(openPR) Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bietet KMU, Industrie- und Gewerbebetriebe mit dem KfW-Energieeffizienzprogram die Möglichkeit, besonders attraktive Konditionen und teilweise hohe Tilgungszuschüsse zu erhalten.
Die KfW ist die weltweit größte nationale Förderbank sowie nach Bilanzsumme die drittgrößte Bank Deutschlands.
Die KfW verfolgt als nationale öffentlich-rechtliche Förderbank ein besonderes Geschäftsmodell und einen gesetzlichen staatlichen Auftrag und ist daher grundsätzlich nicht mit anderen Kredit- und Finanzdienstleistungsinstituten des privatrechtlichen, genossenschaftlichen oder öffentlich-rechtlichen Sektors zu vergleichen.
Energieeffizienz in Unternehmen erhöhen – gefördert von KfW
Ob Wärmetauscher, Blockheizkraftwerk oder Beleuchtung: Sie denken darüber nach, in moderne Technologie zu investieren und dabei den Energieverbrauch Ihrer Firmengebäude oder der Produktion zu reduzieren? Dann steht Ihnen die KfW gemeinsam mit ihrem Kooperationspartner, dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi), tatkräftig zur Seite!
Die Ausgaben für Energie stellen für viele KMU, Industrie- und Gewerbebetriebe einen nicht unerheblichen Kostenblock dar.
In KMU mit energieintensiven Produktionsprozessen können die Energiekosten leicht bis zu 30% der Herstellungskosten ausmachen. Energieeffizienz für Prozesse, Maschinen und Immobilien wird deshalb für Unternehmen zunehmend relevant. Zur Optimierung des Energiebedarfs sind unterschiedliche Maßnahmen möglich:
Finanzierung von Energieeffizienzmaßnahmen
Neben der Nutzung von Eigenmitteln, Bankdarlehen und Alternativen Finanzierungen stellen besonders Fördermittel eine interessante Finanzierungsform für Unternehmen dar.
Die KfW bietet KMU, Industrie- und Gewerbebetriebe mit ihren KfW-Energieeffizienzprogrammen die Möglichkeit, besonders attraktive Konditionen und teilweise hohe Tilgungszuschüsse zu erhalten.
Energieeffizienzprogramm der KfW
Geförderte Energieeffizienzprojekte können kostengünstiger bewältigt werden und weisen eine schnellere Amortisationsrate auf. Um die Energieeffizienz von KMU, Industrie- und Gewerbebetriebe zu steigern, bietet die KfW verschiedene Förderprogramme an.
Zwei große Themenbereiche stehen dabei im Fokus:
- Für Produktionsanlagen/-prozesse wird das gleichnamige KfW-Energieeffizienzprogramm Produktionsanlagen/-prozesse (292/293) zur Verfügung gestellt.
- Das KfW-Energieeffizienzprogramm Energieeffizient Bauen und Sanieren (276) unterstützt die Reduzierung des Energieverbrauchs von Gebäuden.
KfW-Energieeffizienzprogramm für Produktionsanlagen und Prozesse
Produktionsanlagen und technische Prozesse bilden den Kern vieler KMU, Industrie- und Gewerbebetriebe. In den meisten Fällen ist eine Optimierung möglich, um den Energieverbrauch zu reduzieren. Dies ist aus betriebswirtschaftlicher Sicht äusserst interessant, denn jede Steigerung der Energieeffizienz beeinflusst das Ergebnis des Unternehmens positiv. Langfristig können Investitionen in energieeffiziente Produktionsanlagen und Prozesse zu einer nachhaltigen Wertsteigerung des Unternehmens und zu einer Maximierung der Gewinne führen.
Die KfW fördert Energieeffizienzmaßnahmen mit bis zu 25 Mio. Euro pro Vorhaben. Sowohl die Förderung von Neuinvestitionen, als auch Ersatzinvestitionen in die Modernisierung sind möglich.
KfW-Energieeffizienzprogramm Bauen und Sanieren
Die Aufwendungen für die Energieversorgung von Gebäuden haben einen signifikanten Einfluss auf die Kosten und damit auf die Rentabilität des jeweiligen Objekts. Für KMU, Industrie- und Gewerbebetriebe bestehen verschiedene Optionen, diese Kosten zu reduzieren. So beispielsweise durch die Integration entsprechender Maßnahmen bei neuen Bauten oder durch die Sanierung von bestehenden Gebäuden.
Das KfW-Energieeffizienzprogramm Bauen und Sanieren richtet sich sowohl an KMU, Industrie- und Gewerbebetriebe, Freiberufler als auch an Contracting-Geber.
Unterschiedliche Vorteile machen das Programm attraktiv:
- Lange Laufzeiten von 2-20 Jahren sorgen für Planungssicherheit,
- bis zu drei Jahre Tilgungsfreiheit verschaffen finanziellen Spielraum und
- ein Höchstbetrag von 25 Mio. Euro ermöglicht auch die Umsetzung von großen Projekten.
Beim KfW-Energieeffizienzprogramm oder von Fördermitteln kommt in der Regel das sogenannte Durchleitungsprinzip zur Anwendung. Dabei agieren Geschäftsbanken in der Rolle als Mediatoren im Prozess zur Anfrage sowie bei der Ausgabe der Fördermittel.
Wie funktioniert das Durchleitungsprinzip?
Da Förderbanken keine eigenen Filialen betreiben, stellen Unternehmen ihren Förderantrag nicht an die Förderbank, sondern über eine Geschäftsbank als Mediator an die Förderbanken. Die Geschäftsbank prüft als erste Instanz den Antrag und leitet ihn bei positivem Entscheid weiter. Werden die Fördermittel gewährt, agiert die Geschäftsbank auch weiterhin als Mediator.
So refinanziert die Förderbank das entsprechende Kreditvorhaben der Geschäftsbank zu günstigen Konditionen. Dieser gewonnene Kostenvorteil wird anschließend auch dem Antragsteller gewährt.
Das KfW-Energieeffizienzprogramm muss wie beschrieben grundsätzlich über eine klassische Geschäftsbank als Mittler bei der KfW angefragt werden. Über das Finanzportal COMPEON können Antragsteller für den KfW-Unternehmerkredit ihren individuellen Finanzierungswunsch einer Vielzahl von renommierten Banken vorstellen und Fördermittel direkt mit anfragen.
Mit COMPEON-Plattform zum KfW-Energieeffizienzprogramm!
Auf dem FinTech Portal COMPEON erhalten Selbständige, Gewerbetreibende und KMU maßgeschneiderte Finanzierungsangebote von namhaften Banken und Sparkassen. Dazu beschreiben Antragsteller im ersten Schritt das Finanzierungsvorhaben.
Passen die eingegebenen Informationen zu einem auf COMPEON hinterlegten Förderprogramm oder erfüllen sie die Voraussetzungen für das KfW-Energieeffizienzprogramm, wird der Antragsteller darauf aufmerksam gemacht und kann direkt die Berücksichtigung des Förderprogramms oder des KfW-Unternehmerkredites bei der Angebotsstellung durch die Banken und Sparkassen in Anspruch nehmen.
Neben dem KfW-Energieeffizienzprogramm und den 1.700 Förderprogrammen profitiert der Antragsteller mit COMPEON von über 250 etablierten Banken, Sparkassen und alternativen Finanzpartnern, welche auf der COMPEON-Plattform zur Auswahl stehen.
Vollständiger Beitrag unter:
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