(openPR) Paris, 25. Februar 2021 – Psychologe auf vier Pfoten: Wenn im Lockdown die sozialen Kontakte fehlen, Freizeitaktivitäten gegen Null gehen und die Angst vor Krankheit allgegenwärtig ist, wird der Hund zum Rettungsanker in der Not. Zu diesem Ergebnis kommt eine groß angelegte Studie von Wamiz.de, Europas führendem Haustierportal. Im Rahmen der Untersuchung wurden hierzulande vom 27. Januar bis zum 07. Februar rund 1.100 Hundehalter zu ihrem Verhältnis mit ihrem Vierbeiner in der Corona-Krise befragt.
Beschäftigung mit dem Hund ist in der Corona-Zeit beliebt
Besonders signifikant: 84 Prozent der Hundehalter empfinden ihren Hund in der schwierigen Corona-Zeit als große emotionale Hilfe. Zudem fühlen sich 72 Prozent der Befragten seit Beginn der Pandemie noch stärker mit ihrem Hund verbunden und mehr als die Hälfte (55 Prozent) beschäftigt sich generell mehr mit ihrem Vierbeiner. So gehen etwa 26 Prozent der Hundehalter während der Zeit des Lockdowns öfters mit ihrem Hund Gassi.
„Menschen sind soziale Wesen. Wenn man die Sozialität zurückfährt und Distanzgebote etabliert, bekommen andere soziale Lebewesen wie Hunde oder Haustiere generell eine noch stärkere Bedeutung“, kommentiert Prof. (i.R.) Dr. Frank Nestmann, Psychologe und Mitglied der Forschungsgruppe „Mensch-Tier-Beziehung“ an der TU Dresden, die Ergebnisse der Wamiz-Umfrage. „Haustiere sind für viele, gerade für Alleinlebende, Gesprächspartner. Sie bringen Trost, schützen vor Traurigkeit und lenken ab. Das ist ein wichtiger Punkt in dieser Coronazeit“, so Prof. (i.R.) Dr. Nestmann weiter.
Wechselwirkung: Mensch und Hund brauchen sich gegenseitig
Wenn Menschen sich mit ihren Tieren beschäftigen, rücken Corona-bedingte Sorgen und Ängste also in den Hintergrund. So steht für den Hund Liebe und Futter im Fokus, eine Pandemie hingegen interessiert die Fellnase nicht. „Tiere fördern emotionales Wohlbefinden, weil sie unbedingte Zuwendung geben, ohne Wertung und Kritik – egal wie es uns geht, egal wie wir aussehen“ erklärt Prof. (i.R.) Dr. Nestmann. Kein Wunder also, dass Menschen Zuflucht bei ihren Tieren suchen, die abseits aller Negativnachrichten einfach für sie da sind.
Umgekehrt wirken sich vermehrtes Kuscheln und Spielen mit Frauchen und Herrchen auch positiv auf die Fellnasen aus: So gab fast jeder zweite Befragte (43 Prozent) an, dass der Hund in der Corona-Zeit anhänglicher geworden sei, 30 Prozent kommt der Vierbeiner sogar glücklicher vor und jedem Vierten fällt auf, dass das Haustier ausgeglichener ist als vor der Pandemie.
Bekannte und Freunde sehnen sich nach einem Haustier
Vor dem Hintergrund dieser Ergebnisse verwundert nicht, dass die Pandemie einen regelrechten Boom des Haustiermarktes entfacht hat: 18 Prozent der Befragten bestätigen, dass sie sich während des Lockdowns einen Hund zugelegt haben. Satte 38 Prozent der Hundebesitzer geben sogar an, dass Freunde und Bekannte ohne Haustier sich ebenfalls eines gewünscht hätten, um ihnen durch die schwere Zeit zu helfen.
Die Studie zeigt aber auch: Nach der intensiven gemeinsamen Zeit wird es schwerfallen, wieder in den Alltag zurückzukehren. So hat immerhin auch fast jeder dritte Befragte (29 Prozent) Sorge davor, den Hund nach der Pandemie wieder häufiger allein lassen zu müssen.
Ein ausführlicher Bericht über die Studienergebnisse steht hier bereit: https://wamiz.de/neuigkeiten/29776/wamiz-studie-zeigt-hunde-sind-waehrend-corona-therapeuten-auf-vier-pfoten













