(openPR) Das agile Manifest wird im kommenden Jahr 20 Jahre alt. Nachdem die Ansätze und Ideen dieses Manifestes zunächst die Welt der Softwareentwicklung aufrüttelte, gelang es dem agilen Gedanken dann auch schnell, dass auch in anderen Branchen Arbeitsprozesse, -organisation und -abläufe neu durchdacht wurden. Nun scheint es an der Zeit, einmal ein (Zwischen-) Fazit zu ziehen und zu hinterfragen, was „Agilität“ heute bedeutet und wie sie heute gelebt wird.
Im gerade erschienen Buch des bifop-Verlags „Alles agil? Zwei Praxisorientierungen“ legen Mareike Hattendorf und Alena Möbes zwei Studien vor, die den Alltag in Unternehmen aus der Perspektive des Agilen fokussieren. Während Möbes Kriterien zur Einführung eines Social Intranets mittels Szenariotechniken ermittelt und erprobt, ist es Hattendorf, die die Aktualität des Agilen Manifests zum Anlass einer Überprüfung nimmt, Aktualisierungsbedarf erkennt und beantwortet.
Beiden Studien gemein ist die Nähe zum Untersuchungsgegenstand, der Distanz findende Blick der Praktikerinnen, dem der Erkenntnisgewinn für andere Unternehmen gelingt.
Ein empfehlenswertes Werk also aus gleich zwei Gründen: einerseits konkrete Forschung an realen relevanten Fragen zu Agilität und IT-Einsatz in Unternehmen, andererseits Beispiele sozialwissenschaftlichen Forschungsmethodeneinsatzes in der Praxis.
Titel: Alles agil? Zwei Praxisorientierungen
Autorinnen: Mareike Hattendorf, Alena Möbes
Herausgeber: bifopVerlag, Bremen, Peter Hoffmann(Hrsg.), Hartmut Reinke (Hrsg.)
Format: Paperback, 136 Seiten
ISBN-13: 9783948773229
Erscheinungsdatum: 24.11.2020
Sprache: Deutsch
Rezessionsexemplare dieses Buches kann die interessierte Redaktion unter Vorlage der Kopie des Presseausweises anfordern unter: ![]()
Nähere Informationen und für weitere Fragen: www.bifop.de



