(openPR) Burghausen/St. Gallen, 7. Februar 2007. Der im südostbayerischen Burghausen angesiedelte Verlag „KAUZIS“ kündigt die Erscheinung des Buches „Der Fall Natascha K. – Briefmarken und Menschen“ für Ende Februar 2007 an.
Inhalt
In romanartiger Weise wird die Geschichte der Entführung eines jungen Mädchens erzählt wobei der zentrale Inhalt den begleitenden Umständen dieses Verbrechens gewidmet wird. Neben dem eigentlichen Verbrechen wird auf spannende Art und unter Verwendung einer experimentellen Rückwärtssicht auf die „anderen“ Verbrechen die eine solche Story mit sich bringen, kritisch, objektiv und durchwachsen von Satire hingedeutet.
Der Umgang von Medien, Politik, Sicherheitsbehörden und vor allem der Gesellschaft – die Sensationsgier und jene die diese zu eigenem Vorteil stillen, mit illegalen neben legalen Methoden, mit Halb- und Unwahrheiten, wenn nötig mit blühender Fantasie untermalt - wird dem Leser gleich einem Spiegel vorgehalten.
Hierbei wird auf drastische Weise auch dargestellt, welchen Druck die sensationsgierige Bevölkerung auf die Medienmaschinerie ausübt und diese zwangsläufig dazu bringt, immer umfangreichere Recherchen durchzuführen und daraus gebildete Berichte zu publizieren.
Der Spannungsbogen entwickelt sich angesichts der bereits zu Beginn feststehenden Beendigung des eigentlichen Entführungsfalles in eine nicht erwartete Richtung. Wer Parallelen zu Böll´s „Die verlorene Ehre der Katharina Blum“ oder zu dem Lied „Was in der Zeitung steht“ von Reinhard Mey sucht, wird diese erschreckender Weise auch finden.
Die Beute hat sich geändert, die Meute nicht.
Das Buch nimmt, wie es der Titel erahnen lässt, Bezug auf die Entführung der Wienerin Natascha Kampusch; es handelt sich jedoch nicht um eine konstruierte Biografie sondern lediglich um ein Hindeuten darauf, dass die wahren Verbrechen in unseren Köpfen zu suchen sind.
Autor
Gernot Höberle, Jahrgang 71 wurde in der Nähe von Bregenz/Österreich geboren. Studierte nach Grundschule und Gymnasium Soziologie und Publizistik. Arbeitet heute freiberuflich in der Ostschweiz und in Süddeutschland. Neben der Veröffentlichung von Artikel in diversen Fachzeitschriften trat Höberle bislang nicht als Autor in Erscheinung. Er bezeichnet sich selber als „kritisch-gnadenloser Medienbeobachter“ und konnte, obwohl er sich an sich im Hintergrund hält, angesichts der vor kurzem nicht übersehbaren Wiederholung der Geschichte in Sache „Sensationsgier“ nicht länger zurück halten.
Weiterführende Informationen sind auf der Website www.kauzis.de erhältlich.
Firma KAUZIS
Ing. Mag. Christof M. Bischof-Keckeis
In den Grüben 155
84489 Burghausen
Deutschland













