(openPR) Historischer Filmstandort in Essen bedroht
"Ich unterstütze das Filmstudio, weil es ein echtes Zuhause für Film- und Kinofans ist. Und weil es das schönste Kino Deutschlands ist", erklärt Schauspieler Hannes Jaennicke auf der Internetseite des neu gegründeten Vereins zur Rettung des Kinos im Glückaufhaus. Weitere Prominente aus Kunst und Kultur haben sich zur Rettung des historischen Kinos aus dem Jahre 1924 angeschlossen.
Auch die Essener Image Transfer GmbH hat ihr kulturelles Engagement mit einer Spende bekräftigt und ist Fördermitglied des Vereins geworden. „Insgesamt werden 1,8 Millionen Euro benötigt, damit dieser filmkulturelle Standort weiter erhalten werden kann“, bestätigt Image Transfer Geschäftsführer Thomas Balitzki-Schulze und wünscht sich, dass weitere Mitglieder folgen und sich dem Verein „Rettet das Filmstudio“ anschließen.
Wird der fehlende Betrag nicht kurzfristig aufgebracht, kann das womöglich das Ende des Kinos bedeuten. Es verfügt über ein original erhaltenes Foyer aus den 1950er Jahren sowie einen der letzten vollständig erhaltenen Kinosäle der 1920er Jahre in Deutschland. Das am häufigsten ausgezeichnete Filmtheater in NRW geht in 2007 in das 60. Jahr nach dem Wiederaufbau 1947. In 2001 musste der Filmbetrieb wegen statischer Probleme im Gebäude eingestellt werden. Vor dem Hintergrund der Kulturhauptstadt 2010 würde eine Restaurierung die cineastische Lücke in der Essener Kulturlandschaft schließen.
Weitere Informationen zum Kino im Glückaufhaus und zum neu gegründeten Verein unter der Internetadresse www.rettet-das-filmstudio.de.










