(openPR) 20 Bildungspaten in 2020
Ein Jahr nach seiner Gründung kann der gemeinnützige Bonner Verein Hopeline Germany – Hilfe für Menschen in Uganda e.V. 20 Kindern einen Schulbesuch ermöglichen. Für viele Menschen in dem ostafrikanischen Land ist der Zugang zu Bildung nur ein Traum. Der Schulbesuch nimmt nach Abschluss der Grundschule drastisch ab. Kinder müssen früh anfangen, ihre Familie zu unterstützen. Sich um jüngere Geschwister kümmern. Beide Elternteile arbeiten hart in der Landwirtschaft.
Hopeline Germany Gründer Jens Hirschfeld blickt auf ein bewegtes Jahr zurück: „Bildung ist Zukunft. Großartig, wie wir im ersten Jahr unseres Bestehens und trotz der Corona-Krise unterstützt worden sind. Unsere Spenderinnen und Spender sind das Fundament unseres Wirkens. Sie alle machen unsere Arbeit für die Menschen in Uganda erst möglich.“
Das ugandische Schulsystem hat seine Wurzeln aus der britischen Kolonialzeit. Das Schuljahr ist unterteilt in Trimester (Terms), die jeweils durch kleine Ferien unterbrochen sind. Nach jedem Term wird ein Zeugnis erteilt. Anfang Dezember, am Ende des dritten Terms, gibt es eine Prüfungsphase und das letzte Zeugnis. Schuluniform ist Pflicht. Jede Schule kreiert ihre eigene Uniform. Unterrichtet wird ganztags.
Corona-Soforthilfen
Nicht nur im Bildungssektor helfen Hirschfeld und sein Team. Im zentralugandischen Hinterland werden zwei Frauengruppen im Rahmen eines Women’s Empowerment Programms begleitet. Ein lokales Medical Center für die Landbevölkerung erhält Zugang zu Medikamenten und Einmalmaterialien.
Aufgrund akuter Nahrungsmittelknappheit hat der aus Spenden finanzierte Verein im letzten Jahr zweimal Corona-Soforthilfen in die Projekte überwiesen. Der ugandische Partner vor Ort hat – trotz eines strengen Lockdowns – davon Masken, Medizin und Hygieneartikel gekauft und an Frauen und Kinder verteilt.
Creative Learning Center in 2021
Für 2021 steht der Bau eines Creative Learning Centers an. Einer Art Volkshochschule, in der die Frauen aus den Projekten sich fortbilden können. Sei es in den Bereichen Kunsthandwerk, Näharbeiten, nachhaltige Landwirtschaft oder Familienplanung. Das Zentrum soll zu einem zentralen Ort der Erwachsenenbildung werden.
„Das Creative Learning Center soll ein weiterer Leuchtturm der Hoffnung werden. Zusammen mit unserer ugandischen Partnerorganisation möchten wir einen Ort schaffen, der Hilfe zur Selbsthilfe erlebbar macht“, so Hirschfeld.
Sobald es wieder möglich ist, wird der Bonner die Projekte persönlich besuchen. Er hofft auf eine Reise noch in diesem Jahr.











