(openPR) Die Wohnwelten haben auch in Deutschland in den letzten Jahren eine deutliche Wandlung erfahren. Festzumachen sind diese Veränderungen in erster Linie bei den Bädern und in einem noch deutlicheren Maße bei den Küchen. Waren die Küchen früher eher durch eine Trennung von eintöniger Hausarbeit und Geselligkeit geprägt, so hat sich die Küche heute hin zum Erlebnis-, Wohn- und Essraum geöffnet. Dementsprechend stellen auch die Verbraucher neue Ansprüche an Größe, Technik, Design und Material.
Die Küche spiegelt die neue Lebensart der Bewohner wider. Die Küche als Wohn- und Aufenthaltsraum ist für den Konsumenten deutlich interessanter geworden. Die bbw Küchenstudie 2007 legt aus diesem Grund bewusst ein besonderes Augenmerk auf die Ergebnisse der Trendbefragung im Fachhandel. Im Vordergrund stehen in der Untersuchung die Konsumententrends und Zielgruppenprofile sowie Produktinformationen wie Material, Farb- und Stilpräferenzen.
bbw-Marketing zeigt für die Kundentypen der Zukunft die Verhaltenmuster und die Einkaufsstättenwahl auf.
> Die Küche wird zum bevorzugten Familientreffpunkt
> Küchentheken bieten multifunktionelle Lösungen, zum Reden und zum Essen
> Holztöne und warme Farben sind nach wie vor sehr beliebt
> Die Multifunktionalität spiegelt sich auch bei den Geräten wider
> Convenience ist angesagt: Ergonomie und leichte Bedienbarkeit sind in
Die Küche ist nicht mehr der Arbeitsraum von früher; heute soll sie Laune machen. Auch ist die Küche nicht mehr nur der Lebensraum von Frauen. Mit dem Reiseboom und Ethnic-Food treten auch die Männer Küche und Herd immer näher.
Die persönliche Inszenierung des Privaten wird in den nächsten Jahren weiter an Bedeutung gewinnen. Demnach richten sich die Konsumenten auch in der Lebenswelt „Küche“ unterschiedlich und individuell nach ihrem Gusto ein. Die heutigen hybriden Käufer lassen sich weiterhin nur schwer in Cluster packen.
Aufgrund der Innovationen birgt der Küchenmarkt noch Absatzpotenziale. Allerdings geht die soziale Schere weiterhin auseinander. Gute Zeiten für die Discounter, aber gewiss auch keine schlechten Zeiten für die Anbieter von „Luxusküchen“.
Das Top-Produkt des Marktes ist nach wie vor die Komplett-Küche. Dies wird auch noch für absehbare Zeit so bleiben, zumindest nach Meinung der Handelsexperten. Viele Argumente sprechen für diese Aussage: „Der Kauf einer Komplettküche ist praktisch für den Kunden“ oder „Trend geht hin zu kompletten Küchen selbst incl. Maler- und Installationsarbeiten“. Auch für die Elektrogeräte sieht der Fachhandel eindeutige Wachstumspotentiale. Diese liegen eindeutig in einer innovativen Technik und einer größeren Ökologieverträglichkeit.
Die Experten sehen die Frauen nach wie vor als Hauptkäufergruppe an, allerdings liegen die „heimlichen“ Könige des Konsums, die „Silver Generation“, in der Einschätzung der Bedeutsamkeit von Zielgruppen nicht weit dahinter. Beim Kauf sehen Frauen die Küchen wesentlich komplexer: Neben Aussehen stehen die Praktikabilität und der Pflegeaufwand in den vorderen Positionen der Kaufkriterien. Aber grundsätzlich sind die Deutschen weiterhin ihrer Küche treu. Im Schnitt wird eine Küche erst nach 13 Jahren gewechselt.
Auch haben sich die Konsumententrends nach Meinung der Experten im Vergleich der letzten Jahre nicht wesentlich verändert. Diese sehen im Zuge der Zeit Smart-Shopping mit dem Kauf von Qualitätsküchen zu günstigen Preisen nach wie vor im Vormarsch. Dies haben 65 % der Befragten so gesehen. Damit einhergehend ist der zunehmende Hang zur Kritik.
Farben und Material von Küchen spielen beim Küchenkauf seit jeher eine überragende Rolle. Werden die Wände derzeit wieder eher bunt gestaltet, herrschen bei der Innenausstattung wie zuletzt gedämpfte Töne vor. Die neutralen Farben bleiben bei den Küchen der Dauerbrenner. Bei den Materialien gehen die bisherigen Darstellungen weit auseinander. Mal bevorzugen die Autoren Edelstahl, mal Holz und mal Kunststoffe. Die aktuelle Befragung bringt es an den Tag. Kunststoffe sind nach wie vor in.
Alles in allem bietet die Küchennachfrage ein grosses Potential für Beratungen und Kundenbindungsmassnahmen. Die bbw-Befragung hat es jedoch aufgedeckt: Nur jeder 2. Küchenfachhändler verfügt tatsächlich über ein Kundenbindungskonzept.
Die bbw-Trendstudie „Küchen 2007“ kostet 390,- €. Weitere Informationen unter: www.bbwmarketing.de.
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