(openPR) Ricoh Europe hat sich für die GDV Gesellschaft für geografische Datenverarbeitung mbH als herstellerunabhängigen Vertriebspartner im boomenden Markt von Anwendungen mit Raumbezug entschieden
Die lagegenaue Einbindung von Digitalfotos in GIS-basierten Anwendungen spielt eine immer größere Rolle. Dabei musste in der Vergangenheit der Raumbezug in mühsamer Arbeit nachträglich manuell hergestellt oder durch eine Nachprozessierung von GPS-Tracks und Foto-Zeitstempeln hergestellt werden.
Durch die Kombination von Digitalkamera- und GPS-Technologie ist es inzwischen möglich, schon bei der Aufnahme der Fotos den Raumbezug in Form der geografischen Koordinate des Aufnahmeortes in der Bilddatei zu hinterlegen. Die damit automatisch durchgeführte Verortung der Einzelbilder ermöglicht deren Visualisierung und Abfrage im räumlichen Bezug.
Diese als Photomapping bezeichnete Arbeitsweise bei der Geo-Datenerfassung, -Archivierung und Präsentation hat in kürzester Zeit eine Fülle von Anwendungsgebieten erobert. Typische Einsatzgebiete für die Technologie sind z.B. die Objektdokumentation im Immobilienbereich und auf Baustellen, die Erst- oder Zustandserfassung von Bäumen oder Verkehrsschildern oder die Einsatzdokumentation im polizeilichen Umfeld. Der direkte Nutzen von Fotos, die "wissen" wo sie aufgenommen wurden liegt auf der Hand. Auf einfachste Weisen lassen sich die "Geo"-Fotos in Desktop-GIS- und Webmapping-Systeme integrieren, oder direkt in Google Earth anzeigen.
Mit der brandneuen Digitalkamera Caplio 500SE hat Ricoh nun einen konkurrenzlosen Alleskönner für den europäischen Markt am Start, der preislich hochinteressant ist. Das Gerät bietet eine Auflösung von 8 Megapixeln und ist speziell für den rauhen Außeneinsatz bei Wind und Wetter konzipiert.
Die Ricoh Caplio 500SE im Überblick
* 8 Megapixel Auflösung
* 28mm Weitwinkel, 1cm Makro
* Bluetooth GPS-Verbindung
* stoßfestes und wasserabweisendes Gehäuse
* Memo-Funktion: Attributierung vor Ort
* interne 26 MB, SD Speicherkarte bis 1GB
* B x T x H = 133.0 x 78.5 x 74.0mm
* Gewicht ca. 430 g
Neben den bereits verfügbaren Schnittstellen und Erweiterungen zu Google Earth, ESRI ArcGIS und MapServer sind Anbindungen zu Spatial Commander, MapInfo, PolyGIS und Intergraph GeoMedia in Vorbereitung. Für die ArcGIS-Produktlinie der Firma ESRI übernimmt die GDV den Vertrieb von GPS PhotoMapper von der alta4 geoinformatik AG aus Trier.
Die Kamera kann ab sofort bei der GDV Gesellschaft für geografische Datenverarbeitung mbH bestellt werden.
Ansprechpartner:
GDV Gesellschaft für geografische Datenverarbeitung mbH
Herr Ulf Binnemann
Binger Straße 49-51
55218 Ingelheim
Fon: 06132-7148-0
Firmenprofil
Die GDV - Gesellschaft für geografische Datenverarbeitung mbH beschäftigt sich seit 1993 erfolgreich mit der Integration von GIS-Technologie in IT-Projekten, in denen digitale räumliche Daten eine zentrale Rolle spielen. Durch den starken Bedarf an Inter-/Intranetfähigen Lösungen wurde schon seit den frühen Anfängen dieser Technologie massives Know-How im Bereich Web-Mapping gebildet und in operativer Projektarbeit umgesetzt. Generell ist die Konzeption, Betreuung und Durchführung von GIS-Projekten in der Vergangenheit immer wieder die Keimzelle von Softwareentwicklungen gewesen. Seit 1993 wurden aus der Projektarbeit heraus verschiedene Programme zur Konvertierung, Aufbereitung und Ableitung großer Datenmengen aus den Datenbeständen der Landesvermessungsämter entwickelt (ATKIS, Digitales Höhenmodell, Rasterdaten der Topografischen Karten sowie Luftbilder). Zunehmend mehr Bedeutung erlangten in den letzten Jahren auch die ALK- und ALB-Daten der Katasterverwaltungen.
