(openPR) Ein in Deutschland neues Konzept in der Diskussion von Video- und Computerspielen verfolgt der Blog spilmkritiken.de. Statt der Betrachtung als Spiel(zeug) wird das Medium als Form der Literatur neben Buch und Film betrachtet. Entsprechend wird vor allem die literarische Qualität der Titel besprochen und untersucht, was diese Perspektive für Themen wie "Gewalt in Videospielen", "Videospielkultur" und klassische Konzepte der Literatur-, Theater- und Filmwissenschaften bedeutet.
Da dieser neue Ansatz nicht auf alle Spiele gleichermaßen anwendbar ist unterteilt die Seite das Medium in klassische Spiele ohne literarischen Anspruch und die "Spilme", Titel mit einem deutlichen Fokus auf eine Erzählung. Der aus "Spiel und "Film" verschmolzene Neologismus "Spilm" macht dabei deutlich, dass diese Titel als näher mit dem Film als mit dem (Brett-, Karten-, Kinder-)Spiel verwandt betrachtet werden.
Es soll damit ein Gegengewicht gebildet werden zu der in Deutschland vorherrschenden Behandlung von Videospielen als Zeitvertreib und Kinderkram, aber auch der etablierten Fachpresse mit ihrer Ignoranz erzählerischen und künstlerischen Aspekten gegenüber .
Thomas R. Diehl
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