(openPR) Stühlerücken bei der Messe Leipzig: Die Initiative B.O.S.S. hat Schulen und Unternehmen in einem gemeinsamen Workshop zusammengebracht. Bei der Messe Leipzig GmbH wurden die 40 Teilnehmer aus Sachsen und Mitteldeutschland kräftig durcheinander gewirbelt und tauschten sich über Berufsorientierung sowie –anforderungen aus. Am Ende waren sich alle einig: Aus dem Schulabschluss muss der Schulanschluss werden.
Im "Forum" der Leipziger Messe GmbH sind grüne, gelbe und graue Stühle verteilt. Auf diesen Stühlen nahmen gestern (25.01.) die Vertreter der Unternehmen und Schulen aus der Region Leipzig Platz – immer nach Farben sortiert. Die Initiative B.O.S.S. Mitteldeutschland hatte zum Thema Berufsorientierung eingeladen und die Hauptakteure an einen Tisch geholt. Netzwerkmanagerin Kathrin Rieger-Genennig betonte gleich zu Beginn die Wichtigkeit, Schnittstellen zu schaffen: "Der Übergang aus der Schule ins Unternehmen ist eine der wichtigsten Lebensphasen für junge Menschen. Deshalb muss dort alles passen – und im Workshop legen wir den Grundstein dazu."
Es sei entscheidend, nach der Schule keinen Abschluss, sondern einen Anschluss zu erreichen, so Rieger-Genennig: "Wir wollen deutlich machen, was die Unternehmen benötigen und was die Schulen und Lehrer leisten können. Wenn wir uns irgendwo an einem gemeinsamen Punkt treffen, ist ein nahtloser Übergang möglich." Diese Meinung teilten auch die rund 40 anwesenden Unternehmer und Schulvertreter, die in mehrmals wechselnden Gruppen über die Anforderungen diskutierten. Konsens herrschte dabei auch beim Wunsch, längere Praktika während der Schulzeit absolvieren zu können und bei der Wichtigkeit der Vermittlung von Praxis in der Berufsorientierung.
Janine Mauche von IKEA Deutschland erklärte die Vorgehensweise ihres Hauses: "Wir achten bei der Bewerberauswahl schon auf die Noten. Entscheidend sind am Ende aber Vorerfahrungen und die Motivation des Schülers." Deshalb seien Praktika und das Interesse der Schüler entscheidend. Die Lust am Beruf müsse bereits in der Schule geweckt werden, so Mauche. Das bestätigte Ralf Tramm vom Friedrich-Schiller-Gymnasium Leipzig: "Wir werden den Unternehmen entgegen kommen. Aber das muss auch anders herum gelten. Bei uns sitzen die ‚High Potentials’ von morgen. Wenn man so will, sind Unternehmen also auch die Kunden der Schulen."
Mit dem dreistündigen Workshop waren alle Teilnehmer hochzufrieden. B.O.S.S. wird aus den Ergebnissen eine Handreichung erarbeiten und nähert sich damit dem Ziel: Anschluss statt Abschluss.
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