(openPR) Zinn, Kupfer, Nickel und Erdöl gelten nach gegenwärtigem Wissensstand als knappe natürliche Ressourcen, die eines Tages vollständig ausgebeutet sein könnten. Experten schätzen, dass zum Beispiel die Vorräte an Erdöl bereits im Jahre 2050 aufgebraucht sind. Gold ist ebenfalls nicht endlos verfügbar. Deshalb macht es auch ökologisch Sinn, nicht mehr benötigtes Altgold oder alten edelmetallhaltigen Schmuck gegen Bargeld einzutauschen. Nach einer Schätzung der Deutschen GVG Goldverwertungs-Gesellschaft lagern über 200 Tonnen Altgold und andere Edelmetalle in deutschen Haushalten. Eine Zahl, die keineswegs überrascht. Seit 1980 hat sich alleine die jährliche Goldproduktion in etwa auf 2300 Tonnen verdoppelt. „Die Rückführung goldhaltigen Altschmucks und von Zahngold in den natürlichen Kreislauf kann“, so Frank Eberhardt, Geschäftsführer der Pforzheimer Goldverwertungs-Gesellschaft, „einen wichtigen Beitrag leisten, die Gold-Abbauquoten zu verringern“. Kritiker wie John Young verdeutlichen die Auswirkungen anhand von Zahlen: Um das Gold für einen Ehering zu gewinnen, muss ein etwa drei Meter tiefes Loch von 1,80 mal 1,80 Meter gegraben werden. So gesehen wiegt jeder Ehering circa drei Tonnen. Hinzu kommt, dass nach Einschätzung von Umweltschützern beim Goldbergbau tonnenweise schädliche Rückstände wie Stickstoff, Schwefel und Arsen entstehen. „Der Abfall, der pro Jahr im Goldbergbau anfällt, reicht aus, um einen Müllwagen-Konvoi aus 250-Tonnern Stoßstange an Stoßstange rund um den Äquator zu bilden“, schreibt John Young im Magazin Minewatch. www.deutsche-gvg.de
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