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Trends 2021/30 in Handel, Vertrieb und Wirtschaft – Technologien werden die Unternehmen treiben

(openPR) Mit 40seitigem kostenlosen Download

Die deutsche Wirtschaft ist in der Corona Krise in einer Form geschrumpft, wie wir es seit Jahren, selbst in der Finanzkrise, so nicht erlebt haben. Mit großen Rettungsprogrammen wird nun versucht, weite Teile der Wirtschaft mehr oder weniger künstlich über Wasser zu halten bzw. neu zu beleben. Es geht darum, vor allen Dingen die Nachfrage zu stimulieren und so die Wirtschaft anzuschieben. Aber weite Teile der Nachfrage haben sich in der Zwischenzeit in den Online-Bereich verlagert, und die Zeiten werden zeigen, dass es nicht einfach sein wird, diese Segmente in den klassischen Handel und Vertrieb zurückzuholen.

So werden strukturelle Probleme zu den konjunkturellen dazukommen und diese drohen sogar, Letztere zu überlagern. Auch der Export wird nicht wie schon häufig alles retten können, da alle Länder dieser Welt mehr der weniger vom gleichen Problem betroffen sind. Lediglich China hat es geschafft, ohne größere Verluste aus der Misere herauszukommen. Aber China spielt nun immer mehr seine Macht aus und versucht, stärker autark zu werden und so auf Importe europäischer und vor allem US-amerikanischer Technologien verzichten zu können.

Und so trifft nun Deutschland und Europa zu Hause auf die alten wie auch neue Mega-Trends, die Handel und Wirtschaft in den nächsten Jahren beherrschen und steuern werden. In diesem Sinne wären zum Beispiel zu nennen:

  • Demographische Entwicklung
  • Urbanisierung
  • Gesundheit
  • Digitalisierung
  • Wissenskultur und globale Wissensgesellschaft
  • Technologien und Innovationen
  • Künstliche Intelligenz
  • Klimawandel
  • Ressourcen Mangel
  • Individualität und zugleich Konnektivität
  • Wert Orientierung der Verbraucher
  • Niedrige Zinsen bei zunehmender Inflation.

Das sind nur einige wenige der Aspekte, die auf die Unternehmen aus Industrie, Handel und Dienstleistungen wie auch die Verbraucher in den nächsten Jahren zukommen werden. Und besonders zu betonen ist hierbei der gesamte technologische Komplex einschließlich Digitalisierung und künstliche Intelligenz. Selbst die Erforschung der Impfmittel gegen Corona hat gezeigt, wie wichtig der technologische Wandel beziehungsweise der Einsatz von Technologien in Zukunft sein werden.

Aber der Onlinehandel etwa boomte schon vor der Krise weltweit und eben auch in Deutschland. Er wird sich jedoch weiter durchsetzen und den stationären Handel in seinem Wachstum beschränken und dadurch auch unsere Städte einem erheblichen Wandel unterwerfen. Der stationäre Handel wird durch die Corona-Krise erheblich in Mitleidenschaft gezogen.

Der Handel wird sich weiter digitalisieren um überleben zu können und so die erkennbaren Trends in Richtung Online-Business noch verstärken. Aber auch der klassische stationäre Handel wird immer mehr digitale Elemente in seine Geschäftsmodelle einbauen, um Kosten zu sparen und neue Geschäftsmodelle zu entwickeln. Das geht von der Online-Information im Laden bis hin zu automatisierten Kassen und Mobile-Payment. Ja, es werden immer mehr Läden entstehen, in denen praktisch kein Personal mehr für den Kunden sichtbar ist.

Auch die älteren Menschen entdecken den Onlinehandel und die Informationen im stationären Handel werden immer digitaler transportiert. Offline-Konzepte werden zu Online-Konzepten und die großen Handelsplattformen dürften sich als Gewinner erweisen. Physische Läden werden immer stärker automatisiert und wer die Logistik beherrscht hat künftig Vorteile. Virtuelle Produktpräsentationen sind auf dem Vormarsch und die Läden können kleiner werden, weil nicht mehr alles im Verkaufsraum gelagert werden muss sondern noch am Kaufabend zum Kunden nach Hause geschickt wird. Das physische Payment geht zurück und der Handel wird alle diese Leistungen letztlich nur in Kooperation erbringen können, denn wer alleine agiert, hat schon verloren.

