(openPR) Immer mehr disruptive Ideen haben ihren Ursprung nicht in großen Konzernen mit trägen Strukturen, sondern in kleinen und flexiblen Startups. Losgelöst vom Kostenstellendenken und Return on Investment-Analysen können Startups ungestört ihre Innovationen entwickeln und vorantreiben. Dabei gilt es bereits zu Beginn, mögliche Mitstreiter zu gewinnen und Investoren auf seine Seite zu bringen. Doch wie gelingt dieser grundlegende und wichtige Schritt?
Hierbei greifen zahlreiche Startups auf Mockups oder Prototypen zurück. Denn ein Modell zum Anfassen schafft Tatsachen, während eine bloße Idee auf einem Blatt Papier wenig aussagekräftig ist. Prototypen sind in diesem Stadium sehr wichtig, um das Produkt zum ersten Mal ausführlich zu testen und einen Eindruck davon zu bekommen, wie es optisch wirkt.
Dies nutze beispielsweise ein Münchner Startup, welches ein Nudelholz aus lebensmittelechtem Kunststoff von einem 3D-Druckdienstleister herstellen ließ. Das Besondere daran: Es sind Muster in das Nudelholz eingearbeitet, die für eine tolle Optik des späteren Teigprodukts sorgen.
Dezentrale Produktion ist wie eine virtuelle Fabrik
Doch wie können Startups ohne viel Kapital bereits an Prototypen oder sogar eine Kleinserie für Investorengeschenke oder Kundentests kommen? Eine Lösung ist es, den Prototypen in 3D drucken zu lassen. Spezialisierte 3D-Druckdienstleister können bei der Konstruktion von Modellen und der Realisierung unterstützen. Dabei ist kein eigener Kapitaleinsatz möglich, so dass sich das Startup voll und ganz auf die weitere Produktverbesserung und das Marketing konzentrieren kann.
Mit Hilfe von 3D-Druckservices ist es aber auch möglich, ein virtuelles Produktionsnetzwerk zu schaffen. Da sich die Qualität von 3D-Drucken im oberen Bereich befindet, liefern Dienstleister auch eine vergleichbar sehr gute Qualität. Ein Startup kann daher vor allem in der Anfangszeit (in der Regel in den ersten 1-2 Jahren ab dem das Produkt auf dem Markt ist) seine Produkte von mehreren Dienstleistern herstellen lassen. Hierdurch ist die Produktionsmenge beliebig skalierbar. Und noch ein weiterer Nebeneffekt tritt ein: Das Startup erhält hierdurch eine redundante Produktion. Sollte ein 3D-Druckdienstleister ausfallen, kann ein weiterer den Ausfall überbrücken oder abdecken.
Die Vorteile gehen sogar noch weiter: Statt, dass das Startup die Produkte an den Kunden versendet, kann dies auch ein 3D-Druckservice mit Versandmöglichkeit übernehmen. Hierdurch muss keine eigene Lagerfläche oder Versandbereich bereitgehalten werden. Diese Kosteneinsparung ist für Startups in der Anfangszeit sehr wichtig.
Das Münchner Startup mit dem Muster-Nudelholz konnte durch eine Kleinserie feststellen, wie tief das Muster für den Teig sein musste, so dass es gut sichtbar bleibt aber sich darin kein Teig verfängt. Zudem war es wichtig für den Prototypen festzustellen, wie das Muster bestmöglich verteilt wird. Mit Hilfe von schnellen 3D-Drucken konnten kurzfristig die beste Variante entwickelt werden.
Kleinserien und direkter Versand zum Kunden
Startups nutzen für einen erfolgreichen Marktstart aber nicht nur ein Prototyp, sondern stellen auch von ihrem Produkt eine Kleinserie von 10-100 Stück her. Diese Modelle werden der Zielgruppe zum Testen zur Verfügung gestellt. So erhält das Startup eine direkte Rückmeldung der möglichen Käufergruppe. Und wenn das Produkt gut ist, wird es sich direkt herumsprechen.
Auch hier sind Prototypenbauer Gold wert. Denn 3D-Druckdienstleister können die Musterprodukte direkt an Kunden versenden (Dropshipping), so dass sich das Startup voll und ganz auf den Markteintritt konzentrieren kann.
In den letzten Jahren nutzen immer mehr Startups die Möglichkeiten durch 3D-Druckdienstleister. Durch diese enge Zusammenarbeit wurden nicht nur Innovationen beschleunigt, sondern der Markteintritt durch ein sehr gut entwickeltes Produkt sichergestellt.












