(openPR) Von knapp 900 Stromanbietern deutschlandweit haben deutlich mehr als 600 Anbieter Anträge auf Erhöhung des Grundversorgungstarifs eingereicht, der auch „allgemeiner Tarif“ genannt wird. Rund zwei Drittel aller deutschen Haushalte haben so einen Tarif. Doch die regionalen Unterschiede hinsichtlich der Höhe der Strompreise sind erheblich. Zudem warten Stromkunden in einigen Bundesländern immer noch auf die Genehmigung der Strompreise durch die zuständigen Länderministerien. Der Stromratgeber www.stromtip.de informiert über den aktuellen Stand der Genehmigungsverfahren in den jeweiligen Bundesländern und gibt einen Überblick zur Preisentwicklung in Deutschland.
Aufatmen können alle Stromkunden in Berlin, Hamburg und Schleswig-Holstein. In diesen Ländern liegen bei den Energieaufsichtsbehörden bislang keine Anträge auf Erhöhung der Grundversorgungstarife vor, wie die Pressestellen der zuständigen Wirtschaftsministerien gegenüber stromtip.de bestätigten. Allerdings fällt mit dem Inkrafttreten des neuen Energiewirtschaftsgesetzes Mitte 2007 auch die Strompreisaufsicht der Länder für die allgemeinen Tarife weg. Wie sich die Preise danach entwickeln, bleibt abzuwarten.
In Thüringen, Brandenburg und Bremen prüfen die zuständigen Aufsichtsbehörden derzeit noch die Anträge. Von 29 genehmigungspflichtigen Stromanbietern in Thüringen haben 23 Stadtwerke Strompreiserhöhungen von 0,6 bis 2,5 Cent pro Kilowattstunde beantragt. Allerdings hält das Wirtschaftsministerium die eingegangenen Anträge auf Erhöhung der Grundtarife nach bisherigem Verfahresstand für nicht genehmigungsfähig. Grund dafür sind die von der Bundesnetzagentur noch nicht erteilten Genehmigungen für die Netzentgelte. In Brandenburg haben von 26 genehmigungspflichtigen Stromversorgen 25 Strompreiserhöhungen beantragt. Im Stadtstaat Bremen haben nach Auskunft des zuständigen Referenten die swb in Bremen und in Bremerhaven Genehmigungsanträge gestellt.
Bei einem Blick auf die Strompreise im bundesweiten Vergleich gilt: Während der Norden bis dato von Tariferhöhungen weitestgehend verschont bleibt, ärgern sich Verbraucher in anderen Teilen der Republik über den deutlichen Anstieg der Strompreise. Strom ist im Südwesten, im Saarland und im Osten teuer. So liegen in Sachsen die Stadtwerke Leipzig mit einer neunprozentigen Preiserhöhung deutlich über dem Bundesdurchschnitt. Es gibt aber auch gute Nachrichten: die meisten Stromkunden in Bayern können sich über relativ niedrige Preise freuen, weil die drei großen Energieversorger E.ON Bayern AG, LEW AG und N-Ergie AG sowie 33 weitere ihre Preise bis zum Ende der Genehmigungsdauer (1.07.2007) oder darüber hinaus konstant halten. Die Namen der Unternehmen und die jeweilige Dauer der Preisstabilität können Sie einer Tabelle auf www.stromtip.de entnehmen.
Eine Liste mit den beantragten und genehmigten Preiserhöhungen in Sachsen und Sachsen-Anhalt finden Verbraucher ebenfalls auf der Seite www.stromtip.de.
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