Die Entwicklung spezifischer Applikationen oder GIS-Tools wurde im Lauf der Jahre zu einem wichtigen Leistungsschwerpunkt. So hat der Geschäftsbereich Software-Entwicklung durch Programme wie AvATKIS, AvALK, ShpTrans oder AvTrans eine schwunghafte Entwicklung erfahren, die nicht nur darauf fußt, das fast alle GDV-Programme als leicht eingeschränkte Version auch kostenfrei im Internet verfügbar sind. Die GDV hat es sich zum Ziel gemacht, neben diesen einfach zu bedienende Hilfsprogrammen, die das professionelle Arbeiten mit GIS-Daten einfach und preiswert machen, auch GIS-Basis-Technologie zu entwickeln.
So kam es zur Entwicklung von GDV-MapBuilder, einem JAVA-API, mit dem sich performante und plattformunabhängige GIS-Fachanwendungen entwickeln lassen. Die Lizenzierung von GDV-MapBuilder erfolgt unabhängig von der Anzahl der mit den Anwendungen auszustattenden Arbeitsplätzen, was einer kleinen Revolution auf dem GIS-Markt nahe kommt.
Die Einsparungen im Vergleich zu herkömmlichen Lizenzmodellen sind bei größeren zu erwartenden Anwenderzahlen enorm und haben zusammen mit der Leistungsfähigkeit des Produktes inzwischen zu einem Rahmenvertrag zwischen dem Hessischen Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz und der GDV zur ressort- und landesweiten Nutzung dieser Technologie geführt.
Die besondere Erfahrung in dem Bereich der amtlichen Datenformate, sowie die aktive Partnerschaft mit der Infraplan Syscon GmbH machen den Bereich Kommunal-GIS zu einem weiteren Schwerpunkt. Durch den Aufbau einer eigenständigen Kommunal-GIS Abteilung profitieren Kunden auch in diesem Bereich von den preiswerten und funktionalen GDV-Lösungen.
Voraussetzung für individuelle Lösungen ist die Kommunikation mit dem Kunden, die in der Zusammenarbeit immer im Vordergrund steht. Ein Kompetenzschwerpunkt für Speziallösungen hat sich im Laufe der Zeit für die Produkte der Firma ESRI, sowie in der Abbildung von Geodaten auf Oracle-Datenbanksystemen ergeben. Auch mobile GIS-Lösungen mit und ohne GPS-Technologie gehören zur Angebotspalette der GDV. Der Geschäftsbereich Schulungen stellt ein immer aktuelles Angebot an GIS-Schulungen für Einsteiger und Fortgeschrittene bereit. Ebenfalls angeboten werden Expertenschulungen für verschiedene GIS-Spezialthemen (z.B. amtliche Datenformate, Mobil-GIS).
Dem Thema "Open Source" widmete sich die GDV schon frühzeitig, was inzwischen durch einen verstärkt nachfragenden GIS-Markt stark honoriert und getragen wird. Ziel war und ist es, dem Kunden neben professionellen kommerziellen Lösungen bei Bedarf auch Alternativen aus der Open-Source-Welt anbieten zu können. Entscheiden tut dies der Kunde, der nach alter GDV-Tradition immer im Mittelpunkt aller Überlegungen steht. Die GDV steht dabei jederzeit mit ihrem Know-How und ihren Lösungen beratend und realisierend zur Verfügung.
Open Source- und kommerzielle Lösungen schließen sich dabei eben nicht zwangsläufig aus, sondern können sich bestens ergänzen. Jedes der beiden Modelle hat Stärken und Schwächen, und wie so, oft liegt die Stärke in der Nutzung von Synergieeffekten. Letztlich sollte die Aufgabenstellung in Abhängigkeit von IT-Umgebung, finanziellen Mitteln und Anforderungen darüber entscheiden auf welcher Basis GIS-Technologie implementiert wird. Die bestmögliche Projektumsetzung ist gefragt. Grenzphilosphische "Grundsatz-Diskussionen" oder "Scheuklappen" jeglicher Art führen unserer Meinung nach bei der Suche nach der effizientesten Lösung für die kundenspezifischen Zielvorgaben nicht wirklich weiter.
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