(openPR) Dualer Student der EUFH sichert Qualität in seinem Unternehmen:
Florian Hufschmid (22) studiert im fünften Semester Logistikmanagement an der Europäischen Fachhochschule (EUFH) in Brühl. Im Rahmen des dualen, praxisnahen Studiums absolviert er zugleich seine Ausbildung zum Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung bei der DFDS Transport GmbH am Standort Neuss. Während seiner dreimonatigen Praxisphase im Unternehmen bekam er jetzt die Chance, Einblicke in die spannende Welt des Qualitätsmanagements zu gewinnen. Er konnte das in verschiedenen Seminaren und Vorlesungen Gehörte unmittelbar im harten Praxisalltag auf die Probe stellen.
„Am Anfang der Praxisphase informierte mich mein Chef darüber, dass ich eine Zertifizierung nach den TAPA-Kriterien vorbereiten sollte“, erzählt Florian. „Ich kannte ISO 9001 und ISO 14001, aber TAPA?“ Technology Asset Protection Association (TAPA) hat nichts mit Tupper-Parties zu tun, sondern ist ein Zusammenschluss von weltweit 550 Mitgliedern, überwiegend aus der Logistikbranche, die sich zum Ziel gesetzt haben, durch einen strikten Maßnahmenkatalog allen denkbaren Gefahrpunkten vorzubeugen und so die Sicherheit von hochwertigen Gütern in der Wertschöpfungskette zu erhöhen.
Eine anspruchsvolle Aufgabe, die Florian da schon während seines Studiums zu bewältigen hatte. Mit Feuereifer ging er daran herauszufinden, welche Kriterien schon erfüllt sind und wo Handlungsbedarf besteht. Mit Unterstützung seiner Kollegen aus vielen Unternehmensbereichen ermittelte er den Arbeitsaufwand bis zur Zertifizierung.
Eine ausgeklügelte digitale Videoüberwachung des gesamten Betriebsgeländes mit 140 Kameras war schon installiert, aber ein wichtiges Kernkriterium von TAPA ist die genaue Regelung von Zutrittsrechten. Kurz gesagt muss sichergestellt sein, dass nicht jeder überall hinkommt. „Was sich so einfach anhört, ist gar nicht so leicht umzusetzen“, erläutert Florian, „denn es war nötig, alle Mitarbeiter mit Transponder-Ausweisen auszustatten, die zugleich zur Identifikation, zur Zeiterfassung und zur Regelung der Zutrittsrechte dienen.“ Der Student kümmerte sich auch darum, dass die nötigen Sicherheitsvorschriften für Besucher installiert wurden und dass Dokumentationen für alle sicherheitsrelevanten Vorgänge eingeführt wurden.
In der intensiven Vorbereitungsphase für die Zertifizierung hat Florian immer wieder den Kriterienkatalog gewälzt und dabei vor allem eins gelernt: „Es bringt nichts, wenn ein Sicherheitszertifikat dekorativ an der Wand hängt. Qualitätsmanagement muss an die wirkliche Welt angepasst sein, denn Vorschriften, die eingeführt werden, sollen ja gelebt werden.“
Am Ende aller Arbeit stand für Florian das Erfolgserlebnis. Sein Unternehmen erreichte beim Audit über 73 Prozent. Damit ist die Niederlassung Neuss das erste DFDS Haus deutschlandweit, das nach dem TAPA-A-Level, dem höchsten Standard, zertifiziert ist. Bei seinem Ausflug in die Welt des Qualitätsmanagements hat Florian den Mix aus Theorie und Praxis, den sein Studium ihm vermittelt, zum Nutzen seines Arbeitgebers angewandt. Und auf der TAPA-Party durfte gefeiert werden.
Renate Kraft
(Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit)
Europäische Fachhochschule
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