator-Mobilitätsberater“. Das Projekt wurde mit großer Begeisterung von den Schülerinnen und Schülern aufgenommen. Weitere Kurse an Schulen sind geplant. Die Presse berichtete.

Mit dem 22. „mobil und sicher“-Preis in Silber wurde die Verkehrswacht Stadt Oldenburg in Niedersachsen für das Projekt„Ferien-Fahrrad-Schule 2020“ ausgezeichnet. Berend Meyer, Pädagogischer Leiter der Verkehrswacht Stadt Oldenburg,und Klaus Blaser, Verkehrssicherheitsberater Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland und Vorsitzender Verkehrswacht Ammerland, waren sehr glücklich.Das Preisgeld von 1050.- Euro wurde überwiesen und die Urkunde zugeschickt. 

Durch die Corona-Pandemie musste die Radfahrausbildung an den Schulen leider ausfallen. Die Verkehrswacht machte ein Konzept für eine Feri­en-Fahrrad-Schule in den Sommer- und Herbstferien unter geltendem Hygienekonzept. Die Trai­nings fanden in drei Blöcken statt: Theorie, Parcours und Ausfahrt. In der Theorie soll das Verkehrswissen gefestigt und erweitert werden. Im Parcours werden die koordinativen Fähigkeiten und verkehrsrelevante Verhaltens­weisen geschult, z. B. enge Fahrbahnen befahren und Spurwechsel. In der Aus­fahrt in Kleingruppen mit 5 Schülerinnen und Schülern und zwei Begleitpersonen werden, während der Fahrt direkt an Verkehrs­punkten, wie Kreuzung, Ampel und Fußgänger­querungshilfen, auf Gefahren und Risiken eingegangen. Das Konzept wurde landesweit über­nommen und so wurden ungefähr 3.000 Kinder erreicht. Ein Film wurde produziert, der das Training zeigt und erklärt.

Den 22. „mobil und sicher“-Preis in Bronze bekam die Verkehrswacht Mönchengladbach in Nordrhein-Westfalen für das Projekt „immer oben auf". Anke Schmitz, Projektgründerin, Verkehrswachtmitglied und Erzieherin, Stefan Huppertz, 1. Vorsitzenden der Verkehrswacht Mönchengladbach,und Karl Heinz Ditges, Projektbegleiter waren sehr froh. Das Preisgeld von 550.- Euro wurde überwiesen und die Urkunde zugeschickt. 

Ziel des Projektes ist das selbstver­ständliche Tragen eines Helmes bei der Nutzung von Laufrädern, Rollern und Fahrrädern in der Kita. Das Thema Helm wurde mit den Kindern besprochen und mit den Kindern ein Helm-Logo entwickelt. Dann hat die Verkehrswacht Helme gespen­det, damit alle Kinder in der Kita einen eigenen Helm haben. Eine Behin­dertenwerkstatt fertigte ein Helmbord für alle Helme der Kinder in der Kita. Jedes Kind hat nun einen Helm am Hacken hängen mit seinem Namen. 

Herzlichen Dank an alle Verkehrswachten, die sich um den 22. „mobil und sicher“-Preis beworben haben. Sie alle haben eine neue Chance den begehrten „mobil und sicher“-Preis zu bekommen: Bewerben Sie sich um den 23. „mobil und sicher“-Preis. Die Teilnahmebedingungen finden Sie im Verkehrswachtmagazin „mobil und sicher“ oder im Internet unter www.mobilundsicher.de

 

Nur wer mitmacht, kann gewinnen! 

 

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