Aber auf der anderen Seite ist auch Verantwortungsbewusstsein befragt und das mündet in Ressourcen-Sharing und in nachhaltiges Verhalten. Denn das verlangt der Kunde – und der ist und bleibt auch weiterhin der König im Laden!

Kurz und bündig: Folgende Fakten dürften den Handel um 2030 prägen:

1. 25-30 % des Marktes für Neu-Produkte entfallen auf E-Commerce; FOOD 10-15%

2. Amazon bleibt im Internet der wichtigste Anbieter, Zalando dürfte sich zu einem deutschen Amazon entwickelt haben mit breitem Angebot; Otto hält mit 

3. Viele weitere Marktplätze haben sich in Spezialgebieten aufgetan 

4. 3-D Druck klopft an die Tür, das bedeutet: Handel und Verbraucher werden auch selber zu Produzenten; Home- und Store-Manufacturing ist angesagt.

5. Tausende Händler werden bis 2030 vom Markt verschwunden sein, sowohl off- wie auch online, aber auch Tausende neue Händler proben immer wieder ihren Marktauftritt 

6.  Stationäre wie auch Online-Händler schließen sich immer mehr zu Gruppen zusammen. System-Bildung ist allgemein angesagt.

7. Die Verbundgruppen werden ebenfalls verstärkt Systeme ausbilden.

8. Die Verbundgruppen werden ihre Händlerschaft in den E-Commerce führen müssen durch zentrale Steuerung. Gelingt Ihnen das nicht, werden sie jeweils vom Markt verschwinden bzw. in anderen Gruppierungen aufgehen.

9. Wir erleben eine starke Emotionalisierung on/ wie offline. Wer keine Emotionalisierung bieten kann, bekommt Probleme.

10. Im stationären Handel erleben wir eine totale Digitalisierung vor Ort am POS wie auch in den Kunden-Beziehungen.

11. Die Technisierung des Handels schlägt voll durch.

12. Personalisierung wie auch Individualisierung kennzeichnen das Marketing und Produkte.

13. Der 3D Druck kommt immer stärker, er wird die Individualisierung von Produkten perfektionieren.

14. Die Filialisten des Handels können sich gut im Markt Hand halten, Warenhäuser und auch SB- Warenhäuser werden jedoch zu Nischenanbietern. Sie haben einfach zu lange falsch agiert. Aber sie bleiben regional vor Ort jeweils ein wichtiger Handels- und Standort-Faktor.

15. Das Fach-spezifische wird im Handel zurückgedrängt: die Sortimente vermischen sich immer mehr.

16. Bezahlte Dienstleistungen werden zu einem wichtigen Angebotsfeld des Handels.

17. Services „all around“ werden wichtiger Marketing-Faktor: stationär mehr Erlebniskauf statt Versorgungskauf

18. Es wird immer mehr digital bezahlt; im Non-Food-Handel verschwindet Bargeld fast.

19. Nahversorger bestimmen noch mehr den Handel – alles „Übrige“ geht stark online.

20. Wir bekommen neue Sub-Discounter, unterhalb von Aldi und Lidl, da hier ein Markt durch deren Trading up frei geworden ist. Das können sie aber auch durch Zweit-Marken selber sein (so etwas wie „ALDI-Klassik“). Insgesamt bleiben Discounter ein wichtiger Marktfaktor.

21. Die Discounter werden wichtige Anbieter im E-FOOD-Segment, verdienen dort aber wenig bis nichts.

22. Wir erleben den Rückbau vieler Einkaufszentren, sie haben nicht immer Chancen gegen E-Commerce. Die einzelnen Geschäfte dort werden kleiner. Es wird mehr Unterhaltung integriert.

23. Marken bleiben generell wichtig, auch und vor allem Handelsmarken.

24. Hersteller vertikalisieren sich immer mehr, mit ihren Marken erobern sie selbst den Handel.

25. Hersteller werden bedeutender Faktor im E-Commerce durch D2C.

26. In Mittelstädten wird es mehr leere Läden geben, ebenso in Neben-Lagen von Groß-Städten etc.

27. Läden werden umgewandelt in Büros, Lagerflächen und auch Wohnungen.

28. Stadtmarketing und Unterhaltungs-Konzepte werden für Städte überlebenswichtig.

Soweit in aller Kürze Entwicklungen und Trends in Wirtschaft und Handel auf dem Weg nach 2030. Ein etwa 40seitiges Whitepaper dazu finden interessierte Leser im kostenlosen Download auf www.ulricheggert.de/kostenlosestudien.

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