(openPR) Sonderausstellung 3. März bis 12. August 2007_rock‘n‘popmuseum Gronau_Eröffnungskonzert mit Udo Lindenberg und dem Panikorchester 3. März 2007, 20 Uhr
Gronau. Dass Udo Lindenbergs Heimathafen seit Jahren das Hotel Atlantic in Hamburg ist, wissen wir. Dass „uns Udo“ 1946 in der eher beschaulichen Kleinstadt Gronau, direkt an der niederländischen Grenze geboren wurde, haben wir schon einmal gehört. Aber, dass diese Stadt vor drei Jahren einen öffentlichen Platz nach ihm benannte und dort 2004 das rock‘n‘popmuseum eröffnete, das dürfte einigen wenigen noch unbekannt sein. Doch auch das soll sich jetzt ändern. Denn das rock‘n‘popmuseum am Udo-Lindenberg-Platz 1 widmet dem Panikpräsidenten vom 3. März bis 12. August 2007 eine herausragende Sonderausstellung.
„Alles klar...Das Phänomen Udo Lindenberg“ versucht sich dem Menschen hinter dem Ausnahmekünstler aus verschiedenen Perspektiven zu nähern. Im Mittelpunkt stehen rund 70 Fotografien des Lindenberg-Intimus und Hoffotografen Michael von Gimbut. Der begleitet Udo seit über 30 Jahren und bietet mit seinem Kameraauge einen zentralen Blick. Die Fotografien zeigen den Menschen nicht nur als Künstler, sondern auch privat. „On stage“, „backstage“, „privatissimo“, „Frauen“, „politische Begegnungen“, „Posing“ und „Freunde“ sind Themenbereiche der Ausstellung.
Einen Museumsbesuch mit Gänsehautfaktor erlebt der Besucher, wenn er sich über Audiofiles des Panikpräsidenten unverwechselbare Stimme direkt ins Ohr holt. Zu ausgewählten Motiven gibt Udo gut gehütete Anekdoten preis, erzählt die Geschichte hinter dem Bild. Etwa die seiner „Telefonbekanntschaft“ mit der legendären Marlene Dietrich. Man arbeitete an einem gemeinsamen Werk (Hermine, 1988), tauschte Gedanken und Geschenke aus. Eins davon ist in Gronau zu sehen: ein silbernes Zigarettenetui mit Marlene-Insignien.
Neben den Fotografien zeigt das rock‘n‘popmuseum ausgewählte Exponate aus Udos wildem Leben. Die verschollen geglaubte Gitarre, die Udo 1987 an Erich Honecker überreichte, ist dabei. Der Schriftzug „Gitarren statt Knarren“ wurde zum Sinnbild einer ganzen Generation. Jetzt wird sie erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert. Aber auch Panik-Udos goldener Trabi, der letzte vom Band gelaufene, ist da sowie die Backstage-Tür vom Onkel Pö. Exploratorium heißt die umfassende Datenbank, die dem Besucher den tiefen Einblick in Lindenbergs musikalisches Werks gewährt.
Auch Udo Lindenbergs jüngste Auszeichnungen sind in Gronau zu sehen. Die Eins Live Krone 2006, der bedeutendste deutsche Radiopreis, wurde dem Polit-Pop-Rocker im Dezember 2006 für sein Lebenswerk verliehen. „Wie kein anderer hat er die Entwicklung von Rock- und Popmusik in Deutschland maßgeblich beeinflusst und ein Gesamtkunstwerk aus Musik und Texten, Theater, Show, Film und Malerei geschaffen“, begründete Eins Live-Musikchefin Andrea Schafarczyk die Juryentscheidung. Für seine Verdienste um „die deutsche Sprache und das künstlerische Wort“ erhielt Lindenberg am 18. Januar 2007 die Carl-Zuckmayer-Medaille, den Literaturpreis des Landes Rheinland-Pfalz.
Adäquat eröffnet wird die Sonderausstellung am 3. März 2007 mit einem Konzert auf der Bühne des rock‘n‘popmuseums: Udo Lindenberg und das legendäre Panikorchester geben sich die Ehre. Eine Ausstellung, die rockt!
Mehr Infos, Audiofile und honorarfreies Bildmaterial:
www.rock-popmuseum.de
„Alles klar… Das Phänomen Udo Lindenberg“ _
Ausstellungsdaten
Termin: 3. März 2007 bis 12. August 2007
Adresse: rock‘n‘popmuseum, Udo-Lindenberg-Platz 1, 48599 Gronau
Telefon: 02562-8148-0, ![]()
Öffnungszeiten: Mi, Fr, Sa, So 10 - 18 Uhr, Di nach Vereinbarung
Eintrittspreise: Erwachsene 7,50 Euro, ermäßigt 5 Euro, Kinder bis 6 Jahre frei
Familien mit Kindern bis zu 14 Jahren: 16 Euro
Gruppen ab 10 Erwachsene: pro Person 6 Euro











