(openPR) Etwa 1,5 Mio. Menschen leiden jeden Tag in der Bundesrepublik unter Psychoterror am Arbeitsplatz. Mit der verschärften Situation auf dem Arbeitsmarkt, Leistungsdruck und Konkurrenz ist diese Thema heute besonders aktuell. Betroffene leiden oft erheblich unter den psychischen und körperlichen Folgen, die sogar bis zur Arbeitsunfähigkeit führen können. In den Betrieben steigen dadurch die Kosten für Krankenstände und medizinischen Behandlungen.
Viele dieser Betroffenen, auch Vorgesetzte und Kollegen, stehen diesem Problem hilflos gegenüber.
Mobbing hat viele Gesichter: ständiges Kritisieren oder Unterbrechen, die Vermeidung von Kontakt bis zur völligen Isolation, systematische Über- oder Unterforderung, sinnlose oder gesundheitsschädigende Aufträge, Drohungen oder gewaltsame Übergriffe und sexuelle Belästigung sind die bekanntesten Formen des Mobbing.
Im HAFEN-Zentrum für Frauen, Mädchen, Gründerinnen in Berlin-Marzahn findet am 13. Februar um 18 Uhr zum Thema Mobbing ein Informationsabend statt. Hier erfahren Betroffene und Interessierte, was unter Mobbing zu verstehen ist und wie Mobbing bemerkt werden kann. Herr E. Hesse, Vorstandsvorsitzender des ANTIMoBB e. V. informiert über die Ursachen, die verschiedenen Phasen des Mobbing sowie über Selbsthilfemöglichkeiten. In der anschließenden Diskussion können Erfahrungen ausgetauscht werden.
Mobbingbetroffene erhalten im HAFEN-Frauenzentrum die Möglichkeit, sich regelmäßig als Selbsthilfegruppe zu treffen und sich gegenseitig zu unterstützen. Hierbei wird Herr Hess kompetent mit Rat und Tat zur Seite stehen.

