(openPR) Über kurz oder lang werden die Social-Media-Plattformen immer weitere Teile der Digital Customer Journey im E-Commerce vereinnahmen. Neben dem Wecken des Interesses und der Gestaltung der (Kauf-)Entscheidungen, wird auch der eigentliche Kauf samt Check-Out direkt in die Social-Media-Frontends verlagert. Diese Entwicklung beobachten wir schon länger und statten die Webshops unserer Kunden deshalb mit direkten Produkt-Schnittstellen zu Facebook & Co. aus.
Doch wie geht es weiter? Wie wird die Journey eines z. B. Fashion-Retailers also künftig aussehen?
Ich könnte sie mir so vorstellen:
- Auf der Social-Plattform meines Vertrauens sehe ich ein Video in dem jemand, der bei mir eine hohe Glaubwürdigkeit genießt, mega nice Sneakers anhat.
- Die Teile will ich auch! Ich klicke also auf die Schuhe, wähle meine Größe, bezahle direkt auf [[hier Social Media Plattform deines Vertrauens einsetzen]] mit Apple Pay und am nächsten Tag sind die Sneakers bei mir zu Hause - ohne einmal direkten Kontakt mit den owned Media Channels des Brands gehabt zu haben.
- Der Tippgeber erhält vollautomatisch eine Provision je Sale.
- Ich poste ein Video auf der Social-Media-Plattform meines Vertrauens mit meinen nicen Sneakers ... (weiter geht's bei 1.)
Realistisch? Ja? Nein? Vielleicht?
Unserer Meinung nach ist es an der Zeit, sich Gedanken über die Abhängigkeit von den „selbst kontrollierten“ Online-Marketing Channels, wie z. B. der Corporate Website, des Corporate Blogs und der Corporate Social Media Channels zu machen. Jetzt können und sollten die Weichen gestellt werden, um beim Change vom “owned media” hin zum "earned media" die Entscheidungsprozesse weiterhin aktiv zu gestalten, anstelle sie dem Zufall zu überlassen